Für die gute Sache

Fünf Studentinnen setzen sich für benachteiligte Kinder ein

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Ramona, Nele, Neomi, Natascha und Natalie setzten sich für benachteiligte Kinder ein.

Heidelberg - 20 Stunden Studium, 20 Stunden arbeiten - das ist der Alltag für die fünf Studentinnen. Danach nehmen sie sich noch Zeit für den guten Zweck.

Ramona (23), Nele (20), Neomi (22), Natascha (21) und Natalie (21) studieren Sozialpädagogik und Management an der Internationalen Berufsakademie (IBA) in Heidelberg. 

In ihrem „Fundraising“-Kurs bekommen die Studentinnen die Aufgabe, ein soziales Projekt zu unterstützen. Schnell steht fest – die Studentinnen wollen benachteiligte Kinder unterstützen.

Die Gruppe wird auf das soziale Projekt „Studenteninitiative für Kinder Heidelberg e.V“ aufmerksam. Hier engagieren sich Studenten, die sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche durch kostenlose Nachhilfe unterstützen und fördern. Schließlich ist Nachhilfe für gewöhnlich sehr kostspielig und erreicht deshalb oft gerade diejenigen nicht, die sie am dringendsten benötigen. 

Die Studenteninitiative in Heidelberg ist noch in der Anfangsphase und sucht händeringend nach Studenten, die sich für die Kinder einsetzen wollen. Die Entscheidung steht. Hier wollen die Studentinnen helfen.

Denn obwohl Heidelberg als „Studentenstadt“ bekannt ist, findet die Organisation nur wenige Freiwillige, die sich bereit erklären, kostenlose Nachhilfestunden zu geben. 

Bisher haben sich erst 40 Studenten an dem Projekt beteiligt. In den meisten anderen Städten sind es über 100“, erklärt Natascha.

Die fünf Studentinnen entscheiden sich dazu, gezielt für das Projekt zu werben. Studenten zu erreichen und auch Schulen zu kontaktieren, die sich daran beteiligen können. Ein wesentliches Problem des Projekts besteht nämlich – nach Meinung der Studentinnen auch darin, dass die Studenteninitiative bislang eher unbekannt ist.

 „Wir selbst kannten die Organisation bislang auch noch nicht – dabei sollten doch gerade wir Bescheid wissen. Schließlich sind wir ja die Zielgruppe.

Außerhalb der Seminarszeit treffen sich die Studentinnen und entwickeln Konzepte, um das Projekt bekannter zu machen. 

Im Zentrum der Arbeit steht ein Film, den die Gruppe zusammen drehen und produzieren möchte. Dadurch sollen Interessierte Einblick in die Arbeit erhalten und sich ein genaueres Bild machen können. 

Das ganze Projekt nimmt viel Zeit und Mühe in Anspruch – gerade weil die Studentinnen neben ihrem Dualen Studium noch an drei Tagen der Woche mindestens 20 Stunden arbeiten müssen. 

Nele, Neomi, Natascha und Natalie abrieten als Betreuerinnen in verschiedenen Kindertagesstätten. Ramona arbeitet in einem Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung. Sie muss sogar vier bis fünf Mal die Woche arbeiten – und das alles zusätzlich zu 20 Stunden Vorlesung und dem Projekt. Das soziale Engagement steckt den Studentinnen in Fleisch und Blut.

Wenn wir nicht selbst noch nebenbei arbeiten würden, würden wir uns natürlich auch beteiligen. Das ist eine wirklich gute Sache“, darin ist sich die Gruppe absolut einig. 

Gesucht werden Studenten aller Fachrichtungen. Wer Interesse daran hat, sich an dem sozialen Projekt zu beteiligen, kann sich auf der Website der Studenteninitiative für Kinder Heidelberg e.V informieren.

>>> Studenteninitiative für Kinder Heidelberg e.V

Wir wüschen den Studentinnen und allen Beteiligten viel Erfolg.

mk

Quelle: Heidelberg24

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