Zwischenbilanz

Corona-Kontrollen in Ludwigshafen: Über 100.000 Euro in Bußgeldern verhängt

Ludwigshafen - In den letzen Wochen hatte der Kommunale Vollzugsdienst mit den Corona-Kontrollen alle Hände voll zu tun. So viele Bußgelder wurden verhängt:

  • Ludwigshafen: Zu Beginn der Corona-Krise wurde der Kommunale Vollzugsdienst von 140 Verwaltungsmitarbeitern bei der Corona-Streife unterstützt.
  • Durch viele Lockerungen der Corona-Verordnung in Rheinland-Pfalz werden die Kontrollen drastisch zurückgefahren
  • Alle Infos zu Corona in Rheinland-Pfalz gibt es in unserem News-Ticker.
  • Verstoß gegen die Corona-Verordnung in Ludwigshafen: So viele Bußgelder wurden bisher fällig:

Seit März hat Corona unser Leben fest im Griff. Anfangs galt ein strenges Kontaktverbot, Orte des öffentlichen Lebens, Bildungseinrichtungen und Arbeitsplätze waren geschlossen, Freizeitangebote kaum vorhanden. Das führte dazu, dass sich Menschen vermehrt draußen trafen. Oft wurde die Anzahl der erlaubten Personen überschritten oder die Abstandsregeln nicht eingehalten. Der Kommunale Vollzugsdienst war in dieser Zeit auf Corona-Streife, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren und durchzusetzen. Dabei wurden sie von bis zu 140 Verwaltungsmitarbeitern unterstützt.

Nach Billig-Fleisch-Skandal: Gesundheitsamt will in pfälzischen Fleischbetrieben durchgreifen!

Ludwigshafen: Corona-Kontrollen nur noch bei Beschwerde

Wie der Mannheimer Morgen berichtet, wird diese Einsatzstärke jetzt deutlich heruntergefahren. Da die Kontaktbeschränkung gelockert worden ist und sich jetzt bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen können, werde nur noch bei Beschwerden kontrolliert. Täglich seien jetzt nur noch zwischen vier und acht Mitarbeiter der Kommunalen Vollzugsdienstes in Ludwigshafen unterwegs. Die zusätzlichen Kräfte kehrten zu ihren ursprünglichen Tätigkeiten, beispielsweise in den Bereich Sport oder die Jugendförderung zurück, da diese städtischen Bereiche mittlerweile wieder angelaufen seien und Personal benötigen, so ein Sprecher der Stadt Ludwigshafen.

Ludwigshafener haben Corona-Verordnung gut verinnerlicht

Die Ludwigshafener hätten die Corona-Verordnung gut verinnerlicht, so der Sprecher. Das bestätigt auch Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. Dennoch müssen die Menschen weiterhin an die Corona-Auflagen erinnert werden. Dafür gäbe es Plakate und Aushänge in der Stadt. Auch ohne konkreten Anlass fänden auch weiterhin noch Streifengänge im gesamten Stadtgebiet von Ludwigshafen statt.

Ludwigshafen: Verstoß gegen die Corona-Verordnung: So viele Bußgelder wurden fällig

Seit März wurden in Ludwigshafen mehr als 1.200 Bußgeld-Verfahren eingeleitet und insgesamt ein Bußgeld von 120.000 Euro verhängt. Seit der Lockerung der Kontaktbeschränkung sei dieser Trend jedoch stark zurückgegangen. Am 24. Juni werden in Rheinland-Pfalz weitere Corona-Maßnahmen gelockert. Unter anderem sind Veranstaltungen im Freien mit bis zu 350 Personen erlaubt, in Innenräumen bis zu 150 Personen. Auch die Maskenpflicht wird teilweise gelockert, diese gilt nicht mehr am Sitzplatz bei privaten Veranstaltungen und nicht mehr im Außenbereich von Gaststätten. (kp)

Kommentare