Hubert von Goisern

Servas Heidelberg, Griaß Eich

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Hubert von Goisern in der Heidelberger Stadthalle

Heidelberg - Lang war Hubert von Goisern schon nicht mehr in Heidelberg. Zehn Jahre um genau zu sein. In der Zwischenzeit hat sich bei ihm viel getan. Vor allem musikalisch.

Volksmusik macht er, wenn auch nicht mehr nur die Alpine. Er ist weit gereist, daran ließ er am Mittwoch in der Stadthalle überhaupt keinen Zweifel: Er erzählt nicht nur gerne davon, er lässt es seine Gäste auch hören, mitfühlen. Und um ganz sicher zu gehen hatte er auch einen Musiker aus Amerika dabei: Steve Fishell an der Pedal-Steel Gitarre, mit ihrem unverwechselbaren Südstaaten-Sound.

Servas Heidelberg, Griaß Eich!

Allein der Blues sei eine Reise nach New Orleans wert, denn „dort ist jeder ein Meister an seinem Instrument“ sagte der Weltmusiker respektvoll „da outet man sich nicht als Musiker. Ich hab gsagt ich bin Bäcker, denn vom Backen haben‘s keine Ahnung…“ Entsprechend Blueslastig war der Abend. Aber mit der Quetschn von Hubert von Goisern klang es eben doch immer nach „HvG“ und das manchmal ganz schön Heavy.

Natürlich hatte er auch aus der Heimat zu berichten, oder besser, was Steve mit seinem Jetlag nach der Ankunft in Österreich so erlebt hat. In aller Kürze: Steve war mit seinem Jetlag von Schnee und Schweinsbraten und Schnaps auf der Holleralm so begeistert, dass gleich am Abend nach dem Kinderkrampus, den er auch nicht kannte ein Lied geschrieben werden musste: „Schnaps“.

Aber natürlich hat Hubert von Goisern auch Klassiker gespielt: "Brennen duats guat" oder das wunderbare "Heast as nit" zum Abschluss.

Dankschön fürs kommen Dankschön fürs zuhören und für einen Schönen Abend, so "HvG". Hoffen wir, dass er sich nicht wieder zehn Jahre Zeit lässt.

von Christian Roth

Quelle: Heidelberg24

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