Erfolgreiche Übung

Katastrophenalarm - Uniklinik evakuiert

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Erfolgreiche Katastrophenschutzübung simuliert Evakuierung der Uniklinik: Hier wird ein "Patient" an einer Arzt übergeben

Heidelberg-Handschuhsheim - Alarm in der Uni-Klinik! Beim Neubau der Chirurgie wird eine Weltkriegsbombe entdeckt. Evakuierung, sofort! Das ist das Szenario der Katastrophenschutzübung.

Um es vorneweg zu nehmen: Die Katastrophenschutzübung ist erfolgreich verlaufen.  Die Übungsleitung, die aus Vertretern aller Institutionen und Organisationen bestand, hat am Samstagnachmittag ein positives Fazit gezogen. 

Bombe entschärft, Patienten wohlauf

Patientendarsteller

Insgesamt 80 Patientendarsteller konnten sicher und schnell verlegt und im Olympiastützpunkt betreut werden. Im Einsatz waren die Mitarbeiter der Universitätsklinik, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst, das Technische Hilfswerks (THW), die Feuerwehr Heidelberg sowie die Bundeswehr. 

Kurz vor 10 Uhr konnte der erste „Patient“ in die Turnhalle des Olympiastützpunktes transportiert werden. Alle Patienten wurden gespielt von Auszubildenden des Klinikums sowie von professionellen Übungsdarstellern des DRK und der DLRG Heidelberg. Die tatsächlichen Patienten in der Medizinischen Klinik waren von der Übung nicht betroffen.

Jürgen König, Leiter der Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz der Universitätsklinik, lobte besonders die sehr gute Zusammenarbeit der verschiedenen Teams, bestehend aus Klinikpersonal und den ehrenamtlichen Helfern des Katastrophenschutzes in der Klinik. 

Die Übernahme der Patientendarsteller und der Transport in den Olympiastützpunkt konnte hierdurch wesentlich schneller durchgeführt werden als im Vorfeld angenommen. 

Für Frank Karlein, Leiter der Stabsstelle Katastrophenschutz bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg, stand das Zusammenspiel der unterschiedlichen Hilfsorganisationen im Vordergrund. Mit der Übung wurde gezielt die Kommunikation untereinander geübt und erforderliche Maßnahmen gemeinsam umgesetzt. 

In einem nächsten Schritt werden nun die Rückmeldungen der Übungsbeobachter und der übenden Einheiten ausgewertet und in einer gemeinsamen Nachbesprechung bewertet. Jede Organisation wird ihre Erfahrungen in die eigenen Alarmplanungen und Ausbildungen einfließen lassen, um so künftig noch besser und effektiver reagieren zu können. 

 

Quelle: Heidelberg24

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