„Muss mich leider von meinem Kleinen trennen“

Baby zum Verkauf angeboten? Polizei hat schlimmen Verdacht – doch dann kommt alles anders

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Täuschend echt: Das „Baby“ in der Online-Anzeige

Ludwigshafen - Eine Online-Verkaufsanzeige aus Ludwigshafen ruft die Polizei auf den Plan! Den Beamten wurde gemeldet, dass eine Frau ein Baby im Internet verkaufen will.

Über Notruf wird dem Polizeipräsidium Westhessen gemeldet, dass online ein Baby zum Verkauf angeboten würde. „Muss mich leider von meinem Kleinen trennen.“, liest man in der Kleinanzeige. „Er ist ca. 56 cm groß und 3000 Gramm schwer... Verkauf: 250 Euro.“ In der Anzeige zu sehen: Ein Foto von einem schlafenden Baby im blauen Strampler. Weil die Verkäuferin aus Ludwigshafen kommt, verständigen die Polizisten aus Hessen sofort ihre Kollegen in der Pfalz, die sich sofort auf dem Weg in den Stadtteil Pfingstweide machen. Hat eine 58-jährige Ludwigshafenerin wirklich ihr Baby zum Verkauf angeboten

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Baby-Verkauf über Kleinanzeigen? Schlimmer Verdacht in Ludwigshafen

Im Gespräch mit der vermeintlichen Baby-Verkäuferin aus Ludwigshafen klärt sich die kuriose Situation glücklicherweise schnell auf: Bei dem online inserierten „Baby“ handelt es sich nicht etwa um ein Neugeborenes – sondern um eine täuschend echte Kinderpuppe

Nicht das erste Mal, dass sich ein solch kurioser Irrtum ereignet: Eine Frau aus Ludwigshafen wählte im Mai den Notruf, weil sie ein Weinen aus einem Kleidercontainer hörte. Die Polizei fand eine Tüte voller Puppen. In Sinsheim wollte eine Anruferin eine Leiche auf einem Waldweg entdeckt haben. Die Ermittler rückten an – und machten eine kuriose Entdeckung

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Vorsicht besser als Nachsicht: Schreckliche Fälle von Kindesmisshandlung

Auch wenn sich der Fall in Ludwigshafen als harmlos entpuppte – die Polizei in Westhessen lobt den Mann, der den Notruf gewählt hat. Er habe „absolut vorbildlich und richtig gehandelt“. Ein Notruf ist im Zweifelsfall immer besser, als nichts zu tun. Denn traurigerweise kommt es immer wieder vor, dass Babys von ihren eigenen Eltern gequält oder misshandelt werden. Wie im Fall der Horror-Eltern aus Ludwigshafen, die ihr sechs Wochen altes Baby sexuell misshandelt haben und jetzt vor Gericht stehen. Oder dem schrecklichen Fall in Mörlenbach, bei dem die Eltern ihre eigenen Kinder getötet haben. 

Auch der Fall der kleinen Senna stimmt besonders traurig: Der eigene Vater hat das Baby im Kokain-Rausch vom Balkon geworfen, weil er seine Freundin und Mutter des Babys bestrafen wollte. Im Mai 2019 wird er dafür verurteilt.

Auch wenn sich der Fall in Ludwigshafen als harmlos entpuppte – die Polizei in Ludwigshafen lobt die Person, die den Notruf gewählt hat. Sie habe „absolut vorbildlich und richtig gehandelt“.

Als Horror-Eltern steht ein Pärchen vor dem Ludwigshafener Gericht: Sie sollen ihr Baby schwer misshandelt haben. Werden sie bald aus der U-Haft frei kommen?

Ein besonders grausamer und schrecklicher Fall wird vor dem Mannheimer Landgericht verhandelt: Ein Mann misshandelt und vergewaltigt seine schwangere Freundin so schwer, dass das ungeborene Baby stirbt.

Nicht grausam ,dafür jedoch kindisch, benehmen sich Eltern auf einem Kinderfußballturnier in Ludwigshafen. Als sie dem Schiedsrichter an den Kragen wollen, muss sogar die Polizei anrücken!

pol/kab

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