Und Action!

So spannend sind die Dreharbeiten beim LU-„Tatort“

Die Dreharbeiten für den Ludwigshafen-„Tatort“ in der Wittelsbachstraße.
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Die Dreharbeiten für den Ludwigshafen-„Tatort“ in der Wittelsbachstraße.
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Die Dreharbeiten für den Ludwigshafen-„Tatort“ in der Wittelsbachstraße.
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Die Dreharbeiten für den Ludwigshafen-„Tatort“ in der Wittelsbachstraße.
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Die Dreharbeiten für den Ludwigshafen-„Tatort“ in der Wittelsbachstraße.
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Die Dreharbeiten für den Ludwigshafen-„Tatort“ in der Wittelsbachstraße.

Ludwigshafen – Es ist der Beginn einer neuen Ära – „Tatort“ zwei nach 21 Jahren mit Kommissar Mario Kopper! Um welches aktuelle und brisante Thema es in „Vom Himmel hoch“ geht:

Es ist ein bedrohliches Szenario, mit dem Experten im ‚wahren Leben‘ schon lange rechnen – der nächste Ludwigshafen-„Tatort“ greift das Thema auf...

Denn in „Vom Himmel hoch“ (Kosten 1,3 Mio. Euro), dem inzwischen 68. Fall für Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, 56), kriegen es die Ermittler mit einem geplanten Anschlag per Drohne zu tun!

Besonderheit: Es ist der erst der zweite „Tatort“ ohne den kauzigen ‚Commissario‘ Kopper (Andreas Hoppe, 57) seit dessen Premiere im Oktober 1996, für den es nach 57 Folgen heißt: ciao, Mario! Zuvor hatte es in Ludwigshafen nur neun knifflige Fälle ohne den Kult-Schauspieler gegeben.

Und wie ist es so ohne Kollege Kopper?

Jetzt bin ich die Chefin!“, lacht Ulrike Folkerts. „Frau Stern und Lena müssen sich jetzt zusammenraufen. Aber wir sind ein gutes Team: Sie bleibt die sehr analytische Polizistin, Lena ist eher impulsiv und macht Alleingänge, lässt ihre Kollegen auch schonmal im Wald stehen.

Doch die Schauspielerin wird auch kurz ernst: „Wir wussten es schon länger, so hat man sich drauf eingestellt. Aber ja, er fehlt! Schließlich ist Andi Hoppe eine echte Type, wa? Es gab einen persönlichen Abschied: mit Tränen begossen und voller Geschenke.

Unser Reporter hat am Mittwoch (6. Dezember) Mäuschen gespielt und der Crew um Regisseur Tom Bohn (58) bei den Dreharbeiten über die Schulter geschaut – einer von fünf Drehtagen in der Chemiestadt.

Bei „Die Kampagne“, dem damals siebten Ludwigshafen-„Tatort“, führte Bohn 1995 erstmals Regie: „Ich kam als junger Werbefilmregisseur und Ulrike hat mir erstmal sehr deutlich erklärt, wie man mit Schauspielern umzugehen hat. Wir haben uns mächtig in die Haare gekriegt, aber dann ausgesprochen. Damit war sie die erste Frau nach meiner Mutter, die mir Respekt gelehrt hat.

Und „Vom Himmel hoch“ wird aufwändiger als die meisten Vorgänger: Mit fünf Drohnen wird gedreht – eine davon filmt die anderen in ihrer ‚Filmrolle‘.

Helikopter, Drohnen, SEK-Einsatz – es passieren Sachen in diesem ‚Tatort‘, die man bei dem Budget nicht erwartet.“ Denn Bohn ist die Thematik wichtig: „Ich verstehe unseren ‚Tatort‘ als eine Art Warnung! Wer schützt etwa die Weihnachtsmärkte vor mit Sprengstoff bestückten Drohnen? Da nutzen auch die Beton-Barrieren nichts, wie sie überall aufgestellt werden. Generell steht die Drohnen-Problematik in Deutschland erst ganz am A nfang.

Der Inhalt

Psychiater Dr. Steinfeld wird tot in seiner Praxis in der Wittelsbachstraße gefunden – erschlagen mit einer Metallskulptur! 

In der Szene warten Hauptkommissarin Odenthal und ihre LKA-Kollegin Johanna Stern (Lisa Bitter, 33) vor dem Haus auf Kriminaltechniker Peter Becker (Peter Espeloer, 57). Im Hintergrund tragen die Bestatter die Leiche ins Auto. 

Der Tote ist Experte für Kriegstraumata kümmert sich um zivile Opfer von kriegerischen Auseinandersetzungen wie auch traumatisierte Militärangehörige der US Air-Base. 

Ist sein Mörder möglicherweise ein Patient, der sich gegen seinen Therapeuten gewandt hat?

Speziell der Fall des bei seinem Bruder in Ludwigshafen lebenden Kurden Mirhat Rojan (Cuco Wallraff, 54) beschäftigt Odenthal und ihre LKA-Kollegin Johanna Stern (Lisa Bitter, 33): Ist er der Täter?

Bei einem amerikanischen Drohnenangriff im Irak hat der polizeibekannte Rojan seine einzigen beiden Kinder verloren. Hat er deshalb einen Hass auf alle Amerikaner und will sich rächen? 

Zumindest hat er bereits Aktionen angekündigt, mit denen er die Allgemeinheit auf sein trauriges Schicksal aufmerksam machen will. Jetzt sind beide Rojan-Brüder plötzlich spurlos verschwunden...

Und je tiefer Odenthal & Stern ‚graben‘, desto mehr erhärtet sich der Verdacht, dass das Duo ein schreckliches Attentat im Schilde führen könnte. Ziel: US-Staatssekretär im Verteidigungsministerium Jason O‘Connor (Peter Gilbert Cotton, 68), der zu einem Staatsbesuch mit dem deutschen Verteidigungsminister in Mannheim erwartet wird.

+++

Seit 14. November wird außer in Ludwigshafen auch in Baden-Baden, Rastatt, Ettlingen und Karlsruhe gedreht. Geplant sind insgesamt 24 Drehtage. Im TV zu sehen vermutlich Ende 2018/Anfang 2019.

Der ausführende Produzent Nils Reinhardt: „Wir drehen seit Montag in Ludwigshafen, waren an den ersten beiden Drehtagen im Industriegebiet. Es wird noch eine Straßenbahn-Szene am Ebertpark und eine in der Wohnung des Mordopfers am Pfalzbau geben – mit Blick aus dem Fenster auf die Stadt.

LUDWIGSHAFEN24 war auch am Filmset für Andreas Hoppes letzten Fall „Kopper“ (Ausstrahlung in der ARD am 7. Januar 2018): 

Die Dreharbeiten zum „Tatort“ in Ludwigshafen

... im Hemshof-Theater bei „Babbeldasch“:

Darum geht's im neuen LU-Tatort „Babbeldasch“

... bei „Du gehörst mir“:

Neuer „Tatort“-Dreh mit Ulrike Folkerts in Ludwigshafen

... und natürlich auch bei „LU“ mit Gast-Star Jürgen Vogel (49):

Impressionen vom „Tatort“-Dreh in Ludwigshafen

>>> ‚Tatort‘-Kommissarin Ulrike Folkerts auf Mannheimer Bühne!

>>> Sein Abschieds-„Tatort“! Andreas Hoppe bei Filmfestival in LU

>>> Das Ende der „Kopper-Ära“: An diesem Tag läuft der letzte Tatort mit Andreas Hoppe

>>> LU-‚Tatort‘ ab Herbst ohne Kommissar Kopper!

pek

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