Es ist zu heiß!

Warum die Hitze der BASF zu schaffen macht

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BASF muss die Produktion aufgrund der Hitze drosseln

Ludwigshafen - Aufgrund der andauernden Hitze und des niedrigen Rheinpegels sieht sich die BASF gezwungen, bei der Produktion etwas zu verändern:

Weil die Hitze so lange anhält und der Rheinpegel immer weiter sinkt, muss die BASF Teile der Produktion drosseln. Das teilt der Chemiekonzern am Freitag (3. August) mit. Es könne daher in den kommenden Tagen zu Lieferengpässen kommen. 

Um welche Produkte es dabei geht, gibt das Unternehmen nicht bekannt. Laut des Chemieriesen gebe es gesetzliche Vorgaben, wonach beispielsweise nur eine begrenzte Menge an Kühlwasser aus dem Rhein entnommen werden darf. Daher können nicht alle Anlagen ausreichend gekühlt werden. 

Bei weiterhin sinkendem Pegelstand könne zudem der Warentransport über den Rhein nur noch begrenzt genutzt werden. Aktuell halte man den Transport mit Schiffen noch aufrecht, indem mehr Binnenschiffe eingesetzt werden. 

Mit Blick auf die Wetter- und Pegelprognosen bereite BASF aber die Verlagerung auf alternative Verkehrsträger vor.

dpa/jol

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