200.000 Tonnen Müll

Rundgang durch das Müllheizkraftwerk Ludwigshafen

1 von 37
Im Müllheizkraftwerk Ludwigshafen werden rund 200.000 Tonnen Müll verbrannt. 
Ein Rundgang durch das Müllheizkraftwerk.
2 von 37
Im Müllheizkraftwerk Ludwigshafen werden rund 200.000 Tonnen Müll verbrannt. 
Ein Rundgang durch das Müllheizkraftwerk.
3 von 37
Hier leeren die ‚Müllmänner‘ ihr Müllwagen. 
Ein Rundgang durch das Müllheizkraftwerk.
4 von 37
Im Müllheizkraftwerk Ludwigshafen werden rund 200.000 Tonnen Müll verbrannt. 
Ein Rundgang durch das Müllheizkraftwerk.
5 von 37
Ein Rundgang durch das Müllheizkraftwerk.
Ein Rundgang durch das Müllheizkraftwerk.
6 von 37
Lagerhalle im Müllheizkraftwerk. 
Ein Rundgang durch das Müllheizkraftwerk.
7 von 37
Mit einem Kran werden 2,5 Tonnen Müll in den Verbrennungskessel geschaufelt.
Ein Rundgang durch das Müllheizkraftwerk.
8 von 37
Mit einem Kran werden 2,5 Tonnen Müll in den Verbrennungskessel geschaufelt.

Ludwigshafen - Eine Millionen Menschen in der Region produzieren jährlich rund 200.000 Tonnen Müll – wo wird dieser Müll entsorgt und verarbeitet? Ein Rundgang durch das Müllheizkraftwerk:

Die Ludwigshafener werden es kennen wie ihre Westentasche – den großen Turm der aus demMüllheizkraftwerk herausragt und im Winter farbenfroh leuchtet. 

Doch wer weiß, wie es im Inneren des 51 Jahre alte Müllheizkraftwerks aussieht? Wie genau funktioniert die Müllverbrennung? 

Mit dem kaufmännischen Leiter Kalev Rainer Kalak ‚schnuppern‘ 18 Besucher am Dienstagmorgen in den Müllbunker, schauen in den ‚Höllenfeuer‘-Kessel und wiegen sich auf einer Tonnenwaage. Der Rundgang: 

Der Müllbunker

Täglich fahren Mitarbeiter der Abfallwirtschaft durch Ludwigshafen und holen tonnenweise Müll ab – dieser landet am Ende der ‚Beutetour‘, zusammen mit den Müllbergen anderer Städte (Worms, Mannheim Rheinpfalz-Kreis usw.) im Müllbunker. 

Hier ‚schaufelt‘ ein Arbeiter mit einem Kran rund 2,5 Tonnen Müll in den Verbrennungskessel. Diese Menge schafft der Kessel in 40 Minuten.

Erstaunlich, was Menschen so alles wegschmeißen: Von Plastik über Kleider bis zu meterlangen Planen. Sogar unerwünschte Dinge – wie beispielsweise ganze Kaffeemaschinen – erkennt die Anlage anhand der enthaltenen Stoffe und filtert diese heraus.  

Der Verbrennungskessel 

Hier werden die Müllberge in dem ‚Höllenfeuer‘ des Kessels bei eintausend Grad etwa 40 Minuten verbrannt. 

Interessant: Die „Schlacke“ – Flüssigkeit mit Giftstoffen – die übrig bleibt, wird zunächst gelagert, dann gesiebt und zuletzt zum Beispiel im Straßenbau für den Betonbelag weiter verwertet. 

Anekdoten

Kalev Rainer Kalak erzählt bei der Besichtigung ein paar lustige und interessant Anekdoten: Zuletzt gab es große Aufregung weil die Anlage  „Zinkalarm“ auslöste. 

Die Ursache: In Worms wurden mehrere Tonnen Babywindeln gesammelt und in das Müllheizkraftwerk geliefert – das darin enthaltene Babypuder hatte so einen hohen Zinkgehalt, dass die Anlage Alarm schlug. 

Zudem musste das Kraftwerk im Oktober 2010 einen Großbrand überwinden – aus dem nahegelegene Hallenbad Nord wurde das Wasser zum Löschen benötigt. Seitdem dient das ‚stillgelegte‘ Hallenbad als Löschwasser-Reservoir für Notfälle. 

Ein besonderes Angebot für Kinder 

In der Anlage wird nicht NUR Müll verbrannt – für Schulkinder gibt es eine besondere ‚Schulstunde‘ im Freiland-Klassenzimmer: Hier lernen die Kinder ‚der Zukunft‘ wie man so wenig (Haus-)Müll wie möglich produziert. 

Zum Schluss stellen sich alle Besucher auf die Tonnenmesswaage: Wie schwer wir waren? Stolze 1430 Kilo. 

nis 

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Auf Freibad-Parkplatz: Polizei muss Hundewelpen aus Auto befreien

Auf Freibad-Parkplatz: Polizei muss Hundewelpen aus Auto befreien

Polizei stoppt betrunkenen Raser auf Autobahn - beim genauen Hinschauen sind Beamte geschockt

Polizei stoppt betrunkenen Raser auf Autobahn - beim genauen Hinschauen sind Beamte geschockt

Frontalzusammenstoß: Autofahrerin (58) stirbt auf B272

Frontalzusammenstoß: Autofahrerin (58) stirbt auf B272

Haben Sie diese Linie am Handgelenk, sind Sie ein Glückspilz

Haben Sie diese Linie am Handgelenk, sind Sie ein Glückspilz

Falsches Google-Gewinnspiel oder angebliche Virenwarnung: So schützen Sie sich

Falsches Google-Gewinnspiel oder angebliche Virenwarnung: So schützen Sie sich

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.