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Ludwigshafen: BASF spendet 1 Mio. Euro an Opfer der Flut-Katastrophe

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Von: Katja Becher

Ludwigshafen - Die BASF will 1 Million Euro an die betroffenen Regionen der Hochwasser-Katastrophe spenden, um den Flut-Opfern zu helfen.

Der Chemie-Riese BASF hat angekündigt, 1 Million Euro für die betroffenen Hochwasser-Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu spenden. Das Geld soll nach Unternehmensangaben aus Ludwigshafen eingesetzt werden, um die massiven Schäden durch die starken Regenfälle zu beseitigen. Das Geld werde an das Deutsche Rote Kreuz übergeben, das bereits seit Tagen vor Ort im Einsatz sei. Auch viele Mitarbeiter wollen ebenfalls für die Flutopfer der Hochwasser-Katastrophe spenden, so das Chemieunternehmen weiter. „Wir fühlen mit den Betroffenen, die mit Angst, mit Verlust und mit der Wiederherstellung ihres Alltags zu kämpfen haben und haben uns deshalb schnell zu dieser Hilfsaktion entschieden“, sagte Standortleiterin Melanie Maas-Brunner einer Mitteilung zufolge.

Hochwasser-Katastrophe: BASF Ludwigshafen spendet 1 Million Euro – Regierung richtet Spendenkonto ein

Angesichts der enormen Schäden nach der Hochwasser-Katastrophe richtete auch die Landesregierung in Rheinland-Pfalz ein Spendenkonto für Betroffene eine. Auch viele Vereine wollen den Opfern der Flut helfen. So haben zum Beispiel der 1. FC Kaiserslautern und der FSV Mainz 05 ein Benefizspiel geplant. Der Erlös kommt den Opfern der Hochwasser-Katastrophe zugute, wie die beiden Vereine am Freitagabend bestätigten. Ein Zeichen der Solidarität setzen auch etliche Helfer im ganzen Bundesland: Baden-Württemberg schickte beispielsweise einen großen Hilfskonvoi sowie 100 Krankentransportwagen mit 200 Einsatzkräften und 15 Hochwassereinheiten ins Krisengebiet in Rheinland-Pfalz.

Hochwasser-Katastrophe in RLP und NRW: Zahl der Opfer steigt immer weiter

In den Trümmern und Ruinen der Katastrophengebiete im Westen werden immer mehr Opfer der Hochwasserkatastrophe entdeckt. Die Zahl der Toten stieg bis zum Samstagmorgen auf mehr als 130. Die Polizei bezifferte die Zahl der Todesopfer allein im Großraum Ahrweiler auf über 90. Es sei zu befürchten, dass noch weitere hinzukämen, teilte die Polizei Koblenz mit. Insgesamt liege dem Polizeipräsidium die Meldung über 618 Verletzte vor. Auch diese Zahl könne sich noch weiter erhöhen.  Mehr als zwei Tage nach dem Unglück werden immer noch Menschen vermisst.

Die Luft-Aufnahme zeigt die Verwüstungen die das Hochwasser der Ahr in dem Eifel-Ort angerichtet hat.
Die Luft-Aufnahme zeigt die Verwüstungen die das Hochwasser der Ahr in der Eifel angerichtet hat. © Christoph Reichwein/dpa

In Nordrhein-Westfalen gab es nach Angaben des NRW-Innenministeriums landesweit mindestens 43 Todesopfer und viele Verletzte. In der besonders vom Hochwasser betroffenen nordrhein-westfälischen Ortschaft Erftstadt-Blessem gibt es dagegen bislang keine bestätigten Todesopfer. Da die Arbeiten der Rettungskräfte aber noch in vollem Gange seien, könne man nicht ausschließen, noch Todesopfer zu finden, sagte ein Kreisprecher am Samstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Die Lage sei aber weiter angespannt. (kab/dpa)

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