Entscheidung verzögert sich

Campus-Bahn: Aussprache vor Gericht geplatzt

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Eine wichtige Entscheidung im Streit um die Campus-Bahn muss vertagt werden.

Mannheim/Heidelberg – Es hätte eine wegweisende Entscheidung im Streit um die Campus-Bahn werden sollen. Doch die Gerichtsverhandlung zwischen Stadt, Uni und DKMZ wurde verschoben.

Die für Mittwoch, 9. März, angesetzte mündliche Verhandlung über die Planfeststellung für die Campus-Bahn ist vorerst abgesagt. Die Verschiebung des Termins wurde durch  das beklagte Regierungspräsidium beantragt.
Die Kläger sind die DKFZ, Universität, die Max-Planck-Gesellschaft und der Unterländer Studienfonds.

Das Regierungspräsidium hatte auf Antrag von Stadt und rnv im Sinne der Kläger Änderungen an dem Planfeststellungsbeschluss vorgenommen. Zu diesen „umfangreichen Schriftsätzen“ könnten sich die Kläger allerdings „bis zum Beginn der mündlichen Verhandlung nicht sachgerecht äußern“, so die Begründung. Das Gericht entscheidet daher, die Verhandlung auszusetzen.

Hintergrund

Die Universität Heidelberg und weitere Kläger hatten im Sommer 2014 gegen den Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Klage eingereicht, im Dezember 2014 hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) sogar einenvorläufigen Baustopp der Straßenbahn ins Neuenheimer Feld verhängt. 

Die Anlieger wie zum Beispiel das Deutsche Krebsforschungszentrum befürchten vor allem, dass durch die neue Bahntrasse ihre sensiblen wissenschaftlichen Geräte negativ beeinflusst werden. Stadtverwaltung und rnv erhoffen sich eine wesentlich bessere Erschließung für die zahlreichen Pendler und Gäste im Neuenheimer Feld.

Ein neuer Termin zur mündlichen Verhandlung steht noch nicht fest.

sag

Quelle: Heidelberg24

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