„Wichtiger Meilenstein“

Projekt Hochstraße: Bund zahlt 154 Millionen!

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Die Hochstraße in Ludwigshafen (Archiv)

Ludwigshafen - Erfreuliche Förderzusage aus Berlin: Die Bundesregierung will 60 Prozent der Kosten für den Abriss der Hochstraße Nord übernehmen. 

Der Abriss der Hochstraße Nord und der Neubau einer Stadtstraße werden maßgeblich von der Bundesregierung unterstützt. OB Dr. Eva Lohse, Baudezernent Klaus Dillinger und Kämmerer Dieter Feid nehmen am Dienstag in Berlin die Förderzusage von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt entgegen.

Der Bund übernimmt 60 Prozent der förderfähigen Kosten – das sind 154,2 Millionen Euro.

„Der vorliegende Förderbescheid ist eine große Anerkennung für die Bedeutung Ludwigshafens als Wirtschaftsmotor und Oberzentrum in Rheinland-Pfalz, das Infrastruktur und Arbeitsplätze für die Region und das Land vorhält. Zugleich würdigt der Bund mit seiner großzügigen Förderzusage die solide Planung, die Ludwigshafen vorgelegt hat. Mein Dank gilt allen, die in den vergangenen Monaten und Jahren daran mitgewirkt haben. Ludwigshafen hat überzeugt“, freut sich OB Lohse.

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Die Stadtchefin hatte in den vergangenen Monaten intensive Verhandlungen in Berlin geführt. Dass der Bund ohne eine rechtliche Verpflichtung das Projekt unterstützt  und nun mit einer 60prozentigen Förderung sogar über erste Zusagen hinausgeht, wertet Lohse als klaren Erfolg.  „Der Bund fördert Straßenbaumaßnahmen in den Städten üblicherweise nicht direkt, sondern er stellt dafür den Ländern Gelder, sogenannte Entflechtungsmittel, zur Verfügung, die diese dann in eigener Verantwortung an die Kommunen weiterleiten.“, so die Oberbürgermeisterin. „Für unsere Planerinnen und Planer sowie die Ingenieurgemeinschaft ist dieser Förderbescheid aus Berlin ein tolles Signal und vor allem ein wichtiger Meilenstein für die kommenden Planungsschritte.“ Die Stadt hofft nun auch auf Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz. 

Das Projekt City West, mit dem Abriss der Hochstraße und dem Neubau einer Stadtstraße als Ersatz, soll insgesamt rund 290 Millionen Euro kosten. Baudezernent Klaus Dillinger spricht am Dienstag von einem Baubeginn frühestens Ende 2019. 

pm/kab

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