Live-Ticker zur Bombenentschärfung

Feuerwehr gibt Entwarnung: Fliegerbombe entschärft – Evakuierung aufgehoben!

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Die entschärfte 500-Kilo-Bombe.

Ludwigshafen-Friesenheim - Die Evakuierung wegen einer Fliegerbombe in der Brechlochstraße läuft seit 8 Uhr auf Hochtouren! 

+++ UPDATE 15:44 Uhr: OB Jutta Steinruck und Feuerwehrdezernent Dieter Feid danken allen Beteiligten, die an den Evakuierungsmaßnahmen und an der Betreuung der dadurch betroffenen Menschen mitwirkten. 

„Bei den Vorbereitung zur und während der Evakuierung haben alle Helferinnen und Helfern mit ihrem persönlichen Einsatz und der vorbildlichen Zusammenarbeit miteinander für den reibungslosen Verlauf der Sicherheitsmaßnahmen gesorgt“, betonen Steinruck und Feid.

Insgesamt sind rund 250 zusätzliche Einsatzkräfte an diesem Sonntag im Dienst gewesen! In der Friedrich-Ebert-Halle wurden rund 550 Menschen von Helfern und Sozialdezernentin Beate Steeg betreut.

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500-Kilo-Weltkriegsbombe in Friesenheim: Evakuierung und Entschärfung!

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+++ UPDATE 14:15 Uhr: Über die Warn-App ‚Nina‘ gibt die Feuerwehr Ludwigshafen Entwarnung: Die Fliegerbombe ist entschärft! Wie die Stadt berichtet, ist die Bombe seit 14:12 Uhr entschärft. Die Anwohner können ab sofort wieder in ihre Wohnungen zurückkehren!

Die Fliegerbombe in Ludwigshafen ist entschärft.

Die zuvor gesperrten Zufahrtstraßen sind wieder frei, auch die Busse und Straßenbahnen können wieder wie gewohnt verkehren, heißt es in einer Pressemitteilung.

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+++ UPDATE 13:18 Uhr: Offenbar hat die Polizei einige Platzverweise aussprechen müssen, da es Uneinsichtige gegeben hat, die ihre Wohnungen nicht verlassen wollten!

„Wir dokumentieren, wer dem nicht Folge leistet - der muss dann mit Konsequenzen rechnen.“ Es sei absurd, wenn sich Menschen in ihrer Wohnung nahezu verbarrikadierten. „Eine Frau hat uns um Hilfe gebeten, weil ihr Mann sich weigerte, das Haus zu verlassen“, sagt Feuerwehrdezernent Dieter Feid.

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+++ UPDATE 13:08 Uhr: Laut LUDWIGSHAFEN24-Informationen hat die Entschärfung um 13:05 Uhr begonnen!

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+++ UPDATE 13:02 Uhr: Die Entschärfung hat noch immer nicht begonnen. Zunächst war sie auf 12:45 Uhr verschoben. Es müsste jedoch gleich losgehen.

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+++ UPDATE 12:02 Uhr: Die geplante Entschärfung um 12 Uhr verschiebt sich um circa 30 Minuten! Der Grund: Es sind noch nicht alle Menschen evakuiert.

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+++ UPDATE 11:28 Uhr: Viele Menschen haben sich in der Friedrich-Ebert-Halle versammelt und warten darauf, wieder ihre Wohnungen betreten zu dürfen.

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+++ UPDATE 10:13 Uhr: Wie ein Sprecher der Stadt mitteilt, seien im Mannheimer Stadtgebiet keine Einschränkungen zu erwarten.

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+++ UPDATE 9:32 Uhr: Vor der geplanten Entschärfung der Fliegerbombe muss der Kampfmittelräumdienst den Sprengkörper erst stabilisieren. „Die Bombe liegt nur zum Teil frei“, sagt ein Sprecher des Entschärfungsteams. „Wir können nur den Kopfzünder erkennen, den müssen wir entfernen.“ Erst danach sei die Arbeit am Heckzünder möglich. 

Die Bombe liegt zum Teil frei.

„Dazu müssen wir den 500 Kilogramm schweren Sprengkörper verlagern“, sagt der Experte. Wie lange die Entschärfung der Bombe vom Typ AN-M65 dauere, sei offen. Der Räumdienst ist mit sieben Experten vor Ort.

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Seit Sonntag (26. August) 8 Uhr werden die rund 18.500 Menschen evakuiert! Die Entschärfung beginnt um 12 Uhr. Auch etwa 180 Bewohner von zwei Seniorenheimen sind betroffen. Als Ersatzunterkunft steht die Friedrich-Ebert-Halle bereit.

Die Evakuierung wegen einer Bombenentschärfung in Ludwigshafen läuft am Sonntag auf Hochtouren.

Bei Baggerarbeiten wird am Mittwochabend (22. August) in der Brechlostraße eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Entschärfung der 500-Kilo-Bombe soll am Sonntag (26. August) stattfinden.

Die Evakuierung wegen einer Bombenentschärfung in Ludwigshafen läuft am Sonntag auf Hochtouren.

Die Stadt hat entschieden, dass alle Menschen, die imRadius von 1.000 Metern um den Fundort der Bombe leben, ihre Wohnungen während der Entschärfung verlassen müssen. Mehrere Straßen sind gesperrt, Straßenbahnen fahren auf verkürzter Strecke. Insgesamt sind 350 Helfer im Einsatz.

Entschärfung wirkt sich auf BASF aus

Die Entschärfung wirkt sich auch auf das BASF-Werksgelände aus: „Betroffen sind rund 20 Anlagen! Dort läuft die Produktion weiter, aber während der konkreten Entschärfung müssen alle Mitarbeiter dieser Betriebe die Gebäude aufsuchen und dort verbleiben“, sagt ein Sprecher des Chemiekonzerns. 

Weitere Informationen zur Evakuierung

Wer während der Evakuierung keine Ausweichmöglichkeit hat, dem stellt die Stadt in der Friedrich-Ebert-Halle eine Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung.

Wer seine Wohnung nicht aus eigener Kraft verlassen kann, soll sich bei der Feuerwehr melden, die eine Transportmöglichkeit organisiert.

☎ Kontakt: 5708-6000 (Freitag, 13-17 Uhr; Samstag, 9-12 Uhr; Sonntag, ab 7 Uhr)

Zweitgrößte Evakuierung in Ludwigshafen

Die Aktion gilt als zweitgrößte Evakuierung in Ludwigshafen in den vergangenen drei Jahrzehnten. 1997 mussten wegen einer Luftmine im Stadtteil Rheingönheim rund 26.000 Bewohner ihre Häuser verlassen.

jab/dpa/pri

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