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BASF in Ludwigshafen: Wintershall Dea – So lange verzögert sich Börsengang

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peter Kiefer

Der Börsengang der BASF-Tochter Wintershall Dea wird erst nach 2021 angestrebt.
Der Börsengang der BASF-Tochter Wintershall Dea wird erst nach 2021 angestrebt. © picture alliance / dpa

Ludwigshafen – Wichtige Wirtschafts-News von Chemie-Riese BASF: Der Börsengang des Erdgas- und Erdölunternehmens Wintershall Dea verzögert sich nach 2021. Das sind die Gründe:

Mit dem Zusammenschluss von Wintershall Holding GmbH und DEA Deutsche Erdoel AG im Mai 2019 haben zwei erfolgreiche Firmen mit langer Tradition das führende unabhängige Erdgas- und Erdölunternehmen Europas geformt: Wintershall Dea.

Ausgehend von den aktuellen Marktbedingungen haben die Anteilseigner von Wintershall Dea – BASF und LetterOne – entschieden, den Börsengang (Initial Public Offering, IPO) auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Bisher war der Börsengang, vorbehaltlich geeigneter Marktbedingungen, für die zweite Jahreshälfte 2021 vorgesehen. „Strategisch strebt BASF weiterhin uneingeschränkt an, ihre Anteile an Wintershall Dea zu veräußern“, sagte Dr. Hans-Ulrich Engel, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand von BASF SE.

NameBASF SE
HauptsitzLudwigshafen am Rhein
Gründungsdatum6. April 1865
Mitarbeiter110.302 (Stand: 2020)
Umsatz59,149 Mrd. Euro (Stand: 2020)

Während sich die Öl- und Gaspreise auf dem Spotmarkt sowie am kürzeren Ende der Terminpreiskurve deutlich erholt haben, wird diese Verbesserung in den langfristigen Analysteneinschätzungen bisher noch nicht vollständig reflektiert. Zudem haben die Marktwerte von Öl- und Gasunternehmen aus unterschiedlichen Gründen noch nicht wieder die Höhe erreicht, die die Anteilseigner erwarten, um den IPO anzustoßen. Aufgrund ihrer sehr soliden Geschäftsentwicklung erwirtschaftet Wintershall Dea für ihre Aktionäre weiterhin einen starken Cashflow. (PM/pek)

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