Maike Kohl-Richter übernimmt Klageverfahren 

Millionen-Entschädigung: Geht Kohls Kohle an seine Witwe?

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Maike Kohl-Richter tritt vor OLG Köln auf

Ludwigshafen/Köln - Maike Kohl-Richter ist am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht Köln erschienen, um dort ein Klageverfahren ihres gestorbenen Mannes Helmut Kohl zu übernehmen. Um was es geht: 

+++ UPDATE (15:10 Uhr): 

Hat Maike Kohl-Richter doch schleche Karten? Das Oberlandesgericht Köln hat zwar die Frage nach der Millionen-Entschädigung noch nicht endgültig beantwortet, jedoch neige man dazu, dass der Entschädigungsanspruch nicht vererbbar sei, sagt die Vorsitzende Richterin Margarete Reske am Donnerstag (15. Februar) in Anwesenheit der Witwe.

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Maike Kohl-Richter ist am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht Köln erschienen, um dort ein Klageverfahren ihres gestorbenen Mannes Helmut Kohl zu übernehmen. Es geht dabei um die Klage des Altkanzlers gegen das Buch „Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle“

Das Landgericht Köln hatte dem früheren CDU-Politiker dafür zwei Monate vor seinem Tod eine Rekord-Entschädigung von einer Million Euro zugesprochen. 

Die beiden Autoren Heribert Schwan und Tilman Jens und die Verlagsgruppe Random House haben dagegen Berufung eingelegt. Das Oberlandesgericht muss nun entscheiden, ob Kohls Entschädigungsanspruch mit seinem Tod erloschen ist oder auf seine Witwe und Erbin übergeht. 

In einer Stellungnahme an das Gericht vertreten Kohl-Richters Anwälte unter anderem die Überzeugung, dass für den ehemaligen Bundeskanzler andere Maßstäbe gälten. 

Er sei eine „absolute Person der Zeitgeschichte von herausragender Bedeutung“, argumentieren sie. Auch im Interesse der Allgemeinheit müsse er deshalb vor „Geschichtsklitterung und Geschichtsfälschung“ bewahrt werden.

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dpa/kp

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