Anklage dauert an

BASF-Explosion: Das ist der aktuelle Ermittlungs-Stand!

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Explosion bei BASF

Ludwigshafen - Rund 19 Monate nach dem furchtbaren Explosions-Unglück bei der BASF gehen die Ermittlungen weiter voran. Es liege nun eine Stellungnahme vor:

Der Beschuldigte – ein Mitarbeiter einer externen Spezialfirma für Rohrleitungsbau – soll am 17. Oktober 2016 eine falsche Rohrleitung im Nordhafen der BASF angeschnitten und damit eine Explosion versucht haben, die fünf Menschen in den Tod riss und 28 verletzte. 

Explosion erschüttert BASF-Gelände

Ermittlungen laufen

Es liege nun die Stellungnahme vom Verteidiger des Beschuldigten vor, wie Hubert Ströber, Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, der Deutschen Presse-Agentur mitteilt. 

Der Sachbearbeiter bei der Staatsanwaltschaft werde die Stellungnahme und die Akten nun noch einmal lesen und prüfen, ob und mit welchem Ergebnis die Ermittlungen abgeschlossen werden könnten, so Ströber. Das zu sichtende Material sei „sehr umfangreich". Daher können die Prüfungen „nicht in wenigen Wochen“ beendet werden. Zum Inhalt der Stellungnahme sagt er nichts. 

Gutachten erklärt die Explosions-Ursache

Der Beschuldigte soll einem Gutachten zufolge bei Instandsetzungsarbeiten mit einem Winkelschleifer eine Leitung angeschnitten haben, die nicht zum Projekt gehörte. Das Gemisch in der Leitung lief aus und entzündete sich durch den Funkenflug der Handmaschine. Laut dem Gutachten war der Schnitt die alleinige Ursache. Der Brand löste im Landeshafen Nord der BASF weitere Feuer in anderen Rohren aus. Schließlich explodierte eine Ethylen-Ferngasleitung. Auch der mutmaßliche Verursacher des Unglücks wurde schwer verletzt.

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Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung, fahrlässigen Herbeiführens einer Explosion und fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Rückblick

Das Feuer löste am 17. Oktober 2016 im Landeshafen Nord der BASF weitere Feuer in anderen Rohren aus. Schließlich explodierte eine Ethylen-Ferngasleitung. Beim schlimmsten BASF-Unglück der vergangenen Jahrzehnte starben fünf Menschen, 28 Menschen wurden verletzt.

Erste Fotos direkt von der Unglücksstelle

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dpa/jol

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