Bayern verkauft Gemüse-Geschäft

Für knapp 6 Milliarden (in bar)! BASF will ins Saatgut-Geschäft

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Bayer will BASF Gemüsesaatgut verkaufen (Archivfoto)

Ludwigshafen - BASF will in Zukunft in Saatgut investieren. Dafür will sie ein Milliardengeschäft mit Bayer abschließen, was wiederum dem Pharmaunternehmen zugutekommen kann:

Unter der Marke ,Nunhems®' wird weltweit das gesamte Gemüsesaatgutgeschäft von Bayer geführt – und genau das will die BASF jetzt haben. Dafür führt der Ludwigshafener Chemieriese derzeit Gespräche mit Bayer.

Anlässlich der geplanten Übernahme von Monsanto beabsichtigt Bayer das Gemüse-Geschäft abzuwickeln. Dabei geht um einen Kaufpreis von 5,9 Milliarden Euro in bar – wie die BASF am Mittwoch (7. März) mitteilt. Der Kauf umfasst Bayers globales nicht-selektives Herbizidgeschäft mit Glufosinat-Ammonium sowie die Saatgutgeschäfte für wichtige Feldkulturen in ausgewählten Märkten. Dazu zählen die Raps-Hybride sowie Baumwolle und Soja aus Europa, Nord- und Südamerika. „BASF erweitert mit diesem Zukauf ihr Pflanzenschutzgeschäft und steigt in wichtigen Agrarmärkten in ein eigenes Saatgutgeschäft ein“, so der Konzern in einer Mitteilung. 

Bereits im Oktober 2017 hat die BASF eine Vereinbarung unterzeichnet. Darin bestätigt sie wesentlichen Teile der Saatgut- und nicht-selektiven Herbizid-Geschäfte von Bayer zu erwerben. Die endgültigen Vereinbarungen sind jedoch noch nicht getroffen worden.

pm/jol

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