News-Ticker

Corona in Ludwigshafen: An diesem Tag öffnen Kitas wieder – mit diesen Einschränkungen

Ludwigshafen – Die Corona-Krise verändert unser Leben. Alle Entwicklungen in der Stadt sowie die aktuellen Fallzahlen:

  • In Ludwigshafen haben sich bisher (3. Juni) 318 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert
  • Insgesamt 301 Ludwigshafener haben die Infektion mit dem Coronavirus überstanden und gelten als genesen.
  • Zwei Personen sind an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben
  • Bund und Länder einigen sich laut Medienbericht auf Verlängerung der Kontaktbeschränkungen.

Update vom 4. Juni, 18 Uhr: Die BASF hat im Rahmen ihrer Aktion „Helping Hands“ 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken an die Bundesrepublik Deutschland gespendet, um das Coronavirus zu bekämpfen. In Berlin übergibt der BASF-Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller die erste Ladung an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Übergabe findet an den DRK-Kliniken Berlin Westend statt, wo das Deutsche Rote Kreuz die Masken stellvertretend für weitere Organisationen der freien Wohlfahrtspflege entgegennimmt. 

Wir freuen uns, dass die Masken jetzt dort ankommen, wo sie gebraucht werden: Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich der medizinischen Versorgung, der Pflege und der Rettungsdienste. Denn sie alle stehen bei der Eindämmung der Pandemie Tag für Tag an vorderster Front! Und dafür gilt Ihnen allen unser Dank“, sagt Martin Brudermüller

Corona in Ludwigshafen: An diesem Tag öffnen Kitas wieder – mit diesen Einschränkungen

Update vom 4. Juni, 12:07 Uhr: Die Kitas in Ludwigshafen starten am 8. Juni mit dem eingeschränkten Regelbetrieb, das teilt die Stadt am Donnerstag mit. „Damit öffnen wir für mehr Kinder als in der bisherigen Notbetreuung den Weg zurück in den Kita-Alltag. Gleichwohl wird es weiterhin Einschränkungen geben, und wir sind ein ganzes Stück von Kitaleben, wie wir es vor der Corona-Pandemie kannten, entfernt", so Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg.

Nach den Richtlinien des Landes dürfen in Kitas nur kleine Gruppen betreut werden. Die Gruppengröße bei Kindergrippen liegt bei maximal zehn Kindern, in Hort und Kindergartengruppen bei 15. 

Ab 8. Juni erhalten zunächst die Vorschul- und Hortkinder die Möglichkeit, mindesten an einem verbindlich festgelegten Tag pro Woche die Kita zu besuchen. Kinder zwischen drei und sechs Jahren, die keine Vorschulkinder sind, können ab 15. Juni ebenfalls an mindestens einem verbindlich festgelegten Tag in der Woche die Kita besuchen. Für alle Kinder unter drei Jahren gilt dies ab dem 22. Juni. 

Corona in Ludwigshafen: Weitere Lockerungen ab 10. Juni – was dann erlaubt ist

Update vom 3. Juni, 14:50 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Ludwigshafen steigt von 314 auf 318, davon sind aber bereits 301 genesen. Es gibt in Ludwigshafen noch 15 aktive Fälle

Update vom 2. Juni, 20 Uhr: Wegen geringer Infektionszahlen will die Landesregierung von Rheinland-Pfalz mehrere Lockerungen vorziehen. Malu Dreyer hat das weitere Vorgehen im Corona-Kurs am Dienstagabend in Mainz erläutert. Was ab dem 10. Juni in Rheinland-Pfalz wieder erlaubt sein wird, liest Du in unserem neuen News-Ticker zur Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz

In Ludwigshafen haben sich zwei weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind 314 Fälle bestätigt, 288 Patienten sind aber bereits wieder gesund. Es gibt in der Stadt noch 24 aktive Fälle.

Update vom 28. Mai, 17:30 Uhr: Angesichts geringer Infektionszahlen ist die Notpflegeeinrichtung in der Ludwigshafener Eberthalle nicht zum Einsatz gekommen. Dieser erfreuliche Umstand sorgt erwartungsgemäß an anderer Stelle für Kritik, da sich die Kosten für den Umbau auf über 500.000 Euro belaufen. Nun bezieht Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck Stellung gegenüber den Vorwürfen: 

Die Einrichtung des Behelfskrankenhauses in der Friedrich-Ebert-Halle war kein ‚Ludwigshafener Hirngespinst‘. Viele weitere Gebietskörperschaften haben eine solche Einrichtung aufgebaut oder in Planung – so zum Beispiel Germersheim, Neustadt, Koblenz und Bad Dürkheim. Die Entscheidung haben wir im März im Stadtvorstand gemeinsam mit dem Katastrophenschutz und Fachleuten des Klinikums getroffen, um bestmöglich auf die Folgen der Corona-Pandemie vorbereitet zu sein", so OB Steinruck auf die Kritik des Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Peter Uebel. 

Über 500.000 Euro hat die Notpflegeeinrichtung in der Eberthalle bislang gekostet. Glücklicherweise wurde sie nicht benötigt.

Weiterhin betont das Stadtoberhaupt, dass weitere Kosten für den Wachdienst ab Juni entfallen, da die medizinische Ausrüstung bereits ausgelagert worden ist.   

Abschließend gibt die Steinruck zu verstehen: „Wir reagieren auch hier verantwortungsvoll und entsprechend dem Verlauf der Pandemie. Mir ist es wichtig, an dieser Stelle noch eines zu betonen: Sinn und Zweck der Einrichtung war nicht nur, einer möglichen Überfüllung der Krankenhäuser entgegenzuwirken, sondern auch, Personen aufzunehmen und menschenwürdig zu pflegen, wenn sie zuhause nicht versorgt werden können. Das ist für mich auch eine Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen und wie wir mit den Schwachen und Kranken umgehen“. 

Corona in Ludwigshafen: 560.000 Euro, keine Patienten - CDU fordert Klarheit über Eberthalle

Update vom 27. Mai, 9:15 Uhr: Über 500.000 Euro hat die Notpflegeeinrichtung in der Eberthalle bislang gekostet. Benötigt wurde sie bislang glücklicherweise nicht. Das geht aus der Antwort (PDF) der Stadt Ludwigshafen auf eine Anfrage der CDU im Stadtrat von Montag (25. Mai) hervor. Jetzt fordert Dr. Peter Uebel, der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, angesichts „minimaler Infektionszahlen“ den Rückbau. Zumindest aber müssten Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) und die Verwaltung darlegen, auf welcher Grundlage die Notpflegeeinrichtung noch weiter bestehen soll.

Allein die Bewachung der Anlage „schlägt für zwei Monate mit 200.000 Euro zu Buche“, mahnt Uebel. „Diese Kosten laufen wohl weiter, solange die Einrichtung vorgehalten wird.“ Bis zum 15. Mai hat die Notpflegeeinrichtung, die am 29. März in Betrieb gegangen war, 563.369 Euro gekostet. Ein Rückbau sei in den aktuellen Zahlen noch gar nicht eingerechnet. Ein Patient wurde dort aber nie behandelt. Es sei eine „gute Entwicklung“, dass die Maßnahmen der Bundesregierung Wirkung gezeigt hätten und die Krankenhäuser zu keinem Zeitpunkt überlastet waren. Jetzt aber müsse Klarheit über die Eberthalle her: „Wir brauchen jetzt eine fachlich fundierte Einschätzung, inwieweit wir diese teure Einrichtung weiter vorhalten sollten. Wenn die Meinung der Experten ist, dass wir weiter die Notpflegeeinrichtung brauchen, so muss sie bleiben. Dies muss aber klargelegt werden“, findet Uebel. 

Da die Bundesregierung bis 31. August alle Großveranstaltungen verboten hat, ist ohnehin „keine anderweitige Nutzung der Eberthalle möglich“, argumentiert die Stadt. Abhängig von der Entwicklung der Infektionszahlen in den kommenden Wochen wolle man die Notpflegeeinrichtung weiter vorhalten.

Corona in Ludwigshafen: Neue Lockerungen ab Mittwoch – Kontaktverbot verlängert

Update vom 26. Mai, 20:50 Uhr: Die Kontaktbeschränkungen in Deutschland sollen laut Informationen des ZDF bis zum 29. Juni verlängert werden. Laut Bericht hätten sich Bund und Länder aber darauf geeinigt, dass die Länder ab dem 6. Juni den Aufenthalt mit bis zu 10 Personen oder den Angehörigen von zwei Haushalten in der Öffentlichkeit erlauben können. 

Update vom 26. Mai, 14:40 Uhr: Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz hat eine weitere Rechtsverordnung für Lockerungen der Corona-Beschränkungen erlassen. „Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen der letzten Wochen können wir nun sorgfältig und mit Bedacht einen weiteren Schritt in zur Öffnung wagen“, erklärt Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Montag in Mainz. Ab dem morgigen Mittwoch (27. Mai) dürfen folgende Einrichtungen wieder öffnen:

  • Freibäder
  • Kinos
  • Fitnessstudios
  • Theater
  • Konzerthallen
  • Opernhäuser
  • Kleinkunstbühnen
  • Tanzschulen
  • Spielhallen
  • Spielbanken

Ebenso möglich sind ab Mittwoch Hallensport, Floh- und Sondermärkte im Freien sowie Zirkusvorstellungen. Auch Veranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Menschen sind dann wieder erlaubt.

Wegen der sehr niedrigen Zahl der Neuinfektionen der vergangenen Woche hat die Landesregierung laut der Staatskanzlei in Mainz auch entschieden, die abendlichen Sperrzeiten der Gastronomie um eine halbe Stunde bis 22:30 Uhr zu verlängern. Außerdem soll es wieder Speisen und Getränke an Theken in der Gastronomie und in Anreichen in Hotels beim Frühstück geben. Voraussetzung für all diese Lockerungen ist der Staatskanzlei zufolge die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsregeln.

Coronavirus in Ludwigshafen: Die aktuellen Fallzahlen

In Ludwigshafen wurden bis zum Montag (25. Mai) 309 Coronavirus-Fälle bestätigt – davon sind bereits 284 Infizierte wieder genesen. In den letzten 7 Tagen meldete das Gesundheitsamt nur noch 4 Fälle pro 100.000 Einwohner. Im Rhein-Pfalz-Kreis gab es bisher insgesamt 668 Corona-Fälle, davon sind 611 Menschen wieder gesund. 

Corona-Krise in Ludwigshafen: Maskenpflicht wird wohl verlängert

Update vom 25. Mai, 14:24 Uhr: Der Bund will Kontaktverbot, Maskenpflicht und Anstandsregeln auch nach dem 5. Juni verlängern. Laut einer Beschlussvorlage, die der Bild-Zeitung vorliegt, wird eine Verlängerung bis zum 5. Juli angestrebt. Das Kontaktverbot soll aber etwas gelockert werden. Demnach dürfen sich künftig bis zu 10 Personen oder zwei Hausstände in öffentlichen oder privaten Räumen treffen. Die Länder werden noch über die Vorschläge abstimmen, aber der Bund treffe wohl kaum auf Widerstand. 

Corona-Krise in Ludwigshafen: Klinken schreitet in neuen Alltag – Besuche wieder möglich

Update vom 24. Mai, 10:54 Uhr: In den Krankenhäusern von Rheinland-Pfalz hat sich in den vergangenen Wochen viel um die Bekämpfung des Coronavirus und die Behandlung der von Covid-19 betroffenen Patienten gedreht. Nun sinken die Infektionszahlen, und der Betrieb in Kliniken nimmt wieder gewohntere Züge an. Verschobene andere Eingriffe werden nachgeholt, Besuchsregeln werden gelockert, Stationen für Corona-Patienten oder auch Infektionsambulanzen zählen viel weniger Patienten als noch vor einigen Wochen. 

Seit dem 27. April gehe es am Klinikum Ludwigshafen nach und nach wieder Richtung Normalbetrieb, sagt Sprecherin Yasemin Böhnke. Es würden Patienten abtelefoniert, deren Termine verlegt worden seien. „Das läuft natürlich zögerlich an." Es sei nicht so, dass an einem Tag telefoniert werde und der Patienten am nächsten komme. 

Seit Freitag sind in dem Haus unter Auflagen auch wieder Besuche möglich - außer auf der Station für Covid-19-Patienten und auch nicht für Kinder unter 16 Jahren. Sonst können Patienten montags bis sonntags zwischen 13 und 16 Uhr einen Besucher für eine Stunde empfangen. Der muss am Haupteingang einen Fragebogen zu möglichen Symptomen und Risiken einer Infektion mit dem neuen Coronavirus ausfüllen.

In Ludwigshafen ist die in einem separaten Gebäude untergebrachte Infektionsambulanz nach wie vor offen. Hier seien es jetzt noch pro Tag rund 50 Patienten, in den vergangenen Monaten seien es in der Spitze bis zu 400 täglich gewesen. Auch in der Covid-Station im Klinikum Ludwigshafen für bestätigte Fälle oder Verdachtsfälle sinken die Patientenzahlen. In der Spitze waren es hier laut Sprecherin etwa 20, am vergangenen Mittwoch waren es lediglich noch zwei definitive Fälle. Ein Ex-Covid-Patient wurde noch intensivmedizinisch betreut, bei ihm sei aber ein dritten Testergebnis negativ gewesen. „Wir planen längerfristig einen Klinikalltag mit Covid-19", sagt die Sprecherin. Ein leerstehender Gebäudeteil werde umgebaut, dort solle künftig die Covid-Station einziehen. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Krankheit in einigen Wochen keine Rolle mehr spiele. 

Corona-Krise in Ludwigshafen: Nur noch ein Bruchteil der Infizierten wirklich krank

Update vom 22. Mai, 15:21 Uhr: In Ludwigshafen steigt die Zahl der Infizierten zum Vortag um eins auf 308, davon sind bereits wieder 276 genesen, somit sind bereits 91 Prozent der Fälle wieder gesund. In der Stadt gibt es noch 30 aktive Fälle.

Im Rhein-Pfalz-Kreis bleibt die Fallzahl bei 230, davon sind bereits 206 Menschen wieder gesund. Somit gibt es (abzüglich der vier Todesfälle) noch 20 aktive Fälle.

Corona in Ludwigshafen: „Eingeschränkter Regelbetrieb“ – Kitas sollen bald für alle Kinder öffnen

Update vom 21. Mai, 10:41 Uhr: In Ludwigshafen sollen schon bald wieder die Kitas öffnen. Ab Anfang Juni soll es einen „eingeschränkten Regelbetrieb“ in den Kindertagesstätten der Stadt geben, wie das Wahlkreisbüro der SPD-Ludwigshafen bekannt gibt. Die Politiker erhoffen sich damit eine Entlastung für Eltern und ein Stück Normalität für Kinder, die jetzt schon viele Wochen daheim waren. Die Ludwigshafener SPD-Landtagsabgeordnete Anke Simon und Heike Scharfenberger freuen sich:„Alle Kinder sind eingeladen, wieder phasen- oder tageweise in ihre Kitas zu kommen. Viele berufstätige oder alleinerziehende Eltern sind in der Corona-Pandemie bis an ihre Belastungsgrenze gekommen. Durch die Kita-Öffnungen werden sie nun spürbar entlastet und erhalten eine klare Perspektive“.

Corona in Ludwigshafen: So viele aktive Fälle gibt es aktuell noch

Update vom 17. Mai: Nur eine Person hat sich in Ludwigshafen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergeben die aktuellen Zahlen des Sozialministeriums. Insgesamt sind 302 Fälle bestätigt. Da inzwischen bereits 266 Menschen nach überstandener Sars-CoV-2-Infektion als genesen gelten, beläuft sich die Zahl der aktiven Corona-Fälle aktuell auf 34. Zwei Menschen sind in Ludwigshafen mit oder an Covid-19 gestorben. 

Coronavirus in Ludwigshafen: Zehn Neuinfektionen in zwei Tagen

Update vom 16. Mai: Bis Samstag (16. Mai) haben sich 301 Menschen in Ludwigshafen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind zehn Personen mehr als am Donnerstag (14. Mai). Das geht aus der Erhebung des Sozialministeriums Rheinland-Pfalz hervor. Insgesamt ist die Zahl der Neuinfektionen im Land aber weiter rückläufig. Derzeit gibt es 422 aktive Fälle.  

Coronavirus in Ludwigshafen: Diese Lockerungen kommen bis zum Sommer

Update vom 14. Mai: Am Mittwoch beschließt das Corona-Kabinett der Landesregierung die neue Corona-Verordnung bis Ende Juni. Es wird viele Lockerungen geben und beinahe alles wird wieder geöffnet. Gleichzeitig hat die Landesregierung eine neue Teststrategie entwickelt, um schnellstmöglich auf Neuinfektionen zu reagieren und Infektionsketten unterbrechen zu können. „Die anlassbezogene Populationstestung setzt dort an, wo ein erster Fall auftritt. Bei einer Neuinfektion mit dem Coronavirus wird das gesamte Umfeld getestet, auch wenn diese Personen keine Symptome zeigen. Dies ist eine sichere und effiziente Methode, um das Auftreten des Virus frühzeitig zu entdecken und durch entsprechende Hygienemaßnahmen an seiner weiteren Ausbreitung innerhalb der Personengruppe zu verhindern“, so Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Folgende Lockerungen erwarten uns bis Sommer (Anmerkung: Diese Maßnahmen sind mit strengen Hygienevorschriften und Corona-Auflagen verbunden):

Ab sofort

  • Gastronomie (ohne Nutzung der Barbereiche) 
  • Hotels nur für gewerbliche Nutzung (ab dem 18. Mai auch für touristische Zwecke) Campingplätze und Ferienwohnung (mit sanitären Anlagen) 
  • Schulen machen schrittweise wieder auf (am 25. Mai und 8. Juni wird der Unterricht für weitere Klassenstufen geöffnet) 
  • An Hochsculen sind Präsenzveranstaltungen in Kleingruppen möglich. Ab dem 13. Mai darf jede Juni selbst entscheiden, wie die schrittweise Öffnung vorgenommen werden soll. 
  • Kita weiten ihre Notbetreuungsangebot aus (schrittweise Öffnung ab dem 20. Mai möglich, ein Konzept wird erarbeitet) 
  • Häusliche Tagespflege für Kinder (Tagesmutter) 
  • Fahrschulen, Flugschulen 
  • Massagesalons, Solarien, Nagel-, Tattoo-, Kosmetik- und Piercingstudios 
  • Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern in begrenztem Umfang möglich

Ab dem 27. Mai

  • Innensportanlagen, wie Fitnessstudios, Tanzschulen, Vereine 
  • Freibäder 
  • Theater, Konzerthäuser, Opern und Kleinkunstbühnen 
  • Flohmärkte (wenn sie draußen stattfinden) 
  • Zirkusse 
  • Kinos 
  • Veranstaltungen im Außenbereich bis zu 100 Teilnehmer

Ab dem 10. Juni

  • Hallenbäder 
  • Saunen 
  • Messen 
  • Freizeitparks 
  • Innenanlagen von Zoos und Tierparks 
  • Campingplätze und Ferienwohnung (ohne sanitäre Anlagen) 
  • Veranstaltungen im Außenbereich bis zu 250 Teilnehmer 
  • Veranstaltungen im Innenbereich bis zu 75 Teilnehmer

Ab dem 24. Juni

  • Schiffsreisen 
  • Reisebusreisen 
  • Veranstaltungen im Innenbereich bis zu 150 Teilnehmer 

Weiter geschlossen und noch unklar

  • Chöre, Gesänge oder ähnliche Tätigkeiten 
  • Discos und Clubs 
  • Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Wein-, Schützenfeste, Kirmes-Veranstaltungen 
  • Bordelle und Prostitutionsgewerbe

Corona-Krise in Ludwigshafen: Nach zwei Monaten! Museen machen wieder auf

Update vom 12. Mai: Ab Dienstag öffnen die Museen in Ludwigshafen. Fast zwei Monate waren die Kultureinrichtungen für Besucher wegen der Corona-Krise geschlossen. Durch die neuen Lockerungen und entsprechender Öffnungskonzepte können die Museen aber nun wieder aufmachen. Die Umsetzung und Einhaltung der strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen werden den Betrieb allerdings noch einschränken. Zu den Auflagen, welchen die Öffnung der einzelnen Museen unterliegen, zählen unter anderem die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln und das Tragen einer Maske. Um den Mindestabstand zwischen den Besuchern gewährleisten zu können, wird die Höchstzahl der sich in der Einrichtung befindlichen Personen begrenzt. Auch werden bis auf weiteres keine museumspädagogischen Angebote wie Führungen, Workshops oder Gruppenbesuche angeboten.

Aktuell sind in den Museen folgende Ausstellungen zu sehen:

  • Wilhelm-Hack-Museum (Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag von 11 bis18 Uhr, Donnerstag 11 bis 20 Uhr, Samstag/Sonntag und Feiertage 10 bis 18 Uhr) Biennale für aktuelle Fotografie: When images collide (verlängert bis 13. September 2020) Abstrakte Welten – Zwischen Expressionismus und Konstruktivismus (bis 13. September 2020) Die Sonderausstellung von Michael Beutler sowie das Kabinettstück "Richter/Polke. Umwandlung" werden verschoben auf 2021. Des Weiteren verweist das Museum auf seine digitale Kommunikation und Vermittlung. So sind beispielsweise auf dem hauseigenen Youtube-Kanal "Kreativ-Tutorials" aus dem Museumsatelier, Führungen zur aktuellen Sammlungsausstellung "Abstrakte Welten. Zwischen Expressionismus und Konstruktivismus" und Ausstellungsdokumentationen sowie Künstlergespräche zu finden. Im Wilhelm-Hack-Museum beträgt die Besucherhöchstzahl 80 Personen.
  • Rudolf-Scharpf-Galerie (Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag sowie Feiertage von 13 bis 18 Uhr) Eva Gentner: ocean (bis 23. August 2020). Die Besucherhöchstzahl beträgt 10. 
  • Stadtmusem (Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr): Grüße aus Ludwigshafen – Ansichtskarten und Souvenirs aus 160 Jahren Stadtgeschichte (verlängert bis 23. Dezember 2020). Das bereits entfallene und das bislang bis zum 1. August noch eingeplante Begleitprogramm (Vorträge, Matinée, Konzert, Erzählcafés, Lesungen, Führungen) wird soweit möglich ab September 2020 nachgeholt; die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Elwis, der kleine Elwetritsch, präsentiert: Die Pfalz – eine Ausstellung für Kinder (4. Juli bis 23. Dezember 2020). Im Stadtmuseum beträgt die Besucherhöchstzahl 20. 
  • Karl-Otto-Braun-Museum (Öffnungszeiten: Sonntag von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr): Dauerausstellung zur Geschichte Oppaus, Edigheims und der Pfingstweide Die Ausstellung Faszination Spiegelbilder wird um einige Wochen verlängert. Die Besuchergrenze liegt bei 15.
  • Schillerhaus (Öffnungszeiten: Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Freitag von 14 bis 17 Uhr): Zu sehen ist nur die Gedenkstätte zu Friedrich Schiller und seiner Zeit in Oggersheim. Die Ausstellung über Charlotte Schiller wird in den Herbst 2020 verschoben. Die Besuchergrenze liegt hier bei 4 Personen. 

Corona-Bilanz in Ludwigshafen: Keine Maske, kein Abstand – 800 Bußgeld-Verfahren eingeleitet 

Update vom 11. Mai: Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) führt in Ludwigshafen regelmäßig Corona-Kontrolle durch. Wie die Stadt am Montag bestätigt, werden seit Anfang Mai lediglich vereinzelt Verstöße gegen die Maskenpflicht registriert. Die Personen, die in Geschäften, im ÖPNV oder auf Wochenmärkten keinen Mundschutz getragen haben, erhielten ein Bußgeld von 10 Euro. 

Besonders bemerkenswert: Am 7. Mai kontrollierte der KVD mehrere Straßenbahnen, Busse und Haltestellen. Nirgends musste der Vollzugsdienst ein Verstoß feststellen. "In wenige Fällen trugen Fahrgäste ihre Masken zunächst nur um den Hals, setzten aber beim Anblick der KVD-Patrouillen umgehend die Mund-Nase-Bedeckungen korrekt auf", so die Stadt Ludwigshafen. In Einzelfällen trugen die Mitarbeiter geöffneter Geschäfte keinen Mundschutz. Da sie zusätzlich keine Trennvorrichtung hatten, erhält der Ladenbesitzer nun eine Strafe in Höhe von 250 Euro.  

Der KVD führt zusammen mit den Mitarbeitern des Bereichs Öffentliche Ordnung im Schichtbetrieb die Kontrollen in Ludwigshafen durch. Seit dem 1. April haben sie rund 2.300 Kontrollen durchgeführt, bei 800 ist ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden.

Seit dem 20. April sind bereits 700 Überprüfungen in Geschäften durchgeführt worden. Der KVD hat dabei vor allem ein Auge auf die Hygiene- und Abstandsregelungen geworfen. Nur in Einzelfällen mussten die Kontrolleure einschreiten und sogar mal den ein oder anderen Laden schließen.  

Die Einsatzkräfte kontrollieren ebenfalls weiterhin, ob die Menschen das Kontaktverbot befolgen. Wenngleich die Mehrheit der Bevölkerung diesen Vorgaben nachkommt, sind Verstöße von uneinsichtigen Personen nach wie vor an der Tagesordnung. An Kontrollen und Streifengängen zur Einhaltung des Kontaktverbots wirken mehr als 150 städtische Personalkräfte im Schichtbetrieb mit. Auch Spielplätze, Grünflächen und Friedhöfe werden durch die Einsatzkräfte überwacht. 

Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck ruft Ludwigshafens Bürger auf, der Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV weiterhin konsequent nachzukommen, um andere Personen so gut wie möglich vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen. "Jeder Mensch kann mit der Einhaltung der Hygienemaßnahmen und persönlich mit verantwortungsvollem Handel zur Eindämmung von Corona-Infektionen beitragen", ergänzt sie. "Die Hygiene- und Abstandregeln helfen, die Verbreitung des Virus zu unterbinden."

Kämmerer und Ordnungsdezernent Andreas Schwarz hebt hervor, dass die Stadtverwaltung weiterhin alles Notwendige unternehme, um die Zahl der Neu-Infektionen einzudämmen. "Mein Dank gilt allen an den Kontrollen Beteiligten, die nunmehr seit Wochen durch ihre große Einsatzbereitschaft und Flexibilität maßgeblich dazu beitragen, um eine massenweise Zunahme der Corona-Erkrankungen in Ludwigshafen zu verhindern", betont er.

Normalerweise kontrolliert auch die Polizei die Einhaltung der Corona-Regeln. Doch jetzt müssen die Beamten aus Mainz selbst gegen ihre Kollegen ermitteln.

Corona in Ludwigshafen: Diese Lockerungen gelten ab heute

Update vom 9. Mai: In den nächsten Tagen werden in Rheinland-Pfalz wieder zahlreiche Corona-Maßnahmen gelockert. Am Montag, 11. Mai können Museen, Ausstellungen und Galerien sowie Bau- und Kulturdenkmäler wieder öffnen. Ab dem 13. Mai wird das Kontaktverbot gelockert und es dürfen sich Menschen aus zwei Haushalten in der Öffentlichkeit treffen. Bisher durfte man sich nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands in der Öffentlichkeit aufhalten. 

Auch Kneipen, Restaurants, Mensen, Eisdielen, Cafés und Vinotheken dürfen ab dem 13. Mai wieder öffnen, wenn sie bestimmte Auflagen einhalten können. Das  musst Du neben der Reservierungspflicht bei einem Restaurantbesuch beachten

Corona in Ludwigshafen: Viele Lockerungen – VHS ab Montag wieder offen

Update vom 8. Mai, 21:01 Uhr: Auch die Stadt Ludwigshafen wagt erste Schritte in die „neue Normalität“. So wird ab Montag (11. Mai) der Betrieb an der Volkshochschule langsam wieder aufgenommen.  Die Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen musste aufgrund der Coronavirus-Bekämpfungsverordnungen seit 18. März ihre Pforten für den gesamten Kursbetrieb schließen. Die VHS Ludwigshafen beginnt den Betrieb mit zwei Realschulkursen und zwei Grundbildungskursen. Die Teilnehmer dieser Kurse wurden bereits informiert. „Natürlich halten wir die Hygiene- und Sicherheitsregelungen genau ein. Wir sind in diesem Umfang für den Kursbetrieb gut vorbereitet“, sagt Sozialdezernentin Beate Steeg.

Für die Volkshochschulen gilt derselbe Hygieneplan Corona wie für die Schulen in Rheinland-Pfalz. Ganz besonders auf die Wegführung, auf Abstandsregeln, Einlasskontrollen, ausreichende Handwaschgelegenheiten und zusätzliche Hände- und Flächendesinfektion nach den geltenden Bestimmungen wird in der VHS geachtet.

Corona in Ludwigshafen: Viele Lockerungen – sehr wenig aktive Fälle in der Stadt

Update vom 7. Mai, 18:36 Uhr: Diese Zahl macht Hoffnung: Nur noch 29 aktive Corona-Fälle gibt es in Ludwigshafen. Insgesamt haben sich 284 Menschen mit dem Virus infiziert, 253 davon sind bereits wieder gesund. Zwei Personen sind an Covid-19 verstorben. 

Coronavirus in Ludwigshafen: Ab dem 11. Mai werden zahlreiche Maßnahmen gelockert. 

Update von 6. Mai, 17:30 Uhr: Im Vorfeld der Bund-Länder-Konferenz ist bereits darüber spekuliert worden, dass es Lockerungen für die Gastronomie geben wird. So ist es dann auch gekommen: Wie Ministerpräsidentin Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Nachmittag bekannt geben hat, dürfen Gastronomen ab dem 13. Mai wieder ihre Innen- und Außenbewirtschaftung öffnen. Allerdings ist ausschließlich Bewirtung an Tischen erlaubt und Gäste müssen vorher reservieren. 

Gleichzeitig kehrt bei den Betreibern von Fitnessstudios Ernüchterung ein. Diese bleiben zunächst noch geschlossen – am morgigen Donnerstag (7. Mai) soll diesbezüglich aber auf einer weiteren Video-Konferenz ein Konzept erarbeitet werden. Alle Beschlüsse im Überblick

Coronavirus in Ludwigshafen: Bund-Länder-Konfernz – erste Infos drängen nach außen

Update vom 6. Mai, 16:00 Uhr: Aus den Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder drängen immer mehr Details nach Außen. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa, der sich auf Teilnehmerkreise beruft, haben sich Bund und Länder auf Lockerungen in verschiedenen Bereichen bereits geeinigt. Alle Themen-Punkte in der Zusammenfassung

  • Alle Geschäfte dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Die Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern soll aufgehoben werden. 
  • Angehörige von zwei Haushalten dürfen sich treffen - Konkret heißt das: etwa zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder aus zwei Wohngemeinschaften. 
  • Der  Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel darf wieder aufgenommen werden. Auch hier sollen bestimmte Auflagen gelten.  
  • Die weitgehenden Besuchsbeschränkungen für Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen und Krankenhäuser in der Corona-Krise sollen bundesweit begrenzt gelockert werden. 
  • Es gilt eine Obergrenze für Neuinfektionen: Die Bundesländer übernehmen Verantwortung für die Lockerungen. Das heißt: Sollten innerhalb einer Woche die Neuinfektionen in den Landkreisen oder kreisfreien Städten die Zahl 50 pro 100.000 Einwohnern übersteigen, muss wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden. 
  • Zudem soll das geltende Kontakverbot im Sinne der Abstandsregelung bis 5. Juni verlängert werden.

Coronavirus in Ludwigshafen: Bund will für Lockerungen Obergrenze an Neuinfektion 

Update vom 6. Mai, 12:30 Uhr: Bei der heutigen Corona-Konferenz von Bund und Ländern sind weitere Lockerungen bezüglich der Corona-Maßnahmen zu erwarten. Im Vorfeld hat sich angedeutet, dass der Bund die Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen weitgehend den Ländern überlassen will. 

Die Corona-Krise hat die Pfalz fest im Griff. Doch allmählich kehrt wieder der Alltag zurück (Archivbild).

Jedoch besteht Bundeskanzlerin Angela Merkel auf eine Obergrenze von Neuinfektionen. Werden diese überschritten, müssen wieder härtere Beschränkungen eingeführt werden. Das heißt: Sollten innerhalb einer Woche die Neuinfektionen in den Landkreisen oder kreisfreien Städten die Zahl 50 pro 100.000 Einwohnern übersteigen, muss wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden. Hier liest Du eine Zusammenfassung aller Themen, die bei der Corona-Konferenz Gegenstand der Beratungen sind. 

Coronavirus in Ludwigshafen: Gastro soll ab Samstag wieder öffnen

Update vom 5. Mai, 21:36 Uhr: Die Wirtschaftsminister der Länder streben an, dass Restaurants, Cafés, Bars und Co. vom 9. bis 22. Mai kontrolliert und unter strengen Auflagen öffnen dürfen. Auch Hotels sollen bis Ende Mai wieder aufmachen dürfen. Das hat die deutsche Presse-Agentur nach einer Videokonferenz mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erfahren. Am Mittwoch werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten darüber entscheiden. 

Coronavirus in Ludwigshafen: Quarantäne in Asylunterkunft aufgehoben

Update vom 5. Mai, 17:54 Uhr: In der Asylunterkunft in Ludwigshafen-Oggersheim ist seit Montag die Quarantäne aufgehoben. Wie die Stadt mitteilt, haben jüngste Testergebnisse ergeben, dass die dort noch untergebrachten Männer allesamt nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Unterkunft in Oggersheim war am 1. April unter Quarantäne gestellt worden, als bekannt geworden war, dass sich zwei dort untergebrachte Männer mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Bei 21 Männer, die sich mit dem Virus infiziert hatten, liegen negative Testergebnisse vor, weshalb sie in die Unterkunft zurückdürfen. Insgesamt hatten sich 82 Männer aus der Oggersheimer Unterkunft laut Gesundheitsamt mit dem Coronavirus infiziert. Die Infektionen waren nach und nach festgestellt worden, alle Infizierten jeweils sofort aus der Unterkunft in Oggersheim herausgeholt worden. Bei den Personen, die sich an weiteren Standorten noch in Quarantäne befinden, stehen entweder noch Testergebnisse aus oder weitere Tests an. Erst wenn die Testergebnisse vorliegen und negativ sind und das Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises zustimmt, wird die Quarantäne auch für diese Männer aufgehoben. 

Ich freue mich, dass wir die Quarantäne in der Unterkunft in Oggersheim nun aufheben können und hoffe, dass für die Bewohner ein Stück Normalität zurückkehrt. Die Situation war für alle nicht einfach. Ich möchte mich ausdrücklich bei allen Beteiligten seitens des Klinikums, des Gesundheitsamts, der Feuerwehr sowie von Polizei und Bundeswehr für die gute Zusammenarbeit bedanken", sagt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck

Coronavirus in Ludwigshafen: Verschärfte Maskenpflicht – es gibt aber auch Ausnahmen

Meldung vom 4. Mai: Seit Montag vergangener Woche (27. April) gilt in ganz Rheinland-Pfalz die so genannte Maskenpflicht. Damit musst Du grundsätzlich beim Einkaufen in Geschäften und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs ein Mund-Nasen-Schutz tragen. Dies können sowohl gekaufte oder selbstgenähte Alltagsmasken als auch Tücher oder Schals sein. Mit dem Inkrafttreten der fünften Corona-Bekämpfungsverordnung gilt die Maskenpflicht seit Sonntag (3. Mai) zudem für sogenannte Wartesituationen

Das heißt: Beim Aufenthalt an Haltestellen und Bahnsteigen oder Warten vor Geschäften musst Du ebenfalls eine Maske tragen. 

LUDWIGSHAFEN

Bisher bekannt

Todesfälle

Genesen

Coronavirus-Fälle 

292

2

258

Die Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des RKI übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Ludwigshafen

Ludwigshafen: Ausnahmen bei der Maskenpflicht 

Diese Verpflichtung gilt grundsätzlich für alle – allerdings gibt es Ausnahmen: Befreit sind von der Pflicht Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sowie Menschen, für die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist. 

Das musst Du jedoch mit einer ärztlichen Bescheinigung nachgewiesen können. Ausnahmen gibt es auch für Mitarbeiter/innen von Geschäften, sofern dort andere Schutzmaßnahmen ergriffen wurden - also zum Beispiel Trennwände aufgebaut worden sind.

Ausweitung der Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz im Zuge der fünften Corona-Bekämpfungsverordnung (Symbolbild). 

Eine Woche nach Inkrafttreten der Maskenpflicht zieht Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler eine positive Bilanz: „Ich danke den Menschen in Rheinland-Pfalz dafür, dass sie sich bisher mehrheitlich und vorbildlich an die seit einer Woche geltende Maskenpflicht gehalten haben. Denn durch das Tragen einer Alltagsmaske trägt jeder dazu bei, die Ansteckungsgefahr weiter zu reduzieren“, so die rheinland-pfälzische Ministerin.

Übrigens: Am Mittwoch (6. Mai) werden Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einmal mehr über den weiteren Corona-Kurs beraten. Alle Informationen zu den aktuellen Corona-Regeln, was erlaubt und verboten ist – und welche Schritte der Lockerung nun folgen könnten, findest Du in unserem News-Ticker zur Corona-Konferenz.

Ludwigshafen: Informationen zu den Schutzmaßnahmen der Stadtverwaltung 

Da in den vergangenen Tagen mehrere Nachfragen zu diesem Thema eingegangen sind, weist die Stadtverwaltung Ludwigshafen nochmals auf die gültigen Bestimmungen hin. Die Rechtsgrundlage und weitere aktuelle Informationen sind auf dem Portal corona.rlp.de der rheinland-pfälzischen Landesregierung zu finden.

Zusätzlich ist für Dich das Informationstelefon der Stadtverwaltung ☎ 0621 504-6000 auch weiterhin erreichbar. Ab Montag (4. Mai) 2020 kannst Du Dich montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr dort über die Maßnahmen der Stadtverwaltung zur Bekämpfung des Coronavirus informieren.

esk

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