Mietpreisbremse

Mit überteuren Mieten soll bald Schluss sein

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Bundestag beschließt Mietpreisbremse (Symbolbild).

Heidelberg - „Ein guter Tag für Mieterinnen und Mieter“: Denn der Bundestag beschließt am Donnerstag die Mietpreisbremse und sorgt für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt.

Wer kennt das Problem in Heidelberg nicht: Lange Schlangen bei Besichtigungsterminen und dann muss man auch noch eine saftige Maklerprovision zahlen. So macht die Wohnungssuche keinen Spaß!

Doch damit soll in Zukunft Schluss sein. Denn am Donnerstag hat der Bundestag die Einführung der Mietpreisbremse beschlossen.

Sie soll ab Mitte des Jahres in Städten mit hohem Mietpreisniveau für einen Entspannung des Wohnungsmarktes führen - und das auch in Heidelberg.

In Zukunft darf dann der Preis bei Neuvermietungen höchstens zehn Prozent über dem ortsüblichen Mietniveau liegen. 

Schluss ist dann auch damit, dass Vermieter die Kosten für einen Makler auf den Mieter abwälzen können. Zukünftig gilt das sogenannte „Bestellerprinzip“: Wer bestellt, bezahlt!

Neubauten und die erste Vermietung nach einer umfassenden Sanierung sind jedoch von der Regelung ausgeschlossen.

Neben Heidelberg sind auch die angrenzenden Gemeinden Dossenheim, Edingen-Neckarjausen, Eppelheim und Leimen von der Mietpreisbremse betroffen.

Ob die Begrenzung der Mieterhöhung wirklich zu einer Entspannung führt, wird sich zeigen...

lin

Quelle: Heidelberg24

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