2017 wird Ihr Erfolgsjahr

Fünf Job-Vorsätze fürs neue Jahr – und wie Sie sie umsetzen

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So setzen Sie Ihre guten Vorsätze in die Realität um.

Nutzen Sie den Neujahrs-Elan und stellen Sie jetzt die Weichen für Ihr Erfolgsjahr 2017. So gelingt es Ihnen, die häufigsten Job-Vorsätze Wirklichkeit werden zu lassen.

Neues Jahr, neues Glück – das gilt auch im Job. Der Jahreswechsel löst bei vielen Menschen ein Bedürfnis nach Veränderung aus. Nie ist die Motivation höher, Pläne auch endlich anzupacken. Egal, ob Sie mehr oder weniger arbeiten, etwas Neues lernen oder mehr Gehalt bekommen wollen: Mit diesen Tipps gelingt es leichter.

Konkret planen

Um welchen Vorsatz es auch geht: Wichtig ist es, sich die Umsetzung so genau wie möglich auszumalen. Machen Sie sich einen schriftlichen Plan: Was genau? Wann? Wo? Wie? Je präziser Sie Ihr Vorhaben ausarbeiten, desto eher gelingt die Umsetzung. Nehmen Sie sich nur solche Dinge vor, die für Sie tatsächlich eine hohe Priorität haben. Wenn Sie etwa eine Programmiersprache lernen wollen, aber gar nicht wissen, wofür Sie Ihre neuen Kenntnisse konkret nutzen wollen, dann hat Ihr Vorhaben wenig Chancen auf Erfolg.

Mit kleinen Schritten beginnen

Machen Sie nicht zehn Vorsätze auf einmal, sondern konzentrieren Sie sich auf einen wichtigen Vorsatz. Das muss nicht gleich der ganz große Umbruch sein. Wenn Sie etwas dazulernen möchten, aber eigentlich keine Zeit haben, dann bringt es nichts, sich einen Riesenstapel Sachbücher zu besorgen, dessen Anblick Ihnen nur schlechte Laune macht. Ihr Ziel ist es, Ihre Allgemeinbildung zu verbessern? Dann schauen Sie sich statt Katzenvideos auf Youtube jeden Tag einen Wissensclip an, zum Beispiel bei "MrWissen2go" oder "Die Merkhilfe".

Visualisierung hilft

Der berühmte Zettel am Bildschirm oder zu Hause am Spiegel ist zwar ein banaler Tipp – aber er funktioniert. Die kleine Gedächtnisstütze bewirkt, dass Sie sich Ihren guten Vorsatz immer wieder in Erinnerung rufen.

Gute Vorsätze mit anderen besprechen

Sie haben einen guten Vorsatz gefasst? Behalten Sie ihn nicht für sich! Erzählen Sie Freunden und Verwandten von Ihrem Plan. Das erhöht den Druck, ihre Absichten auch tatsächlich umzusetzen - und Sie gewinnen Mitstreiter, die Sie während Durststrecken motivieren können.

Guter Vorsatz Nr. 1: Sie wollen effizienter werden

Nehmen Sie sich jeden Tag eine halbe Stunde Zeit, um Ihren Tagesablauf zu planen. Listen Sie alle Aktivitäten des Tages auf – auch Dinge, die Sie in Ihrer Freizeit erledigen, wie Einkaufen oder Sport machen. Überlegen Sie sich: Was ist dringend, was ist wichtig, was können Sie an einem anderen Tag erledigen - oder auch ganz sein lassen? Ordnen Sie die Tätigkeiten danach. Was wird wieviel Zeit in Anspruch nehmen? Bleiben Sie dabei realistisch und verplanen Sie nur etwa 60-70 Prozent Ihrer Zeit – schließlich kommt immer etwas dazwischen. Packen Sie erst die dringenden und wichtigen Aufgaben an, dann die dringenden, dann die wichtigen. Am Schluss kommen die Projekte, die weder ein Zeitlimit haben, noch von großer Wichtigkeit sind.

Guter Vorsatz Nr. 2: Sie wollen unangenehme Dinge nicht mehr aufschieben

Sie wollen dieses Jahr den berüchtigten inneren Schweinehund bezwingen? Wenn Sie zum Prokrastinieren neigen, hilft es, wenn Sie sich Ihrer Einstellung bewusst werden. Wenn Sie das nächste Mal denken "Ich muss…", sagen Sie sich stattdessen bewusst: "Ich will… tun, weil ich dadurch… erreiche." Denken Sie nicht: "Ich muss fertig werden", sondern: "Wann kann ich beginnen?" Wenn Sie eine Aufgabe erledigen wollen, die Ihnen besonders unangenehm oder übergroß erscheint, dann teilen Sie sie in mehrere konkrete Pakete auf.

Belohnen Sie sich nach jedem bewältigten Zwischenschritt – mindestens mit einem dicken Selbstlob. Bei schweren Fällen von Aufschieberitis sollten Sie eine psychotherapeutische Beratung nicht scheuen. Denn hinter chronischer Prokrastination verbergen sich oft tieferliegende Probleme wie übertriebener Perfektionismus oder Versagensängste.

Guter Vorsatz Nr. 3: Sie wollen weniger arbeiten

Dieser Vorsatz ist viel schwerer umzusetzen, als viele denken. Dann dafür müssen Sie Ihr Leben grundsätzlich hinterfragen: Führe ich das Leben, das ich führen möchte? Ist es in meinem aktuellen Job überhaupt möglich, weniger zu arbeiten? Kann ich etwa meine Arbeitszeit reduzieren? Machen Sie hier Ihren Partner zum Verbündeten – er hat in der Regel das größte Interesse daran, dass Ihr guter Vorsatz Laufe des Jahres nicht in Vergessenheit gerät.

Trotzdem können Sie auch hier mit kleinen Schritten beginnen: Nehmen Sie sich einen festen Tag pro Woche vor, an dem Sie konsequent um Punkt 17 Uhr gehen, egal, was kommt. Tragen Sie sich "Feierabend" als Termin fest in Ihren Kalender ein und halten Sie sich dran. Einfacher ist es, wenn Sie dann etwas Konkretes vorhaben, zum Beispiel Sport oder ein Abendessen mit Ihrem Partner.

Guter Vorsatz Nr. 4: Sie möchten etwas Neues lernen

Überlegen Sie sich, welches Ziel Sie mit der neuen Qualifikation verfolgen: Eine Beförderung? Einen Jobwechsel? Nehmen Sie sich Zeit, nach geeigneten Angeboten zu suchen, etwa an Volks- und Berufsschulen oder bei der Arbeitsagentur. Erkundigen Sie sich: Was ist das Zertifikat auf dem Arbeitsmarkt wert? Besprechen Sie Ihr Vorhaben auch mit Ihrem Vorgesetzten.

Guter Vorsatz Nr. 5: Sie wollen mehr Gehalt fordern

Mit diesem Vorsatz sind Sie nicht allein: Eine repräsentative Umfrage des Personaldienstleisters Manpower hat ergeben, dass jeder zweite Deutsche im kommenden Jahr mehr Gehalt fordern will. Grund ist die gute Lage am Arbeitsmarkt. Damit es Ihnen gelingt, sollten Sie mit einem genauen Plan in die Gehaltsverhandlung gehen. Recherchieren Sie: Was ist üblich in Ihrer Branche, für Ihr Karrierelevel, in einem Unternehmen von der Größe Ihres Unternehmens? Notieren Sie Ihre Erfolge schriftlich und argumentieren Sie im Gespräch ausschließlich über Ihre Leistung, die Sie idealerweise auch mit genauen Zahlen belegen können. Bereiten Sie sich auf mögliche Gegenargumente Ihres Chefs vor und überlegen Sie sich, wie Sie sie entkräften können.

Warten Sie außerdem nicht darauf, dass Ihr Vorgesetzter Ihnen ein Angebot macht: Sie sollten eine konkrete Zahl nennen – denn wer die Verhandlung eröffnet, endet signifikant häufiger mit dem Ergebnis, das seinen Zielen entspricht. Diese Zahl sollte aus psychologischen Gründen möglichst krumm sein. Das wirkt besser vorbereitet, so der Sozialpsychologe David Loschelder von der Universität des Saarlandes. Akzeptieren Sie außerdem niemals das erste Angebot Ihres Chefs – es ist logischerweise nicht sein Bestes.

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