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Ludwigshafen: Mann will Hunde-Kampf beenden – und verliert dabei ein Körperteil

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Von: Daniel Hagen

Spuren eines Schuhabdruckes und eines Hundes (Symbolfoto)

Spuren eines Schuhabdruckes und eines Hundes (Symbolfoto) © Matthias Bein / dpa

Ludwigshafen - Zwei Hunde geraten in einen Streit und fallen sich an. Als einer der Besitzer dazwischengeht, verliert er ein Körperteil.

In Ludwigshafen spielen sich am Sonntagabend (24. Januar) grausame Szenen ab. Wie die Polizei Rheinpfalz berichtet, gehen zwei Personen am Abend mit ihren Hunden spazieren. Gegen 21 Uhr kommt es dann zur Katastrophe. Beide Tiere geraten in einen Streit und fallen sich an. Bislang ist noch unbekannt, um welche Rassen es sich handelt und wie der Kampf entstanden ist. Damit sich keiner der Vierbeiner verletzt, geht einer der Besitzer dazwischen – mit fatalen Folgen.

Ludwigshafen: Hund beißt Besitzer den Daumen ab

Der 38-jährige Hundebesitzer geht dazwischen und will den Kampf beenden. Dabei wird er wohl von den Tieren als Bedrohung angesehen, sodass sein eigener Vierbeiner ihn attackiert. Bei dem Angriff beißt der Hund seinem Herrschen den Daumen der rechten Hand ab. Der Mann wird im Anschluss mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ob er den Daumen für immer verloren hat oder er wieder angenäht werden konnte sowie weitere Details des Vorfalls sind auf Nachfrage von LUDWIGSHAFEN24 bei der Polizei Rheinpfalz bislang unbekannt.

Im Juni 2019 erschüttert eine Kampfhund-Attacke die Gemeinde Leimen. Ein 16-Jähriger hetzte zwei Vierbeiner auf einen 15-Jährigen – aus Spaß, wie er später vor Gericht erklärt. Dem Opfer werden Teile der Nase und seiner Ohren abgebissen. Nach einem Prozess am Landgericht Heidleberg werden drei Personen verurteilt. (pol/dh)

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