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Corona Ludwigshafen: Regierung stoppt Impfungen mit AstraZeneca – So viele Termine fallen aus

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Von: Peter Kiefer, Daniel Hagen

Ludwigshafen - Welche Regeln gelten im Corona-Lockdown? Wie viele Infizierte gibt es in der Stadt? Wie sieht es in den Krankenhäusern aus? Alle Infos im Überblick:

Update vom 15. März, 18:39 Uhr: Aufgrund der bundesweiten Aussetzung des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca ist auch im Impfzentrum Ludwigshafen die Verabreichung des Präparats gestoppt worden. Deshalb fallen diese Woche am Dienstag (16. März) und Freitag (19. März) insgesamt 478 Impftermine aus – dienstags 334 und freitags 144. Wegen begrenzter Impfstoff-Kapazitäten kann Impflingen, welche an den beiden Tagen das AstraZeneca-Vakzin erhalten sollten, nicht ersatzweise das BioNTech-Präparat verabreicht werden. Die zur Impfung mit dem BioNTech-Impfstoff vereinbarten Termine werden planmäßig durchgeführt. Sobald weitere Details zur Planung im Impfzentrum vorliegen, informiert die Stadtverwaltung die Öffentlichkeit. Mit der Aussetzung der Impfung des AstraZeneca-Wirkstoffs war das Bundesgesundheitsministerium einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts gefolgt.

Corona in Ludwigshafen: Wegen zu hoher Inzidenz – diese Beschränkungen kommen

Update vom 15. März: Das war nur ein kurzes Lockerungs-Vergnügen! Nach nur einer Woche werden in mindestens 17 Stadt- und Landkreisen in Rheinland-Pfalz wieder Beschränkungen eingeführt, da im Land am mittlerweile vierten Tag in Folge die 7-Tage-Inzidenz über einem Wert von 50 liegt. Und da Ludwigshafen derzeit mit einem Wert von 67,3 (entspricht einem Plus von 6,9 im Vergleich zum Vortag) über der 50er-Marke liegt, greifen auch für die Chemie-Stadt neue Corona-Beschränkungen.

Eine der dann greifenden Sicherheitsmaßnahme betrifft den Einzelhandel, denn künftig dürfen Läden nur noch Terminshopping anbieten. Kunden müssen vorab also einen Termin vereinbaren, weiterhin ist nur ein Kunde pro 40 Quadratmeter erlaubt. Ob und welche weitere Maßnahmen ergriffen werden, regelt die Kommune selbst. Von der Stadt Ludwigshafen gab es dazu aber bislang noch keine Angaben.

Corona in Ludwigshafen: Kundenansturm auf Rhein-Galerie – Ordnungsamt schließt C&A

Update vom 14. März: Große Aufregung vor der Filiale von Mode-Riese C&A in der Rhein-Galerie in der Ludwigshafener Innenstadt. Weil unzählige Kunden auf Schnäppchenjagd gewesen sind und in einer Hunderte Meter langen Warteschlange angestanden haben, mussten Ordnungsamt und Security die Situation unter Kontrolle bringen. Bei hohen Rabatten bis zu 70 Prozent und einem mehr als dreimonatigen Shopping-Entzug ist es dann zu teils exzessiven Großeinkäufen gekommen.

Alleine eine Frau hat sich mit 180(!) Kleidungsstücken eingedeckt, wie der SWR berichtet. Und das, obwohl sich jeder Kunde höchstens eine halbe Stunde in dem zweistöckigen Laden aufhalten durfte. Diese Kundin habe extra einen leeren Kinderwagen mitgebracht, um die günstigen Klamotten hinein zu stapeln. Doch auch andere Kunden hätten bis zu 100 Kleidungsstücke gekauft, wie Rhein-Galerie-Manager Patrick Steidl dem Sender erzählt hat. Da kann man sich lebhaft vorstellen, wie lange die Wartezeiten an den Kassen gewesen sind.

Lange Schlangen auch vor der Filiale von C&A in der Ludwigshafener Rhein-Galerie. (Symbolfoto)
Lange Schlangen auch vor der Filiale von C&A in der Ludwigshafener Rhein-Galerie. (Symbolfoto) © Markus Scholz/dpa

Am Dienstag (9. März) jedoch ist die Situation eskaliert und das städtische Ordnungsamt hat das Geschäft für rund eine Stunde zwangsgeschlossen. Mit der Konsequenz, dass danach nicht nur mehr Kassen geöffnet wurden, sondern dass die wartenden Kundenmassen nicht mehr im Inneren der Shopping-Mall herumgestanden haben. Die kaufwütige Meute ist über einen seitlichen Notausgang gelotst worden und formierte sich Corona-konform entlang der Rheinuferstraße draußen im Freien. Zusätzliche Security-Leute haben die Kundenströme geregelt und auf die Einhaltung von Sicherheitsabständen sowie Maskenpflicht geachtet.

Corona in Ludwigshafen: Ab Montag (15. März) wird Moderna gespritzt – 3. Impfstraße möglich

Update vom 12. März: Gute Nachrichten für alle Impfwilligen! Das Impfzentrum Ludwigshafen weitet zeitnah seine Kapazitäten aus, ab kommender Woche wird auch das Vakzin von Moderna in der Chemiestadt verabreicht. Aktuell werden täglich rund 400 Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca auf zwei Impfstraßen durchgeführt. Je nach Verfügbarkeit des Moderna-Vakzins könnte in den kommenden Wochen auch eine dritte Impfstraße in Betrieb genommen werden. In Ludwigshafen wurden bis zum 9. März 17.001 Impfungen vorgenommen – davon 10.457 Erst- und 6.544 auf Zweitimpfungen. Gerechnet auf den Anteil der impfberechtigten Personen entspricht das einer gesamten Impfquote von 11,7 Prozent (bei Erstimpfungen 7,2 Prozent, bei Zweitimpfungen - also abgeschlossenen Impfserien - 4,5 Prozent).

Die Stadt Ludwigshafen freut sich zudem über eine steigende Nachfrage bei den Schnelltest-Zentren im Stadtgebiet. Bis Mittwoch kamen insgesamt 670 Personen in die Friedrich-Ebert-Halle und in das von der DLRG betrieben Zentrum in Oggersheim, um sich auf Corona-Infektionen testen zu lassen. Seit Beginn des kostenlosen Angebotes stieg die Zahl der Testwilligen zur Wochenmitte an. Während deren Anzahl am Montag mit 206 (Eberthalle: 130, Oggersheim: 76) startete, sank sie am Dienstag auf 186 (Eberthalle: 171, Oggersheim: 15) und erreichte am Mittwoch 278 (Eberthalle: 214, Oggersheim: 64). Von den durchgeführten Corona-Tests fielen sieben positiv aus.

NameLudwigshafen am Rhein
BundeslandRheinland-Pfalz
Bewohner166.621 (2016)
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

Corona in Ludwigshafen: Freibad-Saison wieder mit Einschränkungen – dafür aber länger

Update vom 11. März: Badegästen und Betreibern des beliebten Freibads am Willersinnweiher stehen auch in diesem Jahr einige Corona-bedingte Einschränkungen bevor. „Zum aktuellen Zeitpunkt liegen uns weder Hinweise noch ein Hygienekonzept vor, unter welchen Bedingungen die Freibadsaison 2021 zu organisieren ist“, so Bereichsleiter Thomas Gerling laut Mannheimer Morgen am Mittwoch in der Sitzung des Sportausschusses. Man müsse eher davon ausgehen, dass der Betrieb des Bades eher unter ähnlichen Bedingungen wie im letzten Jahr ablaufen wird – jedoch nicht von einem Normalbetrieb schon zu Saisonbeginn.

Heißt: Die Besucherzahl wird beschränkt und man muss sich im Vorfeld für eines der begrenzten Zeitfenster entscheiden, das man im Vorfeld über den Online-Ticketverkauf erwerben kann. Bezüglich der Timeslots werde man sich vermutlich am bewährten Vorjahreskonzept orientieren: Montags bis freitags von 9:30 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 19:30 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 13:30 Uhr und von 14:30 bis 20 Uhr. Frühschwimmer können sich dienstags bis donnerstags von 7 bis 9 Uhr erfrischen. Mögliche Restkontingente gibt es an der Tageskasse. Laut Stadt Ludwigshafen könne man womöglich die maximale Besucherzahl je Zeitfenster (2020: 500 Personen) erhöhen und den Einsatz der Sicherheitsdienste reduzieren.

Die gute Nachricht für alle Wasserratten: Auch aufgrund der Sanierung im Hallenbad Süd wird die Freibad-Saison im Vergleich zum Vorjahr deutlich verlängert – bis Ende September. Die Stadt strebt die Öffnung der Freibäder am 1. Mai an und würde sie somit ganze fünf Monate für Badegäste öffnen. Die Eintrittspreise wurden den verkürzten Badbesuchen angepasst: Erwachsene zahlten im Jahr 2020 nur 3 statt 4 Euro, Kinder und Jugendliche 2 Euro. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen...

Corona Ludwigshafen: Neues Testzentrum in Ebert-Halle – so viele Menschen haben Angebot wahrgenommen

Update vom 8. März: Am Montag haben in Ludwigshafen gleich zwei neue Corona-Testzentren die Tore geöffnet. Neben einem Zentrum im Stadtteil Oggersheim kann man sich ab sofort auch in der Friedrich-Ebert-Halle auf das Coronavirus testen lassen. Rund 130 Menschen haben das Angebot am Montag wahrgenommen und sich in der Friedrich-Ebert-Halle einem Schnelltest unterzogen. Dabei zeigte einer der Schnelltests ein positives Ergebnis, die getestete Person wurde unmittelbar an das Klinikum weiterverwiesen. Dort wurde ein PCR-Test für die endgültige Diagnose veranlasst.

Das Testzentrum in der Friedrich-Ebert-Halle ist zukünftig montags bis donnerstags von 10 bis 18 Uhr, freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Das von der DLRG betriebene Testzentrum (Am Brückelgraben 72) in Oggersheim ist montags bis freitags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Je nach Bedarf können die Zeiten jedoch auch angepasst werden.

Ich möchte mich zum Abschluss des ersten Öffnungstages sehr herzlich bei allen Helfer*innen des DRK und der Stadtverwaltung bedanken, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Zwar hatten wir heute noch keinen großen Ansturm zu bewältigen. Wir konnten aber den Tag nutzen, kleinere Dinge im Ablauf nachzujustieren. Insgesamt hat sich wieder einmal gezeigt, dass wir in Ludwigshafen auf ein hervorragendes Netzwerk von Organisationen und Ehrenamtlichen zurückgreifen können,“ so Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck, die heute gemeinsam mit Sozialdezernentin Beate Steeg im Testzentrum in der Friedrich-Ebert-Halle im Einsatz war.

Corona in Ludwigshafen: Zwei weitere Testzentren öffnen – Drive-In geplant

Update vom 7. März: Ab Montag (8. März) stehen in Ludwigshafen zwei neue Corona-Testzentren zur Verfügung. Ein Haupt-Zentrum befindet sich in der Friedrich-Ebert-Halle und wird von der Stadtverwaltung Ludwigshafen und dem Deutschen Roten Kreuz betrieben. Dort können sich Bürger von 12 bis 16 Uhr kostenlos testen lassen. Das andere Zentrum befindet sich im Stadtteil Oggersheim und wird von der DRLG betrieben. Am Brückelgraben 72 können sich Personen zwischen 16 und 20 Uhr ebenfalls kostenlos testen lassen.

Zudem arbeite die Stadt derzeit an der Realisierung eines Test-Drive-In auf dem Parkplatz vor der Friedrich-Ebert-Halle. Die Nutzung der Halle soll Rücksicht auf den Spielplan der Friesenheimer Eulen in der Handball-Bundesliga sowie andere Buchungen nehmen.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz sinkt – Lockerungen ab Montag

Update vom 6. März, 21 Uhr: In Rheinland-Pfalz darf der Einzelhandel ab Montag (8. März) unter Auflagen wieder öffnen. Bei einer Ladenfläche bis zu 800 Quadratmeter wird ein Kunde pro zehn Quadratmeter erlaubt. Für größere Geschäfte gelten 20 Quadratmeter pro Kunde, für eine Fläche ab 2.000 Quadratmetern ein Kunde je 40 Quadratmeter. Körpernahe Dienstleistungen in Nagel-, Piercing- und Tatoostudios sollen von Montag an auch wieder möglich sein. In Betrieben, in denen keine Masken getragen werden können, wie etwa bei der Kosmetik oder der Rasur, sei ein negativer Corona-Test die Voraussetzung. Künftig dürfen sich auch wieder zwei Haushalte bis maximal fünf Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Nicht zusammen lebende Paare werden als ein Haushalt gesehen.

Im Sport sei kontaktfreies Training im Freien eingeschränkt wieder möglich: Für bis zu 10 Erwachsene oder Gruppen mit bis zu 20 Kindern (bis 14 Jahre). Der Probe- und Laienbetrieb in der Kultur sei im Freien auch möglich, wenn die Beschränkung der Kontakte eingehalten werde. Bei Kindern sei dies auch für Gruppen bis zu 20 möglich. Auftritte seien jedoch verboten.

Corona in Ludwigshafen: Nach über 4 Monaten – Wildpark Rheingönheim macht wieder auf

Update vom 5. März, 13:11 Uhr: Seit 2. November 2020 mussten vor allem Kinder schweren Herzens aufgrund der Corona-Pandemie auf den Besuch im beliebten Wildpark Rheingönheim verzichten – doch das Warten hat jetzt ein Ende. Wie die Stadtverwaltung am Freitagmittag mitgeteilt hat, öffnet der Park ab Montag (8. März) wieder seine Pforten. Möglich wird dies durch die Lockdown-Lockerungen, die beim Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch beschlossen worden sind. Längst haben die fleißigen Mitarbeiter*innen des Wirtschaftsbetriebes Ludwigshafen (WBL), Bereich Grünflächen und Friedhöfe, unter anderem die Wege gesäubert, Desinfektionsmittel-Stationen aufgestellt und Schilder, die auf die Einhaltung der Abstandsregel hinweisen, montiert. Das Haus der Naturpädagogik muss allerdings weiterhin vorerst geschlossen bleiben.

Ich bin dem Land für diese Lockerung der Corona-Regeln sehr dankbar dafür, dass wir unseren Wildpark wieder öffnen können. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel und bei den steigenden Temperaturen möchten auch viele Familien an die frische Luft und mit ihren Kindern was erleben. Wenn dabei noch Tiere beobachtet und gestreichelt werden können und man an vielen Spielstationen Halt machen kann, ist das genau das, was jetzt jedem guttut“, freut sich Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (58, SPD).

Im Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim leben 200 Tiere aus 30 europäischen Wildarten.
Im Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim leben 200 Tiere aus 30 europäischen Wildarten. © LUDWIGSHAFEN24/Elena Eppinger

Corona in Ludwigshafen: Wildpark ab 8. März wieder geöffnet – so funktioniert die Terminbuchung

Das Land Rheinland-Pfalz hatte in seiner 16. Corona-Bekämpfungsverordnung geregelt, dass Zoos und Wildparks in ihren Außenbereichen wieder geöffnet werden können, wenn die AHA-Regeln eingehalten werden können. Hinzu kommt, dass der Einlass vorgebucht werden muss und sich nur eine begrenzte Anzahl von Besucher*innen im Außenbereich des Wildparks aufhalten dürfen.

Deshalb kann unter der Telefonnummer ab Sonntag (7. März) um 11 Uhr unter der Nummer 06202/9272183 angegeben werden, an welchem Tag man ab welcher Uhrzeit den Wildpark mit wie viel Personen besuchen möchte. Bei einer Öffnungszeit von 9 bis 18 Uhr, einer Wegefläche von 16.000 Quadratmetern und rechnerisch erlaubten „Pro Person auf zehn Quadratmetern“ können maximal 170 Personen pro Stunde eingelassen werden. Letzter Einlass ist um 17 Uhr. Die Listen mit den Anmeldungen bekommt die Pforte am Wildpark und darf nur Angemeldete reinlassen. Auch Besitzer*innen einer Jahreskarte müssen sich anmelden. Die Listen dienen dann als Kontaktdatenerfassung. An der Kasse erfolgt eine Ausweiskontrolle.

Ludwigshafen: So viele Impfungen und Corona-Verstöße gibt‘s in der Chemiestadt

Update vom 5. März, 9:56 Uhr: Entsprechend der Beschlüsse des Corona-Gipfels wird auch die Stadtverwaltung Ludwigshafen ab kommender Woche Schnelltests anbieten – vorausgesetzt, es steht eine ausreichende Menge zur Verfügung. Ein genaues Konzept für die Durchführung der Schnelltests sei laut OB Jutta Steinruck (58, SPD): „Wir hoffen auf baldige Informationen von Bund und Land, um umgehend Schnelltest in großer Anzahl anbieten zu können. Mit Blick auf die Größe Ludwigshafens muss man damit rechnen, wöchentlich etwa 120.000 bis 150.000 Menschen ein solches Testangebot machen zu können.

Als Stadt arbeite man angesichts der allmählichen Öffnung des öffentlichen Lebens daran, wie und unter welchen Hygienekonzepten die aktuellen Einschränkungen bei Dienstleistungs-, Kultur- und Freizeitangeboten wieder langsam zurückgenommen werden können.

Corona in Ludwigshafen: Wann es wieder Regelbetrieb für Kitas und Wechselunterricht für Schulen gibt

Da die Kitas in Rheinland-Pfalz ab 15. März wieder in den Regelbetrieb gehen, können sich alle Erzieher*innen impfen lassen. Die Termine dafür sind am 13. und 20. März (jeweils samstags) im Impfzentrum in der Walzmühle vorgesehen. Aktuell kann sich städtisches Kita-Personal mindestens einmal wöchentlich freiwillig einem Schnelltest am Klinikum unterziehen.

Darüber hinaus stellt die Stadtverwaltung ihren Mitarbeiter*innen ab kommender Woche Selbsttests zur Verfügung. Kita-Personal kann dadurch einen Selbsttest pro Arbeitstag durchführen. Bisher sind Corona-Test und Schnelltest unter anderem an der Corona-Ambulanz des Klinikums Ludwigshafen, in Arztpraxen sowie in einem privaten Testcenter in der Walzmühle möglich.

Ab 8. März starten die Schulklassen 5 und 6 in den Wechselunterricht – die Woche drauf (15. März) folgen dann alle restlichen Schulklassen. Für Grundschulen sowie Abschlussklassen hat der Präsenzunterricht bereits zuvor begonnen. Impfangebote samt Impfungen für Lehrer*innen kommen von der Landesregierung.

Corona in Ludwigshafen: So viele Erst- und Zweitimpfungen gab‘s in der Chemiestadt

In der Walzmühle, dem Ludwigshafener Impfzentrum wurden bis 4. März insgesamt 6.449 Impfungen verabreicht – 4.218 Erst- und 2.231 Zweitimpfungen. In der Prioritätengruppen 1 erhielten dort 4.891 Menschen über 80 Jahre ihre Corona-Impfung. Für 3.005 Personen davon war es zunächst die Erstimpfung. Im Impfzentrum sind derzeit zwei Impfstraßen in Betrieb, eine dritte Impfstraße befindet sich im Aufbau.

In der Woche ab 8. März 2021 sind im Impfzentrum aktuell rund 1.700 Erstimpfungen vorgesehen, darunter 780 mit dem BioNTech-Impfstoff. Der Stadtverwaltung wurde mitgeteilt, dass das Impfzentrum bis Ende April wöchentlich jeweils 1.000 Impfdosen von BioNTech und 840 Impfdosen von AstraZeneca erhalten soll. LUDWIGSHAFEN24 berichtet über die bekannten Nebenwirkungen der Impfstoffe.

In allen Senioren- und Pflegewohnheimen im Stadtgebiet sind seit letztem Wochenende rund 1.600 Zweitimpfungen bei Personal und Bewohner*innen durchgeführt worden. Im Zuge einer zweiten Impfserie sind weitere Impftermine vorgesehen, um Menschen das Vakzin zu verabreichen, die damals noch nicht für eine Impfung in Betracht kamen. In zwei Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung erfolgten bereits auch die Zweitimpfungen.

Corona in Ludwigshafen: Ordnungsdienst meldet Hunderte Corona-Verstöße

Seit Jahresbeginn haben die KVD-Einsatzkräfte rund 1.700 Corona-Verstöße registriert – rund 1.000 davon entfielen auf Verletzungen der Maskenpflicht. Bei der Überprüfung von Quarantäne-Auflagen trafen die Streifen in 90 Prozent der Fälle die Betroffenen auch Zuhause an. Im Zuge der Öffnungen von Friseurgeschäften am Wochenanfang entdeckten die Einsatzkräfte vermehrt Verstöße – beispielsweise die Bedienung von Kund*innen ohne vorherige Terminvereinbarung – welche durch massive Kontrollen unterbunden werden konnte.

Corona in Ludwigshafen: Nach dem Lockdown-Gipfel – was öffnet endlich wann wieder?

Update vom 4. März: Nach den mehr als 9-stündigen Beratungen beim gestrigen Bund-Länder-Gipfel hat Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) gegen Mitternacht verkündet: Der Lockdown wird bis 28. März verlängert, es soll jedoch gestaffelte Lockerungen geben. Welche Auswirkungen die Beschlüsse auf das Leben in Ludwigshafen und Rheinland-Pfalz, auf den dortigen Einzelhandel, die Gastronomie und Kultur sowie den Einsatz von Schnelltests haben, findest Du ausführlich in unserem Ticker Corona in Rheinland-Pfalz.

Corona in Ludwigshafen: Welche Folgen hat der Lockdown-Gipfel für die Chemiestadt?

Update vom 3. März, 23:50 Uhr: Der Corona-Gipfel ist beendet. Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Anschluss an die Bund-Länder-Schalte von „harten Verhandlungen“, aber auch von einem „Übergang in eine neue Phase“. Hier liest Du alles zu den Entscheidungen aus den Bund-Länder-Beratungen.

Update vom 3. März: Ganz Deutschland blickt heute gespannt nach Berlin, wo der nächste Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern steigt. Auch für Ludwigshafen und Rheinland-Pfalz werden die Entscheidungen, die Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und die 16 Länderchefs am heutigen Mittwoch treffen, große Auswirkungen für unser aller Alltagsleben haben. Im Vorfeld ist bereits durchgesickert, dass der Lockdown wohl bis 28. März verlängert wird, es jedoch weitere Lockerungen geben soll, wie LUDWIGSHAFEN24 berichtet. Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat im Vorfeld an die Bund-Länder-Beratungen bereits klare Erwartungen an eine bundesweite Lockerungs-Strategie geäußert.

Corona in Ludwigshafen: BASF plant eigenes Impfzentrum – wer darf rein?

Erstmeldung vom 26. Februar: Seit Mitte Dezember 2020 sind in dem Schnelltestcenter in der Walzmühle in Ludwigshafen über 7.000 Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Dabei konnten etwa 200 Personen ohne Symptome „herausgefischt“ werden, wie es in einer Meldung der SI Medical GmbH heißt. Ab sofort werden in dem Center neben Antigen-Schnelltests auch PCR-Tests angeboten. Während die Antigentests nur eine Momentaufnahme darstellen, bieten PCR-Tests genauere Ergebnisse.

Somit können sich in Zukunft auch Reisende in der Walzmühle testen lassen, die für ihren Aufenthalt im Ausland einen schnellen und gültigen Nachweis brauchen. Innerhalb von 24 Stunden erhält man sein Ergebnis auf dem Handy. Wer sich von Montag bis Freitag ab 10 Uhr mit Anmeldung testen lässt, kann das Ergebnis sogar noch am selben Tag erhalten.

Ludwigshafen: BASF will eigenes Impfzentrum eröffnen

Neben dem Schnelltestcenter befindet sich in der Walzmühle zudem auch ein Zentrales Impfzentrum (ZIZ) – das bislang einzige in Ludwigshafen. Bald könnte es allerdings ein weiteres geben. Denn nach Informationen des „Mannheimer Morgen“ plant auch die BASF ein Impfzentrum zu eröffnen. „Falls das Land Rheinland-Pfalz final bestätigt, dass BASF ein offiziell akkreditiertes Impfzentrum einrichten darf, wird dieses ein Impfzentrum sein wie jedes andere auch“, erklärt eine Sprecherin.

Doch das Unternehmen wolle nicht nur Mitarbeiter und deren Angehörige impfen, sondern „eine Aufgabe der allgemeinen Gesundheitsversorgung übernehmen“. Das wäre nicht das erste Mal während der Pandemie. Bereits im letzten Jahr hat das Unternehmen im Rahmen der Hilfsaktion „Helping Hands“ 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken an die Bundesrepublik Deutschland gespendet. Zudem wurde auch kostenlos Desinfektionsmittel an Krankenhäuser ausgeliefert. (pm/dh/pek)

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