Alle Entwicklungen

Wenige aktive Fälle in Ludwigshafen– Corona-Kontrollen nur noch in diesem einen Fall

Ludwigshafen - Welche Entscheidungen gibt es in der Corona-Krise? Wie lauten die aktuellen Fallzahlen? Alle wichtigen Entwicklungen gibt‘s in unserem Corona-Ticker:

  • Coronavirus: Die aktuellen Fallzahlen und die wichtigsten Entwicklungen in Ludwigshafen.
  • Ab dem 1. August geht der Regelbetrieb für Kitas wieder los.
  • Freibad am Willersinnweiher öffnet am 25. Juni.
  • Beschluss von Bund und Ländern: Alle Schulen bis spätestens nach den Sommerferien wieder im Regelbetrieb.
  • Maskenpflicht und Abstandsregel bleiben, Großveranstaltungen bis November verboten.

Nachdem im März und April wegen der Corona-Pandemie unser Leben extrem eingeschränkt war, kehrt seit Mai ganz langsam die neue Normalität ein. Noch ist nicht alles erlaubt und wir müssen unsere Maske beim Einkaufen tragen, aber das Kontaktverbot ist bereits gelockert, bald geht der Regelbetrieb in Kitas wieder los und es gibt nur noch wenige aktive Fälle. Weitere Lockerungen findest Du in der aktuellen Corona-Verordnung für Rheinland-Pfalz. Die wichtigsten Entwicklungen in Ludwigshafen sowie die aktuellen Fallzahlen findest Du im Corona-Ticker.

Update vom 30. Juni: Alle weiteren Entwicklungen, Lockerungen und Entscheidungen in Rheinland-Pfalz findest Du in unserem neuen Corona-Ticker.

Update vom 24. Juni: Da die Kontaktbeschränkung gelockert worden ist und sich jetzt bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen können, werde nur noch bei Beschwerden kontrolliert. Täglich seien jetzt nur noch zwischen vier und acht Mitarbeiter der Kommunalen Vollzugsdienstes in Ludwigshafen unterwegs. Die zusätzlichen Kräfte kehrten zu ihren ursprünglichen Tätigkeiten, beispielsweise in den Bereich Sport oder die Jugendförderung zurück, da diese städtischen Bereiche mittlerweile wieder angelaufen seien und Personal benötigen, so ein Sprecher der Stadt Ludwigshafen.

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Update vom 23. Juni, 14:57 Uhr: Die Zahl der Infizierten bleibt bei 328, das bestätigt die Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises. Davon sind bereits 319 Personen wieder gesund. Es gibt in Ludwigshafen noch sieben aktive Fälle.

Fälle insgesamtdavon genesenaktive Fälle TodesfälleStand
Zahlen für Ludwigshafen3283197218. Juni

Die Zahlen sind von der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises.

Update vom 21. Juni, 13:03 Uhr: Die Corona-Krise bringt einige Menschen an ihre Grenzen, wie sich beispielsweise in Ludwigshafen zeigt. In einem Supermarkt geraten zwei Frauen aneinander. Die 60-Jährige weist die 31-jährige Frau darauf hin, dass sie ihre Maske über die Nase ziehen müsse. Daraufhin geraten beide in einen Streit. Als beide an der Kasse stehen, hält die Jüngere den Mindestabstand zur anderen Kunden nicht ein. Daraufhin rammt die 60-Jährige der anderen Frau den Ellenbogen in den Bauch. Wie die Polizei berichtet, erwartet die ältere Kundin nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, die 31-jährige wegen des Verstoß gegen die Hygienevorschriften. „Die Polizei bittet die Bevölkerung, die allseits bekannten Hygienevorschriften einzuhalten und informieren sie bei Verstößen hiergegen in Einkaufsmärkten das Personal", heißt es in der Mitteilung.

Corona in Ludwigshafen: Neue Lockerung – mit so vielen Menschen darfst Du eine Party feiern

Update vom 20. Juni, 11:10 Uhr: Die Landesregierung hat in ihrer zehnten Corona-Verordnung, die ab Mittwoch (24. Juni) in Kraft tritt, neue Lockerungen vorgesehen. So sind bei privaten Feiern, wie Geburtstage oder Hochzeiten, wieder bis zu 75 Personen erlaubt. Wird der Personenkreis bereits im Vorfeld genau definiert und die Personenanzahl nicht überschritten, entfallen Abstandsregeln und Maskenpflicht.

Finden Veranstaltungen im Freien statt, können bis zu 350 Personen teilnehmen. Bislang sind nur 250 Besucher erlaubt. Bei Veranstaltungen im geschlossenen Räumen sind bis zu 150 Personen erlaubt. Auch Chöre dürfen wieder zusammen singen, wenn der Abstand von 1,5 Meten eingehalten wird. Ebenso gibt es Lockerungen im Sport: Training und Wettkämpfe für beispielsweise Judo oder Ringen sind wieder möglich.

Corona in Ludwigshafen: So geht es der BASF in der Krise!

Update vom 18. Juni, 18:15 Uhr: Auch wenn das Börsenbarometer in Frankfurt eine etwas optimistischere Prognose als noch vor einem Monat stellt, befürchtet die BASF große Verluste im zweiten Quartal von 2020. Auf der Online-Hauptversammlung verkündet BASF-Chef, Martin Brudermüller, dass die Coronavirus-Pandemie den weltgrößten Chemiekonzern ganz schön zu schaffen macht: Zwar wäre die Nachfrage aus anderen Segmenten gestiegen; doch der weltweite Stillstand der Automobilindustrie der entscheidende Faktor für die Verluste im zweiten Jahresquartal.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) rechne BASF mit einem operativen Ergebnis von „bestenfalls einen niedrigen dreistelligen Millionenen Euro Betrag“; allerdings könne es auch „null sein oder negativ.“ Neue Ziele für das Jahr 2020 nannte Brudermüller nicht. Insgesamt rechne BASF im Laufe des Jahres mit einer Verbesserung ihrer wirschaftlichen Lage, wenn auch keine vollständige Erholung.

Corona in Ludwigshafen: Erstes Freibad öffnet wieder – Infos zu Preisen und Öfffnungszeiten

Update vom 17. Juni, 20:30 Uhr: Wasserratten, aufgepasst: Das Freibad am Willersinnweiher öffnet am 25. Juni wieder für Badegäste – das teilte die Stadt Ludwigshafen am Mittwoch nach der Sitzung des Sportausschusses mit. „Wir können unseren Badegästen nun ein Angebot machen, ihre geliebte Freizeitaktivität wieder aufzunehmen. Es gibt Einschränkungen, und es sind Regeln zu beachten, trotzdem ist es ein weiterer Schritt nach vorne“, so Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

Das Freibad am Willersinnweiher öffnet an drei Tagen die Woche (dienstags, mittwochs und donnerstags) für Frühschwimmer von 7 bis 9 Uhr. Montags bis freitags wird es dann zwei weitere Öffnungszeitfenster geben – nämlich von 9:30 bis 14 Uhr und von 15 bis 19:30 Uhr. Samstags und sonntags öffnet das Bad von 8 bis 13:30 Uhr und von 14:30 bis 20 Uhr. Pro Zeitfenster sind maximal 500 Badegäste erlaubt. Zwischen den Zeitblöcken findet dann eine zusätzliche Reinigung statt. Alle Gäste müssen ihren einlass vorab online reservieren. Im Bad gelten die gewohnten Abstandsregeln. Innerhalb von Gebäuden und im Kassenbereich muss ein Mund- und Nasenschutz getragen werden.

Zudem hat die Verwaltung neue Preise für den Zutritt zum Freibad am Willersinnweiher vorgeschlagen – diese sollen bei der nächsten Sitzung des Stadtrates beschlossen werden. Demnach zahlen Erwachsene pro Zeitfenster drei (statt vier) Euro Eintritt. Kinder und Jugendliche (sechs bis 18 Jahre) zahlen einen ermäßigten Eintritt von zwei Euro, ebenso sämtliche ermäßigte.

Corona in Ludwigshafen: Bund und Länder beschließen komplette Schulöffnung nach den Sommerferien

Bund und Länder haben sich bei der Konferenz am Mittwoch in Berlin darauf geeinigt, im Kampf gegen das Coronavirus weiter an bestehenden Maßnahmen wie dem Mindestabstand und der Maskenpflicht festzuhalten. Diese hätten sich laut Bundeskanzlerin Merkel bewährt und sollen folglich fortgesetzt werden. Großveranstaltungen sollen bis Ende Oktober verboten bleiben – jedoch sieht die Einigung auch Möglichkeiten für Ausnahmen vor. Das Verbot gilt für Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind.

Überdies haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, spätestens nach den Sommerferien bei einem positiven Verlauf der Infektionszahlen in den Regelbetrieb in Schulen zurückzukehren - hier soll die Abstandsregel wegfallen.

Weiterer Umgang im Kampf gegen das Coronavirus – die neuen Beschlüsse auf einen Blick:

  • Rückkehr zum Regelbetrieb an allen Schulen bis spätestes nach den Sommerferien.
  • Abstandsregel von 1,5 Metern bleibt bestehen.
  • Abstandsregel von 1,5 Metern bleibt bestehen.
  • Maskenpflicht wird fortgesetzt.
  • Großveranstaltungen bleiben (mit Ausnahmen) bis Ende Oktober verboten.

Corona-Krise in Ludwigshafen: Ab August geht der Kita-Betrieb wieder vollständig los

Das Bildungsministerium hat zusammen mit den Trägern der Kitas, Gewerkschaften und Elternvertretern beschlossen, dass alle Kinder spätestens ab dem 1. August wieder betreut werden. Die Voraussetzung hierfür sei aber, „dass die Infektionszahlen auf dem derzeit niedrigen Niveau bleiben und die Alltagshygiene in den Einrichtungen an die Corona-Pandemie angepasst wurde“. Waldkindergärten und kleinere Einrichtungen mit nur einer Gruppe sollen ab sofort wieder zu ihrer früheren Betriebsgröße zurückkehren können. Alle weiteren Einrichtungen können ab sofort wieder Gruppen mit bis zu 25 Kindern organisieren, sofern die Hygienebedingungen dies zulassen.

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