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Ludwigshafen: BASF stoppt Geschäfte in Russland und Belarus – macht aber eine Ausnahme

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Von: Peter Kiefer

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Ludwigshafen - Aus Protest gegen den brutalen Angriffskrieg auf die Ukraine: Chemie-Riese BASF stellt alle Aktivitäten in Russland und Belarus ein – mit einer Ausnahme:

Die BASF schließt aufgrund des von der russischen Regierung angeordneten Angriffskriegs auf die Ukraine keine neuen Geschäfte mehr in Russland und Belarus ab, wie der Konzern bereits am 3. März 2022 am Firmensitz in Ludwigshafen angekündigt hat. Hintergrund: Die BASF verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine und die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung aufs Schärfste.

UnternehmenBASF SE
HauptsitzLudwigshafen am Rhein
Gründung6. April 1865
Mitarbeiter110.672 (Stand: Oktober 2021)
Umsatz59,149 Mrd. Euro (Stand: 2020)

BASF in Ludwigshafen: Aktivitäten in Russland und Belarus gestoppt

Deshalb geht der Chemie-Riese BASF nun noch einen Schritt weiter: Denn Vorstand hat nun entschieden, auch die bestehenden Aktivitäten des Unternehmens in Russland und Belarus bis Anfang Juli 2022 einzustellen.

Eine Ausnahme bildet Geschäft zur Unterstützung der Nahrungsmittelproduktion, da der Krieg das Risiko birgt, eine weltweite Nahrungsmittelkrise auszulösen. Diese Entscheidung wurde aufgrund der jüngsten Entwicklungen in diesem Krieg und im internationalen Recht getroffen, einschließlich des fünften EU-Sanktionspakets.

BASF hat 684 Beschäftigte in Russland und Belarus

Derzeit sind 684 Mitarbeitende für BASF in Russland und in Belarus tätig. Das Unternehmen hat entschieden, seine Mitarbeitenden in beiden Ländern bis Jahresende 2022 weiterhin zu unterstützen. Derzeit werden detaillierte Pläne zu einer geordneten Einstellung der Aktivitäten in Russland und Belarus erarbeitet. Im Jahr 2021 belief sich der dortige Anteil am Gesamtumsatz der BASF-Gruppe auf rund ein Prozent.

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Währenddessen läuft die Spendenaktion der BASF für die Ukraine auf Hochtouren und es kam bereits ein Millionenbetrag zusammen, den Beschäftigte und der Konzern auch für die Kollegen im Kriegsgebiet leisten. (PM/pek)

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