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BASF in Ludwigshafen: Milliarden-Deal! Chemie-Riese und Partner verkaufen Solenis

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Von: Peter Kiefer

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Ludwigshafen – Die BASF hat ihre 49-prozentige Beteiligung am US-Chemiekonzern Solenis verkauft. Die Transaktion impliziert einen Unternehmenswert von 5,25 Milliarden Dollar:

Update vom 9. November: Es ist vollbracht! Nach der nötigen Genehmigung durch alle zuständigen Behörden haben BASF und Clayton, Dubilier & Rice die Veräußerung von Solenis an Platinum Equity abgeschlossen. Die Transaktion impliziert einen Unternehmenswert für Solenis von 5,25 Milliarden US-Dollar – dieser Betrag beinhaltet Nettofinanzschulden von rund 2,5 Milliarden US-Dollar.

Im Juli 2021 hatten BASF und Clayton, Dubilier & Rice eine Vereinbarung zum Verkauf ihrer Solenis-Anteile an Platinum Equity unterzeichnet, eine 1995 gegründete Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Kalifornien. Seit Februar 2019 hielt BASF einen Anteil von 49 Prozent an Solenis und wies ihren Anteil an der Gesellschaft nach der Equity-Methode aus; 51 Prozent der Anteile wurden von Fonds, die von Clayton, Dubilier & Rice verwaltet werden, sowie vom Solenis-Management gehalten. Die Devestition ihrer Solenis-Anteile wird BASF in der Berichterstattung zum 4. Quartal 2021 als Ertrag im Beteiligungsergebnis berücksichtigen.

Mit mehr als 5.200 Mitarbeitenden unterstützt Solenis Kunden in wasserintensiven Branchen bei der Lösung komplexer Herausforderungen in der Wasseraufbereitung und Prozessverbesserung. Im Jahr 2019 hatte BASF ihr Geschäft für Wet-End Papier- und Wasserchemikalien in Solenis eingebracht, wodurch ein führender globaler Lösungsanbieter für die Papier- und Wasseraufbereitungsindustrie entstanden ist. Im Geschäftsjahr, das am 30. September 2021 endete, erzielte das Unternehmen mit Hauptsitz in Wilmington, Delaware, USA, einen Umsatz von 3 Milliarden US-Dollar.

BASF in Ludwigshafen: Chemie-Riese verkauft Anteile am US-Konzern Solenis

Erstmeldung vom 6. Juli: Nächster Milliardendeal bei der BASF in Ludwigshafen: Wie der Konzern am Dienstag (6. Juli) mitgeteilt hat, habe man mit Clayton, Dubilier & Rice eine Vereinbarung zum Verkauf von Solenis an Platinum Equity, eine 1995 gegründete Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Kalifornien, unterzeichnet.

NameBASF SE
HauptsitzLudwigshafen am Rhein
Gründungsdatum6. April 1865
Mitarbeiterzahl110.302 weltweit (Stand: 2020)
Umsatz59,149 Mrd. Euro (Stand: 2020)

Die Transaktion impliziert einen Unternehmenswert für Solenis von 5,25 Milliarden US-Dollar (rund 4,4 Mio. Euro), dieser Betrag beinhaltet Nettofinanzschulden von rund 2,5 Milliarden US-Dollar, vorbehaltlich von Anpassungen zum Abschluss der Transaktion. Seit 1. Februar 2019 hält BASF einen Anteil von 49 Prozent an Solenis und weist ihren Anteil an der Gesellschaft nach der Equity-Methode aus; 51 Prozent der Anteile werden von Fonds, die von Clayton, Dubilier & Rice verwaltet werden, sowie vom Solenis-Management gehalten. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Behörden wird ein Abschluss der Transaktion vor Jahresende 2021 erwartet.

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BASF: 5.200 Solenis-Mitarbeiter unterstützen Kunden bei Wasseraufbereitung

Mit mehr als 5.200 Beschäftigten unterstützt Solenis Kunden in wasserintensiven Branchen bei der Lösung komplexer Herausforderungen in der Wasseraufbereitung und Prozessverbesserung. Im Jahr 2019 hatte BASF ihr Geschäft für Wet-End Papier- und Wasserchemikalien in Solenis eingebracht, wodurch ein führender globaler Lösungsanbieter für die Papier- und Wasseraufbereitungsindustrie entstanden ist. Im Geschäftsjahr, das am 30. September 2020 endete, erzielte das Unternehmen mit Hauptsitz in Wilmington, Delaware (USA), einen Umsatz von 2,8 Milliarden US-Dollar.

Die heute angekündigte Transaktion beinhaltet, dass BASF und Clayton, Dubilier & Rice ihr Investment in Solenis vollständig beenden. Die Transaktion hat keinen Einfluss auf bestehende mittel- bis langfristige Lieferverträge und Geschäftsbeziehungen zwischen BASF und Solenis. Im Rahmen dieser Vereinbarungen wird BASF weiterhin Produkte an Solenis liefern oder von der Gesellschaft beziehen.

Erst vor wenigen Tagen hatte die BASF den Verkauf ihres weltweiten Pigmentsgeschäfts für 1,15 Milliarden Euro an einen japanischen Konzern verkündet. (PM/pek)

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