Überraschende Wende

Großbrand in Flüchtlingsunterkunft – War es doch Brandstiftung? 

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Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Ludwigshafen-Oggersheim – Ermittler schließen technischen Defekt als Brandursache aus. (Archiv)

Ludwigshafen-Oggersheim - Am Sonntagabend kommen die Bewohner einer Asylbeweberunterkunft mit einem großen Schrecken davon. Denn in dem Gebäude entfacht ein Feuer:

  • Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Ludwigshafen
  • Stockwerk des Gebäudes in Oggersheim unbewohnbar
  • Überraschende Wende bei Ermittlungen
  • War es doch Brandstiftung?

Update vom 13. November: Überraschende Wende nach dem Großbrand einer Flüchtlingsunterkunft in Oggersheim am 20. Oktober! Nachdem der Brandort in Ludwigshafen von einem Sachverständigen untersucht wurde, gehen die Ermittler nicht mehr von einem technischen Defekt als Brandursache aus! Zuvor war die Polizei davon ausgegangen, dass das Feuer von einer defekten Mikrowelle ausging. „Zum aktuellen Zeitpunkt sei von einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen“, teilt die Polizei in Ludwigshafen am Mittwoch mit. Konkrete Hinweise auf eine politisch motivierte Tat würden jedoch bislang nicht vorliegen. 

Auch auf der anderen Rheinseite kommt es am Freitagabend (15. November) zu einem Brand, der 13 Verletzte gefordert hat! Auch hier ist die Brandursache bisher noch nicht geklärt. 

Schreckensmoment im Hospiz Elias in der Gartenstadt! Mitten in der Nacht bricht dort ein Feuer aus. Ein Mitarbeiter wird verletzt.

Ludwigshafen: Großbrand in Flüchtlingsunterkunft – Stockwerk unbewohnbar

Erstmeldung vom 21. Oktober: Glück im Unglück haben die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Ludwigshafen-Oggersheim. Am Sonntagabend (20. Oktober) gegen 17:45 Uhr gerät eine Mikrowelle aus bislang unbekannten Gründen in Brand. Sofort wird die Feuerwehr Ludwigshafen verständigt, die umgehend in die Mannheimer Straße 86 ausrückt. 

Noch während der Anfahrt zur Flüchtlingsunterkunft gehen mehrere Notrufe bei der Feuerwehr ein. Alle Anrufer berichten von einer starken Rauchentwicklung. Als die Feuerwehr Ludwigshafen eintrifft, kann sie den starken Qualm im mittleren Block der Unterkunft feststellen. Alle Bewohner haben zu diesem Zeitpunkt bereits das Gebäude verlassen. 

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Ludwigshafen: Brand in Flüchtlingsunterkunft – Keine Verletzten

Die 31 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ludwigshafen betreten das verrauchte Gebäude, um den Brand zu löschen. Wie die Polizei berichtet, haben bereits Bewohner versucht, die brennende Mikrowelle unter der Gemeinschaftsdusche zu löschen. Bei dem Feuer wird glücklicherweise niemand verletzt. Laut Polizei entsteht jedoch ein hoher Schaden im Wert von 25.000 Euro. 

Ludwigshafen: Feuer in Flüchtlingsunterkunft – Oberbürgermeisterin vor Ort

Die Räume im ersten Obergeschoss der Flüchtlingsunterkunft sind aktuell nicht mehr bewohnbar – so wie auch nach dem Brand in der Flüchtlingsunterkunft „Hotel Atlanta“. Alle betroffenen Bewohner kommen in anderen Zimmern unter.

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Während für die Feuerwehr der Einsatz gegen 20 Uhr beendet ist, geht für die Polizei die Arbeiten hinsichtlich der genauen Brandursache erst los. Zwar steht fest, dass die Mikrowelle Feuer gefangen hat, doch wie es genau dazu gekommen ist, ist noch unklar. Auch Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck macht sich vor Ort zusammen mit der Dezernentin Frau Steeg und dem Dezernenten Herrn Schwarz ein Bild von der Lage. 

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pol/jol

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