Polizeikontrolle auf A61

Erschreckend! Jeder zweite Schwertransporter stellt Risiko dar

+
Die Polizisten nehmen auf der A61 Schwer- und Großraumtransporter unter die Lupe.

Ludwigshafen - Die Polizei nimmt am Mittwoch (21. März) den Schwertransport-Verkehr auf der A61 einmal genauer unter die Lupe. Dabei gibt es erschreckend viel zu beanstanden!

Jeder kennt die Situation: Man tuckert hinter einem dick beladenen Schwertransporter her, die tonnenschwere Fracht direkt vor der Nase.  Nach einiger Zeit fängt das Gehirn an, sich auszumalen, was eigentlich wäre, wenn die Ladung jetzt herunterfallen würde?

Die Verkehrskontrolle der Ludwigshafener Behörden lässt diese Angst reeller denn je erscheinen. Am Mittwoch (21. März) nehmen sie den Schwer- und Großraumtransport auf der A61 zwischen Ludwigshafen und Frankenthal unter die Lupe.

Dabei haben die insgesamt 50 Polizisten bei 60 Prozent (!) der Fahrzeuge etwas zu beanstanden. Ein Drittel hat ihre Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert – darunter auch Gefahrengut!

In vier Fällen stellen die Polizisten fest, dass das Fahrzeug überladen ist, sich der Spediteur eine zusätzliche Fahrt sparen und einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen will.

Fast die Hälfte der Fahrer halten ihre gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten nicht ein.

Außerdem kommen die Polizisten einem besonders dreisten Fahrer auf die Schliche: Der bezieht nämlich neben seinem Einkommen auch noch Arbeitslosengeld. Ihm droht nun die strafrechtliche Verfolgung wegen Leistungsbetruges.

pol/gs

Kommentare