Keine Gefahr für Umwelt

Ludwigshafen: BASF-Produkt in Rhein geflossen – Behörden bereits informiert

Das Logo des Chemiekonzerns BASF ist auf einer Industrieanlage auf dem Werksgelände in Ludwigshafen angebracht. Foto: Uwe Anspach/dpa
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Das Logo des Chemiekonzerns BASF ist auf einer Industrieanlage auf dem Werksgelände in Ludwigshafen angebracht.

Ludwigshafen - Am Mittwoch tritt ein Produkt bei der BASF aus und fließt in den Rhein. Die Behörden sind bereits informiert. Grund zur Sorge besteht aber nicht:

Am Mittwoch (4. November) kommt es im Auslauf der Kläranlage der BASF SE in Ludwigshafen zu einer Emission von Melamin (rund 200 Kilogramm) und Triisopropanolamin (rund 260 Kilogramm). Die genaue Ursache für die Emission wird derzeit ermittelt. Das teilt der Chemie-Konzern gegen Abend mit.

Ludwigshafen: BASF-Produkt im Rhein – diese Stoffe sind ausgetreten

Melamin und Triisopropanolamin sind als schwach wassergefährdend eingestuft. Melamin kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Melamin ist Ausgangsstoff für die Herstellung von Melaminharzen, die unter anderem als Leime und Klebstoffe verwendet werden.

Triisopropanolamin kann schwere Augenreizung verursachen. Triisopropanolamin wird unter anderem als Veredlungsmittel für Textilien und als Beschichtungsmittel für Papier und Holz verwendet.

Ludwigshafen: Produktaustritt bei BASF – Gefahr für die Umwelt?

Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein gehe die BASF nicht von einer Gefährdung für Mensch und Umwelt aus. Die zuständigen Behörden in Ludwigshafen seien informiert. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat heute vorsorglich eine Rheininformation an die Rheinanlieger herausgegeben. (pm/jol)

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