In der Eberthalle Ludwigshafen

,Dog Diving‘-Wettbewerb: Sieg riecht nach nassem Hund 

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Das ,Dog Diving' machte Vierbeinern und Haltern gleichermaßen Spaß.

Ludwigshafen - Es funktioniert so: Man wirft das Lieblingsspielzeug des Hundes so weit wie möglich in das Becken und lässt den Vierbeiner hinterher springen. Wer das am besten meistert:

Bei vielen Hundesportarten stellt sich die Frage, wem es denn mehr Spaß macht: Dem Hund oder Frauchen und Herrchen? Beim ,Dog Diving‘ ist es völlig klar: den Vierbeinern.

Vierbeiner-Weitsprung-Wettbewerb in Eberthalle!

Bei der Internationalen Rassehunde-Ausstellung ist an diesem Wochenende vor der Eberthalle ein Pool aufgebaut, bei dem den Tieren neben Spaß auch eine willkommene Abkühlung winkt.

Das ,Dog Diving‘ (Hundetauchen) funktioniert wie der Weitsprung der bei Olympia: Der Anlauf muss stimmen und der Absprung perfekt sein. Diese Regeln eingehalten, springt so mancher Hund meterweit – andere fliegen fast schon. 

Obligatorischer Platscher

Der Anreiz: Die Hunde springen einem Spielzeug hinterher. Und natürlich der Platscher bei der Landung. Gemessen wird anhand der Skala am Beckenrand

Am Ende riecht der Erfolg nach nassem Hund.

Ganz vorne: Whippet Cody, amtierender Europameister im Dog Diving, vor zwei Jahren springt er in Ludwigshafen respektable 8,20 Meter weit. „Heute lasse ich ihn aber nicht so weit springen“, lacht Frauchen Gina Friesicke. 

Whippet Cody springt am weitesten

Wie sie das bestimmt? Ganz einfach! Anlauf verkürzen und das Spielzeug nicht so weit werfen. Doch es nützt alles nichts: Am Ende springt er trotzdem respektable 6,80 Meter weit.

Ein Spektakel für Groß und Klein.

Für manche Hunde ist es hingegen das erste Mal, dass sie vor Zuschauern ins Wasser tauchen. Entsprechend vorsichtig sind die ersten Versuche. Aber auch für kleinere Weiten gibt es von den Zuschauern Applaus.

chr

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