Und wieder schlechte Kunde aus Bergheim...

Weiterer Job-Abbau bei Heideldruck!

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Die Zentrale der Heidelberger Druckmaschinen AG in der Kurfürsten-Anlage.

Jetzt hat Heideldruck-Chef Gerold Linzbach den Knoten platzen lassen, weitere Stellenstreichungen angekündigt. Zu genauen Zahlen wollte sich der Konzern nicht äußern.

Nach der Ansage der Geschäftsführung, mit der Konzern-Verwaltung Heidelberg in Richtung Wiesloch zu verlassen (HEIDELBERG24 berichtete), jetzt der nächste Schock!

Heidelberger Druckmaschinen-Chef Gerold Linzbach hat einen weiteren deutlichen Stellenabbau angekündigt. "Wir haben noch immer Bereiche, die erzeugen keinen Cash, sondern verbrauchen nur Geld", sagte er dem "Mannheimer Morgen" (Ausgabe vom 24. Juli). Dabei gehe es vor allem um Maschinen zur Weiterverarbeitung. 

"Hier werden wir teilweise ganz aussteigen oder Partner suchen. Dabei wird es auch zu einem substanziellen Personalabbau kommen, wir hinterfragen ganze Standorte." Er wolle die Verlustbringer so schnell wie möglich abstellen, sagte Linzbach der "Rhein-Neckar-Zeitung" (Ausgabe vom 24. Juli).

Ein Unternehmenssprecher wollte sich auf dpa-Nachfrage nicht dazu äußern, wie viele Mitarbeiter und welche Standorte betroffen sein könnten. Das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen hatte die Zahl seiner Beschäftigten in den vergangenen Jahren bereits von 20.000 auf rund 12.500 reduziert. 

Dank eines strikten Sparkurses hatte sich Heideldruck jüngst nach fünf Jahren wieder in die schwarzen Zahlen gearbeitet. "Auch wenn wir uns für die Zukunft mehr vornehmen als die vier Millionen Euro Nettogewinn aus dem vergangenen Geschäftsjahr, so haben wir doch mit diesem ersten Schritt schon viel erreicht", erklärte Linzbach auf der Hauptversammlung im Mannheimer Rosengarten.

dpa/pek

Quelle: Heidelberg24

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