In Heidelberg

Polizist attackiert – Mann (53) versucht Beamten in den Schritt zu greifen! 

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Kurios: Innerhalb von nicht einmal zwei Stunden begehen zwei Männer an verschiedenen Orten fast dieselbe Tat. (Symbolfoto)

Heidelberg-Bergheim/Altstadt - Erst schreit und tritt ein 31-Jähriger in der Hauptstraße um sich. Nur kurze Zeit später macht ein 53-Jähriger wenige Kilometer entfernt fast dasselbe und geht sogar noch einen Schritt weiter. 

Es ist gegen 17:30 Uhr am Montag (7. Januar), als eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Heidelberg-Mitte in der Hauptstraße einen 31-jährigen Mann kontrolliert. Er schreit lautstark herum und tritt mit seinen Beinen unkontrolliert in die Luft. Der Mann will sich nicht ausweisen. Zur Feststellung seiner Identität durchsucht einer der beiden Beamten seine Taschen nach einem Ausweis. 

Der 31-Jährige ist damit alles andere als einverstanden und geht in bedrohlicher Weise auf den Beamten zu. Um einen Angriff auf seinen Kollegen zu verhindern, geht der zweite Beamte dazwischen und hält den Mann am Handgelenk fest. Der aggressive junge Mann holt daraufhin zum Schlag gegen den Beamten aus. Er wird abgewehrt zunächst unter Kontrolle gebracht.

Dann tritt er erneut um sich und kann nur mittels Festhaltegriffen gebändigt werden. Aufgrund seines renitenten Verhaltens wird der Pforzheimer in Gewahrsam genommen und vorläufig in einer Arrestzelle des Polizeireviers untergebracht. Die eingesetzten Beamten werden bei den Maßnahmen nicht verletzt. Damit aber nicht genug. Nur knapp zwei Stunden später ereignet sich am Hauptbahnhof ein ähnlicher Vorfall. 

Schreie, Beleidigungen und ein versuchter ‘Schritt-Griff‘

Es ist mittlerweile 19:15 Uhr, als ein 53-jähriger Mann in der Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs ebenfalls laut herumschreit und Passanten beleidigt. Der Bahn-Sicherheitsdienst schreitet ein.Der Pöbelnde wird ermahnt, zur Ruhe aufgefordert und darum gebeten das Gebäude zu verlassen. Anstatt dem Folge zu leisten, beleidigt er nun auch die Bahn-Mitarbeiter

Der Hauptbahnhof: Schauplatz des zweiten Wildgewordenen.

Zwei Polizeibeamte, die im Rahmen der Partnerschaft "Sicherheit in Heidelberg" auf Streife sind, werden auf den Vorfall aufmerksam, kontrollieren den Randalierer und fordern ihn erneut auf, das Bahnhofsgebäude zu verlassen. Als dieser sich zum wiederholten Mal weigert, wollen die Beamten ihn am Arm aus dem Gebäude führen. Hiergegen sperrt sich der 53-Jährige, beleidigt und bedroht die Beamten und schlägt deren Hände weg. Zu allem Übel versucht er einem der Beamten in den Schritt zu fassen

Am Ende landet der Unruhestifter im Polizeirevier HD-Mitte. Dort hört der 53-Jährige nicht auf. Er beleidigt weitere Beamten im Revier. Ein Alkoholtest gibt Aufschluss: Bei dem Wildgewordenen wird ein Promillewert von 2,6 festgestellt. Erst nach dem Ausschlafen seines Rausches wird er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand gegen Polizeibeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung gegen den Trunkenbold werden durch die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe geführt. 

Quelle: Heidelberg24

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