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BASF in Ludwigshafen: Gefährliche Chemikalie in Rhein geflossen – Ursache unklar

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Von: Peter Kiefer

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Ludwigshafen – Bei der Kläranlage der BASF ist schon wieder ein gefährliches Produkt ausgetreten und in den Rhein gelangt. Was das für Mensch und Umwelt bedeutet:

Es ist schon wieder passiert! Am Sonntag (27. Februar) ist bei der BASF im Kläranlagenauslauf in Ludwigshafen eine erhöhte Konzentration von Phenoxyessigsäure festgestellt worden. Wie der Konzern mitteilt, sind seit Samstag rund 150 Kilogramm aus der Kläranlage der BASF in den Rhein gelangt. Der Produktaustritt ist inzwischen gestoppt – die Ursache wird derzeit noch ermittelt.

Phenoxyessigsäure ist laut Umweltbundesamt in keine Wassergefährdungsklasse eingestuft. Aufgrund der geringen Menge und der Verdünnung im Rhein ist von keiner Gefährdung für Wasserorganismen auszugehen. Die zuständigen Behörden sind informiert. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat vorsorglich eine Rheininformation an die Rheinanlieger herausgegeben.

NameBASF SE
HauptsitzLudwigshafen am Rhein
Gründungsjahr6. April 1865
Mitarbeiter110.672 (Stand: Oktober 2021)
Umsatz59,149 Mrd. Euro (Stand: 2020)

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BASF in Ludwigshafen: Ausgetretenes Produkt kann schwere Augenreizungen verursachen

Phenoxyessigsäure ist ein Zwischenprodukt unter anderem für die Herstellung von Riech- und Farbstoffen. Es ist im Sicherheitsdatenblatt wie folgt gekennzeichnet:

Erst im November war bei der BASF binnen weniger Tage gleich zwei mal ein Gefahrenstoff in den Rhein gelangt, so dass sogar die Polizei ermittelt hat. (PM/pek)

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