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BASF in Ludwigshafen: Steamcracker-Fackel erleuchtet Region

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Von: Daniel Hagen

Ludwigshafen - Bei Chemie-Riese BASF werden wieder Anlagen wie der Steamcracker hochgefahren. Deshalb kommt es tagelang mal wieder zu nervigen Fackeltätigkeiten:

Update vom 16. Juli, 11:54 Uhr: Seit Ende Mai waren bei der BASF am Standort Ludwigshafen Anlagen für die gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsüberprüfung abgestellt, die in regelmäßigen Abständen durchzuführen ist. Beim Anfahren der Anlagen, darunter der Steamcracker, kann es ab dem kommenden Wochenende (17./18. Juli) über mehrere Tage hinweg im Werksteil Nord des Chemie-Riesen zu Fackeltätigkeiten kommen, die mit sichtbarem Feuerschein und Lärmbelästigungen verbunden sein können. Die BASF bittet alle Anwohner um Verständnis.

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Ludwigshafen: BASF-Fackel leuchtet wieder ‒ Steamcracker erneut im Einsatz

Erstmeldung vom 8. Juli: Über das Jahr verteilt kommt es im Werk der BASF immer wieder zu „Fackeltätigkeiten“, die mit Lärm und einer Flamme einhergehen. Sorgen muss man sich dabei aber keine machen – das wissen vor allem die Bewohner von Ludwigshafen. Doch auch aus anderen Städten der Region ist die große rote Flamme gut zu sehen, was schon so manches Mal zu Verwirrung gesorgt hat. Das Chemie-Unternehmen warnt daher bei jeder geplanten Fackeltätigkeit sicherheitshalber schon einmal vor. So auch für eine Überprüfung im Juli.

UnternehmenBASF SE
Gründung1865 als Badische Anilin- & Soda-Fabrik
HauptsitzLudwigshafen am Rhein
BrancheChemische Industrie

Ludwigshafen: Lärmbelästigung und Fackelschein bei der BASF

„Nach gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsüberprüfungen werden Anlagen auf dem Werksgelände der BASF SE auf der Friesenheimer Insel wieder angefahren“, erklärt die BASF in einer Mitteilung. Daher wird es im Laufe des Julis immer wieder zu einem sichtbaren Feuerschein und Lärmbelästigungen kommen. Die betroffenen Anlagen sind in der Zeit von Ende Mai bis Anfang Juli heruntergefahren worden. Darunter befindet sich auch der Steamcracker mit seiner riesigen BASF-Fackel.

Die BASF fackelt wieder überschüssige Gase ab. (Archivfoto)
Die BASF fackelt wieder überschüssige Gase ab. (Archivfoto) © LUDWIGSHAFEN24/Peter Kiefer

Unter anderem wird am 10. Juli eine Abgasfahne im Kraftwerk Süd der BASF zu sehen sein. An diesem Tag wird eine Gasturbine nach Wartungsarbeiten wieder in Betrieb genommen. „Dabei kann es am Vormittag zur kurzzeitigen Bildung einer gelblichen Abgasfahne kommen. BASF bittet ihre Nachbarn um Verständnis“, heißt es in einer Mitteilung des Chemie-Riesen.

Anfang April war der helle Feuerschein durch die BASF-Fackel über der Region zu sehen, als im Rahmen von Revisionsarbeiten an einer Anlage überschüssige Gase verbrannt wurden. Bei Fackeltätigkeiten bei der BASF im Herbst 2020 löste sogar die Warn-App KATWARN aus, um irritierte Bewohner der Region aufzuklären, was es mit dem Flackern am Himmel auf sich hat. Vor wenigen Wochen hat zudem eine orangefarbene Gift-Wolke über der BASF für Aufsehen gesorgt.

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