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BASF in Ludwigshafen: Wieder ein Vorfall! Verletzte in Behandlung nach Chlorgas-Austritt

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Von: Daniel Hagen

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BASF Ludwigshafen
Bei der BASF ist Chlorgas ausgetreten. (Symbolfoto) © Uwe Anspach/dpa

Ludwigshafen - Bei der BASF ist es erneut zu einem schwerwiegenden Vorfall gekommen. Dabei wird eine Person verletzt. Grund dafür war ein Leck. 

Am Sonntagmorgen (28. November) hat es bei der BASF in Ludwigshafen erneut einen Vorfall gegeben. Wie das Chemieunternehmen erklärt, sei es in einer Anlage im Werksteil Süd zu einer „Betriebsstörung“ gekommen. Grund dafür war ein Leck, durch das Chlorgas ausgetreten ist. Dieses ist von insgesamt neun Mitarbeitern und zwei Einsatzkräften eingeatmet worden. Da das Gas Augen- und Hautreizungen auslösen, die Atemwege reizen und bei Einatmung sogar lebensgefährlich sein kann, werden zehn Personen sofort in der Ambulanz untersucht!

BASF: Ein Verletzter bei Chlorgas-Austritt

Glücklicherweise scheinen die meisten Mitarbeiter keine Beschwerden durch das Chlorgas zu haben und werden wieder in den Betrieb entlassen. Eine Person muss allerdings in ein umliegendes Krankenhaus gebracht und dort aufgenommen werden. Um welche Art von Verletzungen es sich handelt, ist derzeit unbekannt. In der Zwischenzeit wird das Chlorgas-Leck repariert.

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Weitere Folgen scheint der Austritt des Chlorgases nicht gehabt zu haben – zum Glück. Denn laut Sicherheitsdatenblatt kann das Gas bei Erwärmung explodieren und Brände verursachen oder verstärken. Laut einem Sprecher der BASF habe aber keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Bereits Mitte November hat der Austritt eines Gefahrstoffs bei der BASF im Gewerbegebiet Nachtweide für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und dem sogar Katastrophenschutz gesorgt. (pm/dh)

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