Polizeipräsidium Rheinpfalz

Weniger Einbrüche, mehr Drogendelikte – das ist die Kriminalstatistik 2018

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Kriminalstatistik 2018 für Polizeipräsidium Rheinpfalz (Symbolfoto).

Ludwigshafen - Das Land Rheinland-Pfalz hat die Kriminalstatistik 2018 veröffentlicht. So hat sich die Kriminalität im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz entwickelt: 

Am Donnerstag (21. März) stellt der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 vor. Auch wenn die Zahl der Gesamtstraftaten im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen ist, liegt sie dennoch auf dem drittniedrigsten Wert der letzten 20 Jahre. 

Insgesamt registrieren die Beamten 59.188 Straftaten, 2,5 Prozent mehr als in der Kriminalstatistik 2017. Im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz kommt es also zu 162 Straftaten am Tag! Die Aufklärungsquote liegt weiter bei 62,4 Prozent.

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Kriminalstatistik 2018: Mehr Rauschgiftdelikte, mehr Verstöße gegen das Waffengesetz

Im Vergleich zu 2017 haben Verstöße gegen das Waffengesetz (769, + 58,2 %), Rauschgiftdelikte (3.489, +14,5 %), Nötigung im Straßenverkehr (741, +11,8 %) und Ladendiebstähle (2.739, + 8,8 %) deutlich zugenommen. Insgesamt bilden Eigentumsdelikte (Diebstahl, Einbruch, Raub) mit 30,1 Prozent den größten Teil der erfassten Straftaten ab.

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Leider hat auch die Zahl der registrierten Gewalttaten gegen Polizeibeamte in 2018 zugenommen. Insgesamt 391 Delikte wurden registriert, ein Plus von 4,5 Prozent. Glücklicherweise sank die Zahl der verletzten Ordnungshüter um 31 auf 143.

Kriminalstatistik 2018: Weniger Einbrüche, weniger Gewaltverbrechen

Erfreulicherweise ist die Zahl der Wohnungseinbrüche um 96 auf 939 zurückgegangen (-9,3 Prozent). Bei über 50 Prozent der Einbrüche bleibt es beim Versuch. Die Aufklärungsquote liegt allerdings ‚nur‘ bei 12 Prozent

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Einen Rückgang verzeichnet die Statistik 2018 auch bei Gewaltkriminalität (2.285, -101, -4,2 %) und Körperverletzung (7.863, -179, -2,2 %). 

Fast 50 Millionen Euro Schaden!

Bei rund 28.000 registrierten Straftaten konnte ein finanzieller Schaden beziffert werden. Die Gesamtschadenssumme ist um fast eine Millionen Euro um 2,1 Prozent gesunken, beträgt 2018 aber immer noch 47.084.807 Euro! Hierbei fällt fast ein Viertel der Delikte (23,5 %) in den Bereich Wirtschaftskriminalität.

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Hintergrund

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz ist das zweitgrößte der fünf Polizeipräsidien in Rheinland-Pfalz. Es gliedert sich in die Flächendirektionen Landau, Neustadt an der Weinstraße, Ludwigshafen und die Kriminaldirektion Ludwigshafen1. 

2.200 Beschäftigte, davon 1.700 Polizeibeamte sorgen für die Sicherheit von rund 892.000 Menschen in den kreisfreien Städten Ludwigshafen, Frankenthal, Speyer, Neustadt (Weinstraße), Landau sowie den Landkreisen Bad Dürkheim, Rhein-Pfalz-Kreis, Südliche Weinstraße und Germersheim. Der Dienstbezirk umfasst rund 2.400 Quadratkilometer.

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