Sieben Fachgebiete

Die Gewinner des 51. Landeswettbewerbs „Jugend forscht“

1 von 9
Bei der offiziellen Feierstunde des rheinland-pfälzischen Landeswettbewerbs „€žJugend forscht“ bei BASF in Ludwigshafen werden die Erstplatzierten in sieben Fachgebieten gekürt.
.
2 von 9
Arbeitswelt: Evelyn Bernhardt (17), Otto-Schott-Gymnasium, Gonsenheim, „Easy Grade – Von der Idee zur App im Google Play Store“
3 von 9
Biologie: Felix Bender (18), Eichendorff-Gymnasium, Koblenz, „Ökologie und Gefährdung des einheimischen Steinkrebses“
4 von 9
Chemie: Marvin Wirth (19)und Simon Hein (18), Gymnasium Konz, „Spiropyran – ein effizienter, haltbarer und massentauglicher Datenspeicher?“
5 von 9
Geo- und Raumwissenschaften: Tim Mai (15), Bao Tran Vu Le (14) und Maximilian Weber (14), Freiherr-vom-Stein-Realschule plus, Bernkastel-Kues, „Der Kautenbach: Ein (Er-)lebensraum für Mensch und Natur?“
6 von 9
Beste interdisziplinäre Arbeit: Axel Schlindwein (19) und Corinna Nowak (17), Heidelberger Life-Science Lab, „Algen als Rohstoffquelle der Zukunft“
7 von 9
Mathematik/Informatik: Daniel Schmidt (19), Otto-Schott-Gymnasium, Gonsenheim, „Künstliche Evolution von Core War Programmen“
8 von 9
Physik: Saskia Plura (17), Max-von-Laue-Gymnasium, Koblenz, „Schnappschüsse in der Teilchenphysik“

Ludwigshafen – Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ stellten 56 junge Forscherinnen und Forscher die Ergebnisse ihrer 39 Projekte bei der BASF in Ludwigshafen vor. Das sind die Gewinner:

In einer Feierstunde zeichnete Landeswettbewerbsleiter Raimund Leipold am Donnerstag die besten Nachwuchswissenschaftler aus. 

Prof. Dr. Thomas Deufel, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, und Dr. Carsten Sieden, Leiter der Forschung für Weiße Biotechnologie bei BASF, gratulierten den Landessiegern. 

Großer Forscherdrang

Der Forscherdrang der Jugendlichen war auch in diesem Jahr groß. Allein in Rheinland-Pfalz meldeten sich 1.405 Mädchen und Jungen zu Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb an.

 „Bei den Anmeldezahlen belegt Rheinland-Pfalz einen hervorragenden vierten Platz. Bundesweit gesehen wurde jeder neunte Beitrag von Schülerinnen und Schülern aus unserem Land eingereicht. Das ist neuer Rekord, das höchste Ergebnis für uns in 51 Jahren Wettbewerbsteilnahme“, sagt Deufel.

Die Beiträge zeichneten sich durch Einfallsreichtum, aber auch durch das nötige Engagement bei der Umsetzung aus. „Junge Menschen zu unterstützen, ihr Talent zu fördern, ist uns eine Herzenssache“, sagte Sieden. „Wir glauben fest daran, dass es wichtig ist, bei jungen Menschen Neugier und Spaß an Naturwissenschaften zu wecken, um damit die Herausforderungen unserer Zeit anzugehen.“

Förderung hat lange Tradition

Die Förderung von naturwissenschaftlichen Talenten hat bei BASF eine lange Tradition: Bereits seit 1966 ist das Unternehmen Landespate des „Jugend forscht“-Wettbewerbs in Rheinland-Pfalz; in den Jahren 1971, 2003 und 2015 fand der Bundeswettbewerb bei BASF in Ludwigshafen statt. 

Die Gewinner des diesjährigen Landeswettbewerbs dürfen sich über attraktive Sach- und Geldpreise sowie anspruchsvolle Praktika freuen. Außerdem haben sie sich für das Bundesfinale von „Jugend forscht“ qualifiziert, das vom 26. bis 29. Mai 2016 in Paderborn (Nordrhein-Westfalen) stattfindet.

Die Erstplatzierten sind: 

- Arbeitswelt: Evelyn Bernhardt (17) vom Otto-Schott-Gymnasium in Gonsenheim erzielte den Landessieg im Fachgebiet „Arbeitswelt“ mit ihrem Forschungsprojekt „Easy Grade – Von der Idee zur App im Google Play Store“.

- Biologie: Felix Bender (18) vom Eichendorff-Gymnasium in Koblenz hat in seinem Forschungsprojekt die „Ökologie und Gefährdung des einheimischen Steinkrebses“ untersucht und erzielte damit den Landessieg im Fachgebiet „Biologie“.

- Chemie: Marvin Wirth (19) und Simon Hein (18) vom Gymnasium Konz erzielten den Landessieg im Fachgebiet „Chemie“. Ihr Forschungsprojekt: „Spiropyran – ein effizienter, haltbarer und massentauglicher Datenspeicher?“

- Geo- und Raumwissenschaften: Bao Tran Vu Le (14), Maximilian Weber (14) und Tim Mai (15) von der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus in Bernkastel-Kues haben zusammen an ihrem Projekt „Der Kautenbach: Ein (Er-)lebensraum für Mensch und Natur?“ geforscht. 

- Mathematik/Informatik: Daniel Schmidt (19) vom Otto-Schott-Gymnasium in Gonsenheim hat die „Künstliche Evolution von Core War Programmen“ untersucht und damit den Landessieg im Fachgebiet „Mathematik/Informatik“ erzielt. 

- Physik: Saskia Plura (17) vom Max-von-Laue-Gymnasium in Koblenz hat in ihrem Projekt „Schnappschüsse in der Teilchenphysik“ untersucht.

- Technik: Dominic Libanio (20), Pascal Lindemann (18) und Christian Schorr (17) sind gemeinsam mit ihrer „Neuartigen Finger-Bewegungsmaschine“ bei „Jugend forscht“ angetreten.

- Beste interdisziplinäre Arbeit: Für die beste interdisziplinäre Arbeit sind Axel Schlindwein (19) und Corinna Nowak (17, nicht im Bild) vom Heidelberger Life-Science-Lab ausgezeichnet worden. Sie haben mit ihrem Projekt „Algen als Rohstoffquelle der Zukunft“ im Fachgebiet „Biologie“ überzeugt.

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Frau (50) wird bestohlen – und führt die Polizei zum Dieb!

Frau (50) wird bestohlen – und führt die Polizei zum Dieb!

Zu Ehren Kohls: Umbenennung von Straßen sorgt weiter für Diskussion 

Zu Ehren Kohls: Umbenennung von Straßen sorgt weiter für Diskussion 

Krasses Wetterphänomen über der Region gesichtet! 

Krasses Wetterphänomen über der Region gesichtet! 

Rassismus-Skandal bei rnv: 5 Entlassungen, eine Abmahnung!

Rassismus-Skandal bei rnv: 5 Entlassungen, eine Abmahnung!

In dunkle Ecke gezerrt: Unbekannter vergeht sich an Frau (21)!

In dunkle Ecke gezerrt: Unbekannter vergeht sich an Frau (21)!

Schlafenden Ehemann erstochen: Frau (51) verurteilt! 

Schlafenden Ehemann erstochen: Frau (51) verurteilt! 

Kommentare