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Ludwigshafen: Bei Festnahme – Mann (23) schlägt sich Kopf auf Asphalt blutig

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Von: Peter Kiefer

Schlaegerei im Clan-Milieu in Essen
Seine Festnahme machte einen 23-Jährigen in Ludwigshafen-Maudach nur noch aggressiver. (Symbolfoto) © Johannes Neudecker/dpa

Ludwigshafen – Völlig ausgeflippt bei seiner Festnahme ist ein 23-Jähriger in Maudach! Warum er schließlich sogar blutend im Krankenhaus gelandet ist:

Völlig grundlos eskaliert ist die Lage am Montagnachmittag (16. August) im Stadtteil Ludwigshafen-Maudach. Doch der Reihe nach: Gegen 16 Uhr hat ein 34-Jähriger mit seiner Frau und seiner Tochter auf dem Balkon seiner Wohnung im Neustadter Ring gechillt. Plötzlich laufen drei Männer vorbei.

Als einer der Männer nach oben schaut, beleidigt er den Familienvater. Es kommt zum verbalen Schlagabtausch, der darin endete, dass der Unbekannte dem 34-Jährigen gedroht hat, wie das zuständige Polizeipräsidium Rheinpfalz berichtet. Daraufhin hat der Bedrohte die Polizei alarmiert.

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Ludwigshafen-Maudach: Nach Festnahme – Mann geht auf Polizisten los

Die angerückten Polizisten können den 23-jährigen Aggressor schließlich in der unmittelbaren Umgebung ausfindig machen. Doch bei der Bitte um Aushändigung seiner Personalien zeigt sich dieser so gar nicht kooperativ! Nachdem er auch noch die Beamten bedroht, wird er kurzerhand gefesselt.

Stadt\tLudwigshafen am Rhein
StadtteilMaudach
Einwohnerzahl6.532 (Stand: August 2021)
Fläche6,3 km²
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

Diese logische Konsequenz auf sein Fehlverhalten quittiert der junge Mann dann mit einer Tirade an deftigen Schimpfwörtern. Und trotz Fesselung hat er auch weiterhin versucht, die Polizeikräfte zu provozieren, zu bespucken und zu verletzen sowie sich aus seiner Fixierung zu befreien.

Ludwigshafen-Maudach: 23-Jähriger verletzt sich nach Festnahme selbst

Als der 23-Jährige realisiert, dass dies ein sinnloses Unterfangen ist, donnert er sein Gesicht mehrfach auf den harten Asphaltboden, wodurch er sich entsprechend blutende Schürfwunden zugezogen hat. Ein verbotenes Einhandmesser, das die Polizisten in seiner Jackentasche gefunden haben, ist sichergestellt worden.

Grund genug, den Mann mit zur Dienststelle zu nehmen. Doch auf der Fahrt dorthin hat der Wüterich im Gefangenentransporter randaliert, indem er um sich getreten und seinen Kopf gegen die Wand geschlagen hat. Dadurch entstand schließlich Sachschaden und Verunreinigung durch seine Spucke. Aufgrund seines sprunghaften wie aufbrausenden Verhaltens, das auf die Einnahme von Betäubungsmitteln hindeutete, wurde er ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.

Den 23-Jährigen erwarten nun gleich mehrere Strafverfahren: wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, Bedrohung, versuchter Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Waffengesetz. (pol/pek)

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