Einweihung im Mai

Heidelberg und Leimen schließen Radweglücke

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Radweg soll Leimen und Heidelberg verbinden (Symbolfoto).  

Heidelberg/Leimen - Seit Anfang der Woche wird am Lückenschluss der Radwege der beiden Städte gearbeitet. Mit der Verbindung sollen auch drei Touri-Radrouten attraktiver werden:

Seit Anfang der Woche wird an der Radwegverbindung zwischen Heidelberg und Leimen gearbeitet. Die insgesamt 365 Meter lange Strecke soll die Leimer Straße und die Festhallenstraße verbinden und so die Radweglücke zwischen den beiden Städten schließen. 

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Heidelberg und Leimen wollen Radwege verbinden – Förderung von Bund und Land

Mitte Mai soll der drei Meter breite Radweg, der die Lücke zwischen Leimen und Heidelberg schließt, fertig sein und eingeweiht werden. Die Gesamtkosten für das Projekt unter Federführung der Stadt Leimen liegt bei rund 165.000 Euro. Es wird vom Bund im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative und vom Land Baden-Württemberg gefördert. Die Länge der Radwegtrasse beträgt auf Leimener Gemarkung 260 Meter, auf Heidelberger Gemarkung rund 105 Meter.  

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Im Bereich der Gemarkungsgrenze zwischen Heidelberg und Leimen ist die Radwegsituation verbesserungswürdig. Im Einmündungsbereich der Rohrbacher Straße müssen Radler den fließenden Verkehr kreuzen. In Richtung Heidelberg fahren sie auf der vielbefahrenen B3, auf der täglich 16.000-18.000 Fahrzeuge unterwegs sind. Laut Pendlerbericht 2018 fahren rund 4.200 Pendler von Leimen nach Heidelberg, die durch den Radweglückenschluss zum Umstieg auf Rad oder Pedelec bewegt werden sollen. 

Neuer Radweg schafft sichere Verbindung – Radrouten werden attraktiver

Die neue Trasse soll die Radwegverbindung sicherer und komfortabler machen. Zudem werden drei touristische Radrouten attraktiver: der Odenwald-Madonnen-Radweg, die Ringroute der Metropolregion und der Badische Weinradweg, der im Juli 2019 eröffnet werden soll.

Leimen plant darüberhinaus auch den Umbau der Geheimrat-Schott-Straße. Radler sollen so künftig an den südlichen Ortsausgang und von dort in Richtung Nußloch und Wiesloch kommen, ohne die vielbefahrene L594 queren zu müssen. Aus Nußloch pendeln etwa 1.300 Arbeitnehmer nach Heidelberg, aus Wiesloch rund 1.800 Beschäftigte.

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pm/rmx

Quelle: Heidelberg24

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