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Ludwigshafen: BASF baut Medical Center – für Mitarbeiter und Bürger

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Von: Peter Kiefer

Ludwigshafen – Chemie-Riese BASF denkt nicht nur an seine rund 39.000 Beschäftigten im Stammwerk LU, sondern auch an seine Nachbarn. Alles zum neuen Medical Center:

Es soll künftig nicht nur Anilinern, sondern auch Anwohnern des Chemie-Riesen in Ludwigshafen mit seinem medizinischen Know-How zu Gute kommen. Jetzt haben die Bauarbeiten für das Medical Center, das die Ambulanz der BASF ersetzen soll, begonnen. Zur offiziellen Grundsteinlegung am Donnerstag (30. September) sind Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD), Baudezernent Alexander Thewalt, Dr. Dennis Fanelsa (Leiter Site Management Ludwigshafen) und Prof. Dr. Christoph Oberlinner (Chief Medical Officer der BASF) zusammengekommen.

Sie haben traditionell eine Zeitkapsel unter anderem mit einem Werks- und einem Bauplan, einer aktuellen Tageszeitung und einer Schutzmaske. Zeitkapseln voller zeittypischen Gegenständen mauert man ein, um diese für nachfolgende Generationen zu dokumentieren. Die Zeitkapsel wird in das Gebäude integriert.

NameBASF SE
HauptsitzLudwigshafen am Rhein
Gründungsjahr6. April 1865
Mitarbeiter110.302 (Stand: 2020)
Umsatz59,149 Mrd. Euro (Stand: 2020)

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BASF in Ludwigshafen: Innovatives Gesundheitskonzept für Beschäftigte und Nachbarn

Mit dem modernen Medical Center setzt BASF die Modernisierung und den Ausbau des Standorts Ludwigshafen fort. Bis auf den für BASF-Mitarbeitenden reservierten Teil der Arbeits- und Notfallmedizin stehen alle Einrichtungen auch unseren Nachbarn in den angrenzenden Ludwigshafener Stadtteilen zur Verfügung“, sagt Dr. Dennis Fanelsa. „Damit leisten wir einen Beitrag zur medizinischen Versorgung in unserem direkten Umfeld.“ 

So soll das fertige Medical Center der BASF in Ludwigshafen einmal aussehen.
So soll das fertige Medical Center der BASF in Ludwigshafen einmal aussehen. (Illustration) © BASF

Das Medical Center wird Untersuchungsräume, Schulungsräume und Büros sowie Einrichtungen zur medizinischen Diagnostik für die Mitarbeiter umfassen. Auch der Rettungsdienst wird dort untergebracht sein. Das Medical Center soll neben der Ambulanz der BASF eine Reihe fachärztlicher Einrichtungen und eine physiotherapeutische Praxis beherbergen.

Ludwigshafen: Neues Medical Center der BASF soll im Jahr 2023 in Betrieb gehen

Gesundheit ist ein hohes Gut, nicht erst seit Corona. Umso mehr freut es mich als Oberbürgermeisterin, dass der größte Arbeitgeber der Region ein Gesundheitszentrum schafft, das Mitarbeitern und Bürgern gleichermaßen zur Verfügung steht“, lobte OB Jutta Steinruck das Projekt.

Dr. Dennis Fanelsa (Leiter Site Management Ludwigshafen), OB Jutta Steinruck (SPD) und Prof. Dr. Christoph Oberlinner (Chief Medical Officer der BASF) einen Werks- und eine Bauplan, eine aktuelle Tageszeitung und eine Schutzmaske in die Zeitkapsel.
Dr. Dennis Fanelsa (Leiter Site Management Ludwigshafen), OB Jutta Steinruck (SPD) und Prof. Dr. Christoph Oberlinner (Chief Medical Officer der BASF) einen Werks- und eine Bauplan, eine aktuelle Tageszeitung und eine Schutzmaske in die Zeitkapsel. © BASF/Marcus Schwetasch

Die Bauarbeiten für den Nachfolger der jetzigen Ambulanz hatten im Frühjahr begonnen. Auf einem früheren Parkplatz außerhalb des riesigen BASF-Werks entstehen ein 6-geschossiges Hauptgebäude sowie eine Rettungswache. Der Neubau entsteht zwischen Tor 5 und Tor 11, auf dem Gelände außerhalb des Werkszauns. Der Rohbau soll im zweiten Quartal 2022 fertiggestellt sein. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2023 geplant.

BASF in Ludwigshafen: Konzern nutzt Erkenntnisse aus eigenem Corona-Impfzentrum

Im BASF-eigenen Corona-Impfzentrum konnten zahlreiche Abläufe real getestet und hilfreiche Erkenntnisse gewonnen werden. So zum Beispiel bei der Online-Terminvergabe und der digitalen Patientenstraße. „Effiziente Behandlungswege und kurze Wartezeiten sind Kern unseres innovativen Gesundheitskonzepts. Wichtige Erfahrungen konnten wir nun bereits vorab mit unserem Corona-Impfzentrum sammeln. Das wird uns zu einem optimalen Start des Medical Centers verhelfen“, so Prof. Dr. Christoph Oberlinner.

Knapp 70.000 arbeitsmedizinische Untersuchungen und Vorsorgemaßnahmen werden pro Jahr in der Ambulanz durchgeführt. Dazu kommen noch rund 33.000 Mitarbeiter jährlich, die die Akut-Ambulanz in Anspruch nehmen. (PM/pek)

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