1. Ludwigshafen24
  2. Ludwigshafen

BASF in Ludwigshafen: Wieder Produktaustritt! Chemikalie fließt in den Rhein

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peter Kiefer

Kommentare

Ludwigshafen - Nicht schon wieder! Bei Chemie-Riese BASF ist erneut ein Produkt ausgetreten und in großer Menge in den Rhein gelangt. Welche Folgen das hat:

Schon wieder so ein Zwischenfall bei der BASF. Am Mittwoch (30. März) sind rund 190 Kilogramm Butoxyethoxyessigsäure aus einem am Standort ansässigen Betrieb über den Auslauf der werkseigenen Kläranlage in Ludwigshafen in den Rhein gelangt. Die Emission ist gestoppt, der Grund für die Emission wird aktuell von Experten untersucht.

NameBASF SE
HauptsitzLudwigshafen am Rhein
Gründungsjahr6. April 1865
Mitarbeiter111.047 (Stand: 31. Dezember 2021)
Umsatz78,6 Mrd. Euro (Stand: 2021)

BASF: Produktaustritt in Rhein – keine Gefährdung für Wasserorganismen

Laut Umweltbundesamt wird Butoxyethoxyessigsäure in keine Wassergefährdungsklasse eingestuft. Aufgrund der Menge, der Verdünnung im Rhein und der biologischen Abbaubarkeit ist von keiner Gefährdung für Wasserorganismen oder andere Lebewesen auszugehen.

Die zuständigen Behörden sind von Chemie-Riese BASF entsprechend informiert worden. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat vorsorglich eine Rheininformation an die Rheinanlieger herausgegeben.

Die BASF Kläranlage am Verbundstandort Ludwigshafen ist eine der größten Anlagen ihrer Art weltweit.
Die BASF Kläranlage am Verbundstandort Ludwigshafen ist eine der größten Anlagen ihrer Art weltweit. © BASF SE/Detlef W. Schmalow

BASF: Immer wieder gesundheitsgefährdende Produktaustritte

Erst am Donnerstag (10. März) waren bei der BASF Chemikalien in den Rhein geflossen – ein Gemisch aus circa 800 Kilogramm Ethylenglykol und rund 30 Kilogramm Benzoesäure soll über einen Kühlwasserauslauf der BASF in den Fluss gelangt sein.

Übrigens: Unser LUDWIGSHAFEN24-Newsletter informiert Dich regelmäßig über alles Wichtige, was in Deiner Stadt und Region passiert.

Und nur wenige Tage vor diesem Zwischenfall war am 27. Februar im Kläranlagenauslauf eine erhöhte Konzentration von Phenoxyessigsäure festgestellt worden. Der Grund: Rund 150 Kilogramm des Produkts waren aus der BASF-Kläranlage in den Rhein gelangt. (PM/pek) 

Auch interessant

Kommentare