Flüchtlingskrise

Notunterkunft auf dem Messplatz ist bezugsfertig

Am Donnerstag (5.11.) geht in Ludwigshafen eine Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
1 von 59
Ludwigshafens Beigeordneter Dieter Feid (li.) und Branddirektor Peter Friedrich in der Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz.
Am Donnerstag (5.11.) geht in Ludwigshafen eine Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
2 von 59
Ludwigshafens Beigeordneter Dieter Feid (li.) und Branddirektor Peter Friedrich in der Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz.
Am Donnerstag (5.11.) geht in Ludwigshafen eine Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
3 von 59
Ludwigshafens Beigeordneter Dieter Feid in der Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz.
Am Donnerstag (5.11.) geht in Ludwigshafen eine Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
4 von 59
Branddirektor Peter Friedrich in der Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz.
Am Donnerstag (5.11.) geht in Ludwigshafen eine Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
5 von 59
Die Leichtbauhallen sind mit Notrufanlagen ausgestattet.
Am Donnerstag (5.11.) geht in Ludwigshafen eine Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
6 von 59
Auf dem Messplatz geht eine neue Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
Am Donnerstag (5.11.) geht in Ludwigshafen eine Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
7 von 59
Auf dem Messplatz geht eine neue Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
Am Donnerstag (5.11.) geht in Ludwigshafen eine Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz in Betrieb.
8 von 59
Der Aufenthaltsbereich der Leichtbauhalle ...

Ludwigshafen - Die Stadt wappnet sich weiter für die Flüchtlingskrise: Am Donnerstag wird auf dem Messplatz eine Notunterkunft für Flüchtlinge in Betrieb genommen.  

Am Donnerstagmittag stellte Ludwigshafens Beigeordneter und Ordnungsdezernent Dieter Feid die neue Flüchtlingsnotunterkunft auf dem Messplatz vor. 

Die Einrichtung geht noch heute in Betrieb“, erklärte Feid den anwesenden Pressevertretern beim Rundgang durch die Notunterkunft für Asylsuchende. „Die beiden winterfesten Leichtbauhallen sind in Aufenthalts- und Schlafbereich getrennt. Insgesamt können hier 240 Personen unterkommen", führte Feid weiter aus.

Noch am Donnerstag bezogen die ersten Asylsuchenden die sogenannte SOS-Unterkunft – bis Ende der Woche sollen 80 Menschen hier einziehen, die bislang in Zelten an der Blies untergebracht waren (WIR BERICHTETEN). Ein Sozialarbeiter erklärte, dass die Flüchtlinge teilweise beim Einrichten der Unterkünfte mithalfen: „Die Menschen sind froh, wenn sie etwas tun können.“ 

Die Arbeiten für die Errichtung der Notunterkunft begannen Anfang Oktober. Feid erinnerte daran, dass eine Vielzahl von freiwilligen Helferinnen und Helfern in mehreren Schichten an zwei Wochenenden insbesondere die Fußbodenkonstruktion der Hallen erstellt hatten. „Im Namen der Stadt danke ich an dieser Stelle nochmals den vielen freiwilligen Helfern, die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz die Berufsfeuerwehr und andere hier maßgeblich entlasteten.

Winterfeste Leichtbauhallen, Küchen- und Sanitäranlagen

Die Leichtbauhallen sind jeweils 60 Meter lang und 12,50 Meter breit. Die Wände der Hallen bestehen aus Sandwich-Paneelen, das Dach aus einer leichtisolierten Doppelplane. Der Boden aus Grobspanplatten ist feuchte- und wärmeisoliert.

Neben den Leichtbauhallen beherbergt das abgezäunte Areal zusätzliche „Moduleinheiten“ (Container), in denen Küchen- und Sanitäranlagen untergebracht sind. Der Küchenbereich ist mit Koch- und Spüleinrichtungen ausgestattet. Zudem stehen 30 Kühlschränke zur Verfügung, in denen jede Person ihr eigenes, abschließbares Fach hat. 

Ein weiterer Containerkomplex hat Verwaltungseinheiten, ein Arztzimmer, ein Hausmeisterbüro sowie Aufenthaltsräume und Sanitäranlagen für Sicherheitsdienst und Personal, erläutert Branddirektor Peter Friedrich während des Rundgangs.

Wegen des geplanten Abrisses der Hochstrecke Nord ist die Notunterkunft auf dem Messplatz auf zwei Jahre ausgelegt.

Für die Sicherheit auf dem Gelände ist ein Sicherheitsdienst zuständig. Zusätzlich wurde gemeinsam mit der Polizei ein Konzept erarbeitet, das regelmäßige Streifengänge von Beamten durch die Unterkunft vorsieht, berichtet Feid. Für die Betreuung der Unterkunft ist der ASB zuständig.

1,4 Millionen Euro jährlich

Die Gesamtkosten für die Notunterkunft auf dem Messplatz schätzt der Ludwigshafener Ordnungsdezernent auf 1,4 Millionen Euro pro Jahr. Darin enthalten sind Herstellungs- und Beschaffungskosten (Planungskosten, Erschließung, Außenanlagen, Mietkosten, Hallen, Container, Betten, Matratzen, Schlafsäcke, Kühlschränke, Waschmaschinen, Mobiliar) sowie die erwarteten Betriebskosten (Wärme, Strom, Wasser/Abwasser, Wartung, Reinigung, Entsorgung, Sicherheitsdienst, Betreuung).   

rmx

Meistgelesen

Auf Freibad-Parkplatz: Polizei muss Hundewelpen aus Auto befreien

Auf Freibad-Parkplatz: Polizei muss Hundewelpen aus Auto befreien

Polizei stoppt betrunkenen Raser auf Autobahn - beim genauen Hinschauen sind Beamte geschockt

Polizei stoppt betrunkenen Raser auf Autobahn - beim genauen Hinschauen sind Beamte geschockt

Frontalzusammenstoß: Autofahrerin (58) stirbt auf B272

Frontalzusammenstoß: Autofahrerin (58) stirbt auf B272

Haben Sie diese Linie am Handgelenk, sind Sie ein Glückspilz

Haben Sie diese Linie am Handgelenk, sind Sie ein Glückspilz

Falsches Google-Gewinnspiel oder angebliche Virenwarnung: So schützen Sie sich

Falsches Google-Gewinnspiel oder angebliche Virenwarnung: So schützen Sie sich

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.