Der Sieger des BASF-Architekturwettbewerbs steht fest

Sieht so das neue Wahrzeichen Ludwigshafens aus?

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Das Modell von Eller + Eller Architekten aus Düsseldorf hat den Architektenwettbewerb gewonnen. Von links: Dr. Friedrich Seitz (BASF-Werksleiter), Erasmus Eller (Geschäftsführer Eller + Eller) und Prof. Albert Speer, Jury-Vorsitzender.

Bald erinnert nichts mehr an das einstige Wahrzeichen der Stadt. Das BASF-Hochhaus wird dem Erdboden gleich gemacht. Jetzt steht der Nachfolge-Bau fest... 

Es war seit 1957 das Wahrzeichen der Chemie-Stadt, bis 1962 mit seinen 101,63 Metern sogar das höchste Gebäude Deutschlands – das Friedrich-Engelhorn-Hochhaus der BASF.

Doch inzwischen sind von dem nach dem Firmengründer benannten Betonklotz nur noch fünf Etagen übrig. In beeindruckendem Tempo wird das 28-stöckige Gebäude seit 12. August 2013 Stockwerk für Stockwerk abgetragen. Grund: Asbest und PCB-Belastung.

Doch was kommt dann?

Jetzt verkündete die BASF den Sieger des Architekturwettbewerbs für ein repräsentatives Bürogebäude. And the winner is: Das Modell von Eller + Eller Architekten aus Düsseldorf.

„Der Entwurf ist architektonisch attraktiv, funktional und spiegelt den Anspruch unseres Unternehmens wider, auch durch neue und zeitgemäße Bauprojekte am Standort Ludwigshafen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten“, erklärt Werksleiter Dr. Friedrich Seitz. 

Und Prof. Albert Speer, Vorsitzender der Jury, lobt: „Der Gewinnerentwurf überzeugte die Jury durch eine attraktive, flexible innere Organisation und eine zukunftsweisende Architektur­sprache. Das Modell ermöglicht die größte Flexibilität für zukünftige Arbeitswelten. Insbesondere die Fassade passt zum Innovationsgeist der BASF.“

Inzwischen ist der Abriss des BASF-Hochhauses schon sehr weit fortgeschritten – hier ein Foto als es losging.

Rund 40 Architekturbüros aus dem In- und Ausland hatten ihre Entwürfe ins Rennen geschickt. 

Die Aufgabe: Ein mindestens 75 Meter hohes Bürogebäude am Standort Ludwigshafen auf einer Grundfläche von 20.000 Quadratmetern. Es sollte eine Panorama-Ebene sowie moderne Büro- und Besprechungsräume für rund 600 BASF-Angestellte haben.

Der Siegerentwurf: Zwei jeweils 88 Meter hohe Scheibenfronten, die parallel zueinander stehen und durch einen transparenten Mittelbau verbunden sind. Toll: Zweistöckige Wintergärten sowie ein Dachgarten in der 20. Etage – gleichzeitig die repräsentative Besucherterrasse. Darunter im 19. Stockwerk eine durchgehende Panorama-Ebene.

Zwei der vier Aufzüge an der Fassade bieten eine beeindruckende Aussicht auf das weltgrößte Chemie-Werk.

Mit dem Neubau wird frühstens 2016 begonnen.

pek

Quelle: Mannheim24

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