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„Auf die nächste Stufe heben“: Bäcker Görtz will sich mit neuem Partner vergrößern

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Von: Daniel Hagen

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Ludwigshafen - Seit 1963 gehört der Bäcker Görtz zur Region. Erst als eine Filiale in Oppau, heute mit fast 200 Läden. Mit einer neuen Partnerschaft soll das Unternehmen weiter wachsen.

Mit rund 200 Filialen in drei Bundesländern (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen) gehört Bäcker Görtz zu den Marktführern der Region. Alleine im Jahr 2019 hat das Unternehmen mit Sitz in Ludwigshafen einen Umsatz von 114,9 Millionen Euro erwirtschaftet! Doch das scheint den Eigentümern Frank und Peter Görtz noch nicht zu reichen. Mithilfe eines norwegischen Finanzunternehmens soll es hoch hinausgehen.

Bäcker Görtz will mit neuem Partner aus Norwegen weiter wachsen

„FSN Capital VI hat eine Vereinbarung zur Investition in Bäcker Görtz unterzeichnet, um einen führenden Hersteller und Einzelhändler für Lebensmittel für zu Hause und außer Haus auf dem 15 Milliarden Euro schweren deutschen Bäckereimarkt zu schaffen“, heißt es in einer Meldung des Unternehmens FSN Capital, dessen Hauptsitz sich in Norwegen befindet. Es handelt sich hierbei um einen Fonds, der mithilfe von Investoren aufstrebende Unternehmen unterstützt.

Durch die Partnerschaft mit FSN Capital soll das Unternehmen Bäcker Görtz weiter wachsen. Wie Robin Mürer, Co-Managing Partner bei FSN Capital Partners betont, wolle man das „Görtz System“ in weitere Regionen des Landes bringen. „Gemeinsam werden wir unser Familienunternehmen weiterentwickeln, seine Langlebigkeit sichern und Bäcker Görtz auf die nächste Stufe heben“, sagt auch Peter Görtz.

Bäcker Görtz und FSN Capital werden Partner – falls das Kartellamt zustimmt

Peter Görtz uns sein Bruder Frank Görtz leiten den Bäckerei-Riesen bereits in zweiter Generation, nachdem ihre Eltern Ute und Peter Görtz im Jahr 1963 die erste kleine Filiale in Ludwigshafen-Oppau eröffnet haben. Jetzt könnte das Unternehmen durch die Partnerschaft sogar noch größer werden.

Die genauen Pläne oder um wie viel Geld es geht, sind noch unbekannt, da beide Seiten Stillschweigen vereinbart haben. Zudem muss es erst noch eine Zustimmung der Kartellbehörden geben. Ein Abschluss des Geschäfts ist für das letzte Quartal 2022 geplant. Ob es dabei so viel Geld gibt, wie beim Verkauf des Schokoladenherstellers Schokinag in Mannheim, wird sich zeigen. (pm/dh)

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