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Feuerschein über Chemie-Riese in Ludwigshafen – BASF verbrennt überschüssige Gase

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Von: Daniel Hagen

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Ludwigshafen - Immer wieder kann man über der BASF Wolken oder Fackelleuchten sehen. Auch ab 24. Januar könnte wieder eine weithin sichtbare Fackel anspringen – aus diesem Grund:

Update vom 24. Januar, 14:15 Uhr: Kaum eine Woche ohne Fackeltätigkeit bei Chemie-Riese BASF: Aufgrund von Reparaturarbeiten in einer Anlage im Werksteil Nord in Ludwigshafen kann es ab Dienstag (24. Januar) bis Anfang kommender Woche zu Fackeltätigkeiten kommen. Überschüssige Gase werden über eine Fackel verbrannt, dabei kann es zu sichtbarem Feuerschein und einem lauten „Fauchen“ kommen.

Riesen-Fackel über BASF – Warnung vor Feuerschein und Lärm

Update vom 18. Januar 2023: Wegen Reparaturarbeiten am Steamcracker der BASF ab Mittwoch (18. Januar) könnte die große Fackel im Chemiewerk in Ludwigshafen die Stadt wieder hell erleuchten. Noch bis voraussichtlich zu Beginn der kommenden Wochen werden überschüssige Gase über eine der Fackeln verbrannt, was zu sichtbaren Feuerschein und Lärm führen kann. Das teilt die BASF in einer Mitteilung vom Mittwoch mit – und bittet ihre Nachbarschaft um Verständnis.

Der Steamcracker spaltet unter Zusatz von Wasserdampf bei etwa 850 Grad Hitze Rohbenzin auf. Dabei entstehen unter anderem Ethylen und Propylen, beides unverzichtbare Grundprodukte für die Herstellung vieler BASF-Produkte in Ludwigshafen. Aus Ethylen und Propylen werden unter anderem Kunststoffe, Lacke, Waschrohstoffe und Pflanzenschutzmittel hergestellt.

Eine Fackel bei der BASF in Ludwigshafen verbrennt kontrolliert überschüssige Gase. (Archivfoto)
Eine Fackel bei der BASF in Ludwigshafen verbrennt kontrolliert überschüssige Gase. (Archivfoto) © Uwe Anspach/picture alliance/dpa

BASF Ludwigshafen: Austritt von Kieselsäure – keine erhöhten Messwerte

Update vom 3. Januar: Am Dienstag (3. Januar) können die Ludwigshafener sich gegen 13:35 Uhr wieder einmal über eine Wolke über der BASF in Ludwigshafen wundern. Diesmal ist es eine weiße Wolke, die sich kurzzeitig durch einen Produktaustritt von Kieselsäure in einem Betrieb im Werksteil Süd der BASF SE in Ludwigshafen zustande kommt.

Kieselsäure ist kein Gefahrstoff, wie die BASF informiert. Die Umweltmesswagen sind während des Produktaustritts innerhalb und außerhalb des Werks unterwegs und stellen im betroffenen Gebiet keine erhöhten Messwerte fest. Eine Gefährdung von Mensch und Umwelt besteht nicht.

Die BASF-Werkfeuerwehr ist währenddessen im Einsatz. Der Produktaustritt ist gestoppt. Die Ursache wird noch ermittelt. Es wird niemand verletzt. Kieselsäure wird unter anderem bei der Herstellung von Vitamin-Produkten eingesetzt. Die zuständigen Behörden sind informiert.

BASF fährt Anlage wieder hoch – Fackel erleuchtet Himmel über Ludwigshafen

Update vom 27. Dezember: Für ihr ganz spezielles und längst altbekanntes ‚Lichtspektakel‘ kurz vorm Jahreswechsel sorgt mal wieder Chemie-Riese BASF. Am Mittwoch (28. Dezember) und in den kommenden Tagen kommt es aufgrund des Wiederanfahrens einer Anlage im Werksteil Nord zu Fackeltätigkeiten. Dies könne laut Konzernangaben mit einem weithin sichtbarem Feuerschein verbunden sein.

Abgasfahne über Ludwigshafen – BASF fackelt wieder

Update vom 9. Dezember, 8:47 Uhr: Am heutigen Freitag (9. Dezember) finden an einer Anlage im Werksteil Nord der BASF in Ludwigshafen geplante Reparaturarbeiten statt. Dabei kann es im Laufe des Tages einmal mehr zur kurzzeitigen Bildung einer sichtbaren Abgasfahne kommen. Überschüssige Gase werden über Fackeln verbrannt. Daher kann es zu Fackeltätigkeit verbunden mit sichtbarem Feuerschein und Lärmentwicklung kommen. 

Fackel leuchtet und zischt wieder in Ludwigshafen – BASF entschuldigt sich schon vorab

Update vom 25. November: Unsere tägliche Fackel gib‘ uns heute... Nein, die Anwohner der BASF schließen den Chemie-Riesen sicher nicht in ihre Gebete ein – und dennoch werden die lodernden Fackeln gefühlt immer mehr zum Alltag. Denn beim Wiederanfahren einer Anlage nach Revisionsarbeiten kann es Anfang kommender Woche im Werksteil Nord erneut zu Fackeltätigkeiten kommen. Diese können laut BASF mit sichtbarem Feuerschein und Lärmentwicklung verbunden sein, wofür sich der Konzern schon vorab entschuldigt.

Die orangene Wolke von der BASF über Ludwigshafen
Die orangene Wolke von der BASF über Ludwigshafen. (Archivfoto) © privat

BASF in Ludwigshafen „fackelt“ wieder – wie lange es diesmal laut wird

Update vom 9. November, 13:24 Uhr: In der kommenden Woche kann es im Werksteil Nord der BASF SE in Ludwigshafen wieder zu Fackeltätigkeiten kommen. Das teilt der Chemiekonzern in einer Pressemitteilung mit. Gründe hierfür sind geplante Revisionsmaßnahmen an einer Anlage.

Die Fackeltätigkeiten können mit sichtbarem Feuerschein und Lärmentwicklung verbunden sein. Die BASF bittet ihre Nachbarn um Verständnis.

BASF plant Anlagenabstellung und Wiederanfahren der Anlage – Fackel brennt wieder

Update vom 3. November, 14:35 Uhr: Ab Freitag (4. November) kann es in verschiedenen Anlagen im Werksteil Nord der BASF SE in Ludwigshafen wieder zu Fackeltätigkeiten kommen. Das teilt der Chemiekonzern in einer Pressemitteilung mit. Geplant sind die Tätigkeiten bis Anfang kommender Woche. Gründe hierfür sind unter anderem eine geplante Anlagenabstellung und das Wiederanfahren einer Anlage.

Aufgrund der Fackeltätigkeiten kann es zu „sichtbarem Feuerschein und Lärmentwicklung“ kommen. Die BASF bittet ihre Nachbarn um Verständnis.

BASF plant Reinigung im Werksteil Nord – Lärm und Feuer vorprogrammiert

Update vom 3. Oktober, 13:17 Uhr: Am Dienstag (4. Oktober) kann es aufgrund von geplanten Reinigungsmaßnahmen an einer Anlage im Werksteil Nord der BASF in Ludwigshafen zu Fackeltätigkeiten kommen. Diese können mit sichtbarem Feuerschein und Lärmentwicklung verbunden sein. Das teilt der Chemie-Riese in einer Mitteilung mit.

BASF-Fackel in Ludwigshafen zu sehen – diese Woche wird es wieder laut und hell

Update vom 23. September, 7:29 Uhr: Und es ist schon wieder soweit: Wegen einer geplanten Reparaturmaßnahme an einer Anlage im Werksteil Nord der BASF kann es am kommenden Wochenende zu Fackeltätigkeiten kommen. Heißt: Es ist einmal mehr mit einem weithin sichtbaren Feuerschein und Lärmentwicklung zu rechnen. Chemie-Riese BASF bittet alle Nachbarn um Verständnis.

Update vom 14. September: Beim Wiederanfahren einer Anlage im Werksteil Nord der BASF SE in Ludwigshafen kann es ab dem heutigen Mittwoch (14. September) bis Anfang kommender Woche zu Fackeltätigkeiten kommen. Diese können mit sichtbarem Feuerschein verbunden sein. Die BASF bittet ihre Nachbarn um Verständnis.

Erst am 13. September sind wegen eines kapitalen Stromausfalls bei der BASF mehrere Fackeln sicherheitsgemäß angesprungen. Eine Übersicht über aktuelle Fackeltätigkeiten am BASF-Standort in Ludwigshafen findest Du online unter www.basf.com/fackel.

Laut und grell – eine der BASF-Fackeln in Aktion. (Archiv)
Laut und grell – eine der BASF-Fackeln in Aktion. (Archiv) © LUDWIGSHAFEN24/Peter Kiefer

Fackel von BASF in Ludwigshafen zu sehen – wann es wieder laut und hell wird

Erstmeldung vom 30. August: Mit rund 10 Quadratkilometern Größe ist die BASF eine eigene Kleinstadt innerhalb von Ludwigshafen. Neben Silos, Bürogebäuden und Laboren sind auch überall Fackeln zu sehen. Etwa 20 davon sind Sicherheitsfackeln, mit deren Hilfe überschüssige Gase verbrannt werden. Diese entstehen vor allem beim An- und Abfahren einer Anlage.

Fackeltätigkeit bei der BASF in Ludwigshafen – wann es wieder laut und hell wird

Besonders auffällig im Stadtbild von Ludwigshafen sind die 140 Meter hohe Hochfackel des Steamcrackers im Werksteil Nord der BASF sowie die Fackeln der Acetylenanlage und der Aromatenanlage auf der Friesenheimer Insel. Sobald die Fackeln in Betrieb sind und Gas verbrennen, sieht und hört man das besonders in der Nachbarschaft.

Übrigens: Unser LUDWIGSHAFEN24-Newsletter informiert Dich regelmäßig über alles Wichtige, was in Deiner Stadt und Region passiert.

Aus diesem Grund informiert der Chemie-Riese aus Ludwigshafen immer darüber, wenn der Steamcracker aktiviert wird. Auch Ende August ist es wieder so weit. Wie die BASF mitteilt, wird es in den Tagen ab Montag (29. August) wieder laut und hell im Werksteil Nord. Grund dafür ist das Wiederanfahren einer Anlage. (pm/dh)

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