Acht Extremfälle

Kontrolle „Rettungsgasse“: Polizei zeigt 35 Fahrer an!

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Die Polizei kontrolliert am Freitagnachmittag die Bildung der Rettungsgasse bei Stau.

Ludwigshafen/Frankenthal - Das Bilden einer Rettungsgasse ist doch nicht schwer? Anscheinend schon! Wie die Kontrolle der Polizei beweist:

Obwohl die Rettungsgasse Leben retten kann, scheinen es manche Autofahrer immer noch nicht verstanden zu haben. Das zeigt zumindest das Ergebnis des Kontrolltages „Rettungsgasse“ auf den Autobahnen rund um Ludwigshafen und Frankenthal.

Am Freitag kontrolliert die Polizei von 12 bis 18 Uhr, ob und wie die Rettungsgasse bei einem Stau gebildet wird. „Ingesamt betrachtet halten sich viele Autofahrer an die bestehende Regelung“, so die Polizei in einer Pressemitteilung.

Die Polizei kontrolliert am Freitagnachmittag die Bildung der Rettungsgasse bei Stau.

Dennoch müssen acht Fahrer angehalten werden, da sie keine Rettungsgasse bilden. Auf sie kommen jetzt Bußgelder von 200 Euro und zwei Punkte in Flensburg zu.

Teurer wird es für einen Autofahrer aus Mannheim. Er fährt nicht an die Seite und tippt zu allem Übel noch an seinem Handy herum - das macht dann 300 Euro!

Zwei Fahrer benutzen die Rettungsgasse als ihren persönlichen Fluchtweg, um schneller voranzukommen. Auch sie werden gestoppt und angezeigt.

Insgesamt werden 35 Verkehrsverstöße festgestellt und angezeigt.

Wie die Polizei mitteilt, seien bereits weitere Kontrollen in Planung

jab/pol

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