Kunststoff TDI

Zu wenig Wasser im Rhein: BASF muss Teil der Produktion stoppen!

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Chemie - BASF

Ludwigshafen - Aufgrund des niedrigen Rheinpegels muss die BASF ihre Produktion von TDI stoppen. Das berichtet das Unternehmen am Montag:

Wegen der Wasserknappheit im Rhein stoppt der Chemieriese BASF die Produktion des Kunststoffprodukts Toluoldiisocyanat (TDI) in Ludwigshafen. „Das Wiederanfahren der Anlage hängt von der weiteren Entwicklung des Rheinpegels ab", teilt das Unternehmen am Montag (26. November) mit. 

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Der Tiefstand des Flusses führe zu Einschränkungen beim Transport per Schiff. TDI ist ein Vorprodukt zur Kunststoffproduktion. Obwohl BASF alle Alternativen nutze - Pipeline, Lastwagen und Zug -, können nicht alle Rohstoffe nach Ludwigshafen transportiert werden. BASF transportiert am Stammwerk 40 Prozent der Güter per Schiff. 

Die eine Milliarde Euro teure TDI-Anlage läuft erst seit Juli 2018 im Regelbetrieb. Der Bau des bisher größten Einzelprojekts in der 153-jährigen BASF-Geschichte hatte sich erheblich verzögert und wurde deutlich teurer als geplant. 

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Als Konsequenz aus dem Niedrigwasser fordert BASF-Chef Martin Brudermüller eine Diskussion über Gegenmaßnahmen. „Wenn weniger Wasser reinfließt, darf eben auch nur weniger rausfließen. Dafür wären dann Schleusen und Stauwerke erforderlich", sagte er dem "Tagesspiegel". „Über solche Infrastrukturinvestitionen müssen wir diskutieren", sagt der seit Mai amtierende Chef. In der BASF-Geschichte habe das Unternehmen nie einen solchen Sommer erlebt.

dpa/jol

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