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Ludwigshafen: Krieg in der Ukraine – BASF besorgt um Mitarbeiter in Kiew

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Von: Daniel Hagen

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Mehrere Fahnen der BASF.
Die BASF sorgt sich um Mitarbeiter in der Ukraine. (Symbolfoto) © Uwe Anspach/dpa

Ludwigshafen/Kiew - Aufgrund des Krieges in der Ukraine macht sich auch die BASF große Sorgen um die Mitarbeiter vor Ort. Diese erhalten daher Verhaltenstipps.

Die Lage in der Ukraine hat aktuell ihren Negativ-Höhepunkt erreicht, der Krieg ist ausgebrochen. Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin (69) am Montag (21. Februar) die selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk anerkannt und damit diese Gebiete seinem Nachbarland abgesprochen hat, ist die Situation massiv angespannt. Russlands Armee ist mittlerweile mit „Friedenstruppen“ in den Osten der Ukraine vorgedrungen, wo die beiden neu anerkannten Republiken liegen – auch, wenn Putin dies dementiert. Wie die Situation weitergehen wird, ist noch komplett unklar. Dieser Zustand macht auch der BASF in Ludwigshafen schwer zu schaffen. Der Chemie-Riese hat nämlich Mitarbeiter in beiden Ländern.

NameBASF SE
HauptsitzLudwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz)
Mitarbeiter110.672 (Stand: Oktober 2021)
Umsatz59,149 Mrd. Euro (Stand: 2020)

Ludwigshafen: BASF sorgt sich um Mitarbeiter in der Ukraine

Die BASF hat bereits im Jahr 1992 ein Büro in der Ukraine eröffnet und brüstet sich damit, als einer der ersten Vertreter großer europäischer Unternehmen direkt nach dem Beginn der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem ehemaligen Teil der Sowjetunion in den dortigen Markt eingestiegen zu sein. Während sich das Hauptbüro in der Hauptstadt Kiew befindet, gibt es noch ein Regionalbüro in Lwiw. Da sich beide Standorte eher im Westen der Ukraine befinden, sind sie derzeit nicht von der Situation an der russischen Grenze im Osten beteiligt.

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Da das Ausmaß des Konflikts zwischen Russland, der Ukraine und auch der NATO noch nicht eingeschätzt werden kann, verfolge die BASF die Situation aber „sehr aufmerksam“. Wie der Chemie-Riese aus Ludwigshafen am Dienstag (22. Februar) mitteilt, stehe die Sicherheit der Mitarbeiter vor Ort an erster Stelle. „Die deutschen Mitarbeitenden haben mit ihren Familien das Land verlassen.“ Alle lokalen Mitarbeiter seien angehalten, soweit möglich von zuhause aus zu arbeiten und auf Dienstreisen zu verzichten.“ Auch in Russland hat das Unternehmen mehrere Standorte – darunter in Sankt Petersburg und Moskau. Die Mitarbeiter dort würden aber wie gewohnt weiter arbeiten. (dpa/dh)

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