Jobsuche

Bewerbung: Mit diesem Trick meistern Sie jede fiese Verhaltensfrage

+
Bewerbungsfragen können ganz schön fies sein - besonders, wenn Verhaltensfragen gestellt werden.

Auf viele Bewerbungsfragen kann man sich vorbereiten - auf Verhaltensfragen eher nicht. Doch eine Expertin verrät einen Trick, mit dem Sie immer erfolgreich sind.

Bewerbungsfragen können ganz schön fies sein und Jobsuchende mächtig ins Schwitzen bringen. Neben Fragen zum Lebenslauf und zum Fachwissen stellen Personaler auch häufig Verhaltensfragen, auf die man sich kaum vorbereiten kann. Mit einem kleinen Trick meistern Sie jedoch auch diese Fragen problemlos, wie eine Expertin verrät.

Was sind Verhaltensfragen?

Bei Verhaltensfragen geht es Personalern darum, Ihr Verhalten in bestimmten Situationen zu prüfen. Dazu wird Ihnen im Bewerbungsgespräch eine beispielhafte, knifflige Jobsituation beschrieben und Sie werden gefragt, wie Sie sich verhalten würden. Oder der Personaler bittet Sie eine bestimmte Situation in der Vergangenheit zu beschreiben, etwa ein Konflikt mit einem Kunden oder ein schwieriges Projekt, und wie Sie diesen Fall gelöst haben. 

Anhand Ihrer Antwort schließen Personaler auf Ihre Arbeitsweise, Ihr Durchsetzungsvermögen oder auch Ihre Ziele.

Auch interessant: Zehn fiese Bewerbungsfragen, die Sie provozieren sollen.

Wie beantworte ich Verhaltensfragen am besten? 

Auf diese Fragen können Sie sich kaum vorbereiten - dennoch gibt es einen einfachen Trick, mit dem Sie jede Verhaltensfrage bravourös meistern. Die amerikanische Personalberaterin und Unternehmerin J.T. O'Donnell hat im Wirtschaftsmagazin Inc. eine Formel präsentiert, an der sich Bewerber orientieren können. Sie rät, die Antwort auf Verhaltensfragen wie folgt aufzubauen: 

  • Erfahrung
  • Lerneffekt und
  • Weiterentwicklung.
"Seit Jahren lehre ich diese einfache Gleichung, um Verhaltensfragen zu beantworten. Sie ist kein Hexenwerk, aber sie erfordert, dass Sie im voraus über einige der Fragen nachdenken, die Sie vielleicht gestellt bekommen", so die Karriere-Expertin.

Als erstes beschreiben Sie eine Job-Situation aus der Vergangenheit (Erfahrung). Dann erklären Sie Ihrem gegenüber, was Sie aus dieser Erfahrung gelernt haben (Lerneffekt) und schildern anschließend, wie sich dieser Lerneffekt auf ihre aktuelle Tätigkeit auswirkt (Weiterentwicklung). Wichtig sei dabei, dass sich ein roter Faden durch das Beispiel ziehe und sich logisch aufeinander aufbaue. 

Auf diese Weise hinterlassen Sie laut O'Donnell nicht nur einen kompetenten Eindruck, sondern der Tipp ist auch sehr leicht anwendbar: "So vermeiden Sie es, abzuschweifen und Ihre Gedanken und Handlungen unorganisiert wirken zu lassen", so die Unternehmerin.

Lesen Sie auch: Selbstpräsentation Bewerbungsgespräch: Diese Worte sind tabu.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Meistgelesen

Baukran kracht auf parkende Autos!

Baukran kracht auf parkende Autos!

Giftquallen-Alarm auf Mallorca: Badeverbote verhängt

Giftquallen-Alarm auf Mallorca: Badeverbote verhängt

Ex-Kindergartenleiter wird Vergewaltigung vorgeworfen

Ex-Kindergartenleiter wird Vergewaltigung vorgeworfen

Schlag gegen Drogenring: 7 Durchsuchungen, 7 Festnahmen!

Schlag gegen Drogenring: 7 Durchsuchungen, 7 Festnahmen!

Tochter (30) kifft täglich: Mutter zeigt sie an!

Tochter (30) kifft täglich: Mutter zeigt sie an!

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.