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Ludwigshafen: Brandstiftung in Hochhaus – Hat Feuer-Teufel fast 11 Menschen auf dem Gewissen?

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Von: Klaudia Kendi-Prill

Brand in einem Hochhaus in Oggersheim.
Brand in einem Hochhaus in Oggersheim. © Imago/R.Price

Ludwigshafen - In der Nacht auf Mittwoch rückt die Feuerwehr zu einem Brand nach Oggersheim aus. Zahlreiche Bewohner müssen über eine Drehleiter gerettet werden.

Update vom 24. Juni, 12:35 Uhr: Nach dem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Bertolt-Brecht-Straße wurde am Mittwoch (23. Juni) der Brandort durch Brandermittler der Kriminalpolizei Ludwigshafen begangen. Bei der Begutachtung konnte ein technischer Defekt als Brandursache ausgeschlossen werden. Es wird derzeit von einer Brandstiftung ausgegangen. Durch das Feuer wurden Teile des Kellers und des Treppenhauses stark verrußt. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf etwa 80.000 Euro. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ludwigshafen dauern an.

Hinweise nimmt die Kripo Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de entgegen.

Ludwigshafen: 11 Verletzte bei Hochhaus-Brand – Feuerwehr rettet Anwohner von Balkonen

Bei einem Brand in Ludwigshafen sind elf Personen verletzt worden. Mehrere Zeugen hätten am Mittwochfrüh (23. Juni) gegen 3:30 Uhr starken Rauch und Anwohner auf Balkonen gemeldet, teilt die Feuerwehr mit. Sofort eilen die Einsatzkräfte zur Bertolt-Brecht-Straße in Oggersheim.

Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um einen Kellerbrand, dessen Rauch sich über den Aufzugschacht auf die angrenzenden Flure verteilt hat. Von den 187 Anwohnern des Hochhauses werden 25 Personen über Drehleiter und mit Fluchthauben gerettet. Elf von ihnen erleiden demnach eine Rauchgasvergiftung und werden ins Krankenhaus gebracht.

Brand in Ludwigshafen: Ursache noch unbekannt

Nach einer Stunde ist der Brand gelöscht. Die Brandursache ist noch unbekannt und wird zunächst von der Kriminalpolizei ermittelt. Die Höhe des Sachschadens schätzt die Polizei auf 80.000 Euro. Im Einsatz sind 29 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr mit 8 Fahrzeugen, der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter, die Schnelleinsatzgruppen Betreuung und Transport, der Rettungsdienst und die Polizei. Während des Einsatzes wird der Stadtschutz durch die Freiwilligen Feuerwehren Ruchheim, Maudach und Oppau sichergestellt. (kp mit dpa)

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