Bei Verfolgungsjagd

Ludwigshafen: Jugendlicher (14) zückt Pistole – dann zieht Polizistin ihre Dienstwaffe

Mit einer Schreckschusspistole schießt ein falscher Polizist auf ein Auto. (Symbolfoto)
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Mit einer Schreckschusspistole schießt ein 14-Jähriger in Ludwigshafen in die Luft. (Symbolfoto)

Ludwigshafen - In der Gartenstadt verfolgen Polizisten am Montag (10. Mai) zwei Jugendliche (14/15). Als der Jüngere eine Pistole zückt, zieht eine Polizistin ihre Dienstwaffe:

Szenen wie in einem Krimi haben sich am Montagfrüh (10. Mai) gegen 7:45 Uhr in der Wattstraße abgespielt! Als aufmerksame Zeugen bei der Polizei Ludwigshafen zwei Jugendliche melden, die mit einer Pistole mehrere Schüsse in die Luft abgefeuert haben, rasen die Einsatzkräfte sofort in den Stadtteil Gartenstadt, wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz am Dienstagmorgen mitteilt.

StadtLudwigshafen
StadtteilGartenstadt
Fläche4,17 km²
Einwohnerzahl17.745
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

Und tatsächlich: Als die Beamten vor Ort eintreffen, machen sich die beiden Teenager schnell aus dem Staub. Doch sie kommen nicht weit. Nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß können der 14-Jährige und der 15-Jährige festgehalten und kontrolliert werden.

Ludwigshafen: Bei Verfolgungsjagd in Gartenstadt zückt Jugendlicher (14) eine Pistole

Fatal: Bei seiner Verfolgung zückt der 14-Jährige plötzlich eine täuschend eine echt aussehende Schreckschusspistole aus seiner Jackentasche! Erst die ihn verfolgende Polizistin ihre Dienstwaffe zieht, wirft der lebensmüde Halbstarke seine Waffe schließlich weg.

Eine Polizistin trägt ihre Dienstwaffe am Gürtel.

Nachdem die eingesetzten Beamten den beiden Jugendlichen eindringlich erklärt haben, wie gefährlich ihr Handeln gewesen ist, haben sie die Jungs schließlich an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen den 14-Jährigen wird nun wegen des Führens und Schießens mit einer Schreckschusswaffe ermittelt.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei einmal mehr: Waffen sind keine Spielzeuge! Das Mitführen von echt aussehenden Waffen, auch Spielzeugwaffen, kann zu lebensgefährlichen Verwechselungen führen und ist nach dem Waffengesetz verboten. Die Polizei bittet deshalb insbesondere Eltern ihre Kinder für dieses Thema zu sensibilisieren. (pol/pek)

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