Dritter Quartalsbericht

BASF: Geschäft geht 2019 um 30 Prozent zurück

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BASF - Jahreszahlen 2017

Ludwigshafen - Die Geschäftsentwicklung bei BASF verläuft weiter gedämpft. Das geht aus dem dritten Quartalsbericht hervor. Das eingeleitete Sparprogramm soll ab 2020 Früchte tragen:  

Der Chemiekonzern BASF hat im laufenden dritten Quartal keine Veränderung bei der eher gedämpften Geschäftsentwicklung verspürt. Im Vergleich zum zweiten Quartal habe es keine Besserung gegeben, sagte Vorstandschef Martin Brudermüller am Freitag auf einer Investorenkonferenz im belgischen Gent. Im Juli und August seien die Vorzeichen unverändert gewesen. 

Das gelte auch für die eher schlechte Vorhersehbarkeit, wie und wann Kunden Aufträge an BASF vergeben. Die Prognose für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bestätigte der Konzern: 2019 wird ein Rückgang von bis zu 30 Prozent erwartet. 

BASF: Sparprogramm soll Früchte tragen

Das Sparprogramm soll nach Angaben von BASF bereits im laufenden Geschäftsjahr eine halbe Milliarde Euro zum operativen Ergebnis (Ebitda) beisteuern. Anschließend ist eine Steigerung geplant: Im kommenden Jahr rechnet Brudermüller mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses von bis zu 1,3 Milliarden Euro. 

Ab 2021 soll das Sparprogramm zwei Milliarden Euro beisteuern. BASF hatte das Programm im November angekündigt. Brudermüller setzt damit vor allem auf schlankere Strukturen und einfachere Abläufe. 

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BASF leidet unter Handelskrieg zwischen USA und China

Anfang Juli hatte BASF seine Prognose wegen der Flaute in der Autoindustrie und des Zollstreits zwischen den USA und China kräftig gesenkt. Auch bei der Vorlage der Halbjahreszahlen gut zwei Wochen später zeigte sich der Dax-Konzern weiter pessimistisch. 

Im zweiten Quartal war der Umsatz von BASF gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 15,2 Milliarden Euro gesunken. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern hat sich mit einer Milliarde Euro fast halbiert. Nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter erhöhte sich der Gewinn nur dank eines Buchgewinns von 1,5 Milliarden Euro im Vorjahr auf 6,5 Milliarden Euro.

Ende August wurde ein Schweißer zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, der im Oktober 2016 eine Explosion im BASF-Handelshafen ausgelöst hatte. 5 Menschen starben, Dutzende wurden schwer verletzt. Der Mann hat gegen das Urteil Revision eingelegt.  

dpa/rmx

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